"Tock, Tock" , das klopfen an meiner Haustür zieht sich durch meine Ohren wie ein Schauer, der über meinen Rücken läuft. Angst erfüllt und mit zitternden Stimme frage ich :,, Wer.. Ist da..? ", eine dominante Geschlechtlich nicht deutbare Stimme antwortet kurz und als wäre es selbstverständlich :,, Der Tod".
Ein Wimpernschlag und meine Augen reißen auf- ein weiterer und mir läuft eine kalte Angst-erfüllte Träne die heiße Wange hinunter- ein weiterer Wimpernschlag und ich schlage mir die Hand vor den Mund. - drei Wimpernschläge um mir klar zu machen das der Tot mich hohlen kommen und keine Gnade mit mir haben würde-drei Wimpernschläge
und mir wird bewusst wie viel ich verlieren werde und wie viel ich schon verpasst habe-drei Wimpernschläge um mich auf den Tod vorzubereiten. Ich kann euch nur eines sagen sich auf den Tod und seine Mitbringsel vorzubereiten ist praktisch unmöglich. Bei mir war der Tod ein einziges Film-Klischee. Der Tod klopfte einfach an der Tür und ich, das könnt ihr mir glauben hatte noch nie so viel Angst meine Tür aufzumachen. Nicht mal als ich als kleines Kind, als ich alleine zuhause war dem Post-boten die Tür auf machen musste und keinenPlan hatte was ich tun muss, der einzige unterschied zu der Situation und der Person um die es in meiner Geschichte geht ist das der Postbote wesentlich freundlicher war...Also da war er nun der Tod vor meiner Tür und ich in meinem Flur. Ich ging mit langsamen Schritten auf die Tür zu und bei jedem mal schlug mein Herz schneller. Bum Bum - Erster Schritt. ich atme tief ein und rede mir dabei ein das alles wieder gut wird. Bum Bim-Ich atme aus der zweite Schritt viel mit noch viel schwerer als der erste,immer noch versuche ich nicht alleine an dem Gedanken an den Tod zu sterben(was ja auch ziemlich ironisch wäre). Bum Bum-Dritter Schritt, mein Herz rast, schon bald werde ich an meiner tür ankommen. mein Arm ist ausgestreckt als ich den nächsten Schritt mache und meine Fingerspitzen können schon fast die goldene Klinke der Tür spüren . Der letzte Schritt. Ich atme ein, der kalte Atemzug dringt durch meinen Körper und erfüllte mich mit der womöglich letzten Wärme die ich spüren darf. Meine Finger spüren nun die eisige Kälte die die Türklinke von sich gibt. Ich drücke sie langsam runter und öffne vorsichtig die Tür. Ich Blicke in ein paar Augen, die sowohl leer als auch mit einem bestimmten Gefühl erfüllt sind.Vielleicht ist es ein Gefühl der Befriedigung, wie bei einem Serien killer, dem die Vorstellung irgendwann einfach nicht mehr reicht. Vielleicht ist es ein Gefühl der Freude meinen Angst erfüllten Geruch zu riechen, oder vielleicht ist es ein Gefühl der Vorfreude meinen goldenen immer noch stark am Leben hängenden Lebensfaden zu durchtrennen und sich dabei vorzustellen wie gleichzeitig meine Kehle zerschnitten wird und alle Fäden reißen, das Geräusch das sie mit sich bringen, wie bei einer Harfe an der man vorsichtig zupft, weil man nicht weiß wie man sie behandeln soll. Gefühle-das Elexier unseres Lebens etwas was uns erlaubt das Leben mit einem 6 Sinn zu erleben und zu spüren, aber hatte der Tod überhaupt Gefühle und wenn ja, könnte man sie gegen ihn verwenden?
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Das Klopfen an meiner Tür
Teen FictionDas Leben, voller Farben, Freude, Liebe, Glück- aber auch Trauer, Hass und Pech. Wir wissen vieles über das Leben, doch wissen wir nicht sehr viel über seinen Begleiter-den Tod. Kommt er plötzlich, kommt er schleichend oder klopft er einfach, wie ma...
