Kapitel 1

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Dieses Labor. Es istso riesig. Auf den Aufnahmen sah es viel kleiner aus. Ich komme vonweit her, wurde extra hier für hier her rekrutiert.

Ich schließe leisedas Tor, lasse das Schloss jedoch offen. Wie bei den Jugendlichen istheute eine nebelige Nacht. Es nieselt leicht. Wieso soll ich dieseMission abends starten? Die Monster würden mich so, oder so tötenwollen, egal wann ich komme.

Meine Schritte gebenein Plätschern von sich beim Auftreten in das durch Wasser getränkteGras.

Ich bleibe vor denStufen stehen, drehe mich noch einmal um. Greife nach meinemGürtelholster, um mich zu vergewissern, dass meine Pistole nochvorhanden ist.

Ein tiefer Atemzugund ich trete vorsichtig auf die Stufen.

Meine Hand drücktgegen die Tür, wodurch sie mit einem leisen Quietschen aufgeht. Ichtrete durch, knipse meine Taschenlampe an, welche neben meinemFunkgerät haftet und der Flur wird mit einem hellen Strahlerleuchtet.

"Ich bin nun imLabor. Erdgeschoss, 22.46 Uhr.", spreche ich in mein Funkgerät undkicke mit meinem Fuß die Tür zu.

Ein Rauschen kommtaus meinem Funkgerät. "Begeben Sie sich zu Sektor A", antworteteine männliche Stimme. Klingt nach Ethan.

"Verstanden.",entgegne ich und begebe mich zur Treppe.

Ich bemerke noch denSchleim, den der Junge so wütend machte. Ich hole einen Platikbeutelaus meinen Gürtel und tue etwas davon dort rein.

Ich schaue michnicht groß um, soll nur den Weg der Jugendlichen ablaufen. In keinunerforschtes "Areal", wie Mr. Foster sagt.

Oben angekommendrehe ich mich noch einmal um und schaue hinter die Treppe. ZweiGänge sind hier, in denen die Jugendlichen niemals waren.

Ein leises Klirrenkann man von einem der Gänge vernehmen. Der eine Gang liegt direkthinter der Treppe, der andere rechts hinter dieser.

Es macht mich zuneugierig und ich gehe zum Gang geradeaus.

Der Strahl derTaschenlampe erfüllt den Gang in einem milden weiß, jedoch bleibtnichts zu erkennen. Ich drehe mich zum anderen Gang, doch auch ihnerfüllt nichts außer Staub und dem trüben Schein.

Ohne groß weiter zuüberlegen drehe ich mich wieder um. Ich habe eine Mission, die ichbefolgen muss.

Ich gehe also wiederzurück Richtung Büro, wo die Schüler waren. Meine Hand liegt schonauf der Klinke, doch da höre ich eine Art Rauschen hinter mir.Wieder in einer der Gänge. Etwas ist dort, doch was? DiesesRauschen, es wird lauter und wieder leiser, bis es ganz erloschenist.

Bevor ein Monsteraus den Gängen mich im Büro anfängt und ich in der Klämme sitze,sollte ich es lieber im Gang erledigen, wo mehr Freiraum bleibt.

Ich stehe zwischenbeiden Gängen und lausche noch einmal. Das Geräusch ist vollkommenerloschen. Behutsam begebe ich mich in den Gang direkt hinter derTreppe. Ich kann ihn nicht vollständig bis zum Ende erleuchten. Ein"Wuschen" taucht hinter mir auf, als ob etwas hinter mirvorbeirennt und die Schritte ungehört bleiben.

Jedoch ist nichts zuerkennen und die Neugierde packt mich. Vorsichtig gehe ich weiter biszum Ende, wo links eine Tür ist. Ich drücke langsam die Klinkehinunter, will die Tür aufdrücken, doch sie ist versperrt.Verdammt. Doch so soll es sein.

Joggend verlasse ichden Gang, blicke durch den Flur und begebe mich in den anderen.

Im trüben Schein,dort ist etwas. Etwas großes, eckiges.

Ich trete näherheran.

Plötzlich rauschtmein Funkgerät.

"Verdammte Kacke,hab ich mich verjagt.", rufe ich leise.

"Hier ist etwas.Ich hörte ein Rauschen. Ich bin in einem der Gänge hinter derTreppe der ersten Etage.", spreche ich in mein Funkgerät."Hallo?", frage ich langgezogen. Keine Antwort.

Ich trete noch näheran den neuen Gegenstand und erst jetzt erkenne ich es.

Eine große, blaueKiste. Sie war vor weniger als fünf Minuten noch nicht dort.

Warte. Das ist eineTelefonzelle. Eine Polizei Telefonzelle. Halluziniere ich schon? Ichschaue hinter die Kiste, doch der Gang geht nur noch vielleicht fünfMeter weiter. Große Trümmer liegen dort. Die Decke scheint kaputtzu sein, jedoch scheint über dem Loch etwas zu liegen. Es könntedieser Schleim sein, ,der ebenfalls an den Trümmern klebt.

Ich drehe mich um,gehe wieder zur Tür, aber sie ist verschlossen. So ein Mist.

Eine Tür schließtsich. Es muss die Tür zum Büro sein.

Ohne vieles Zögerngehe ich los. Mein Funkgerät rauscht in dem Moment wieder. Ichignoriere es und gehe im schnellen Gang zum Büro.

Ich lehne mich andie Tür, um zu lauschen. Zuerst ist nichts zu vernehemen, plötzlichertönt ein schriller Ton, der nach einer Sekunde wiederverschwindet.

Mit der einen Handhole ich meine Pistole heraus, mit der anderen drücke ich auf dasFunkgerät.

"Hier ist nochetwas. Ich kann noch keine Auskunft geben, aber ...", flüster ichund werde vom Rauschen des Funkgerätes unterbochen. Es scheint, alsfunktioniert es hier nicht. Vielleicht besteht dennoch dieMöglichkeit, dass mich wer hört.

"Ich werde dortjetzt reingehen."

Die Pistole direktvor mich gerichtet zähle ich leise bis drei und stemme die Tür auf.

"Was zum...?!"


L.A.B.'s II Doctor Who?Stories to obsess over. Discover now