Prolog -The beginning of a new life

67 0 1
                                        


Es ist ein Morgen wie jeder andere auch , ich gehe ins Bad um mich fertig zu machen , aber als ich in den Spiegel sehe..sehe ich nicht mich sondern einen völlig anderen Mensch. Ein Junge mit roten verwuschelten Haaren und Sommersprossen übers ganze Gesicht verseht... Er reicht mir seine Hand...hab ich etwa den Verstand verloren..er sieht so real aus...
Zögerlich komme ich seiner Hand näher, es berühren sich nicht mal mehr unsere Fingerspitzen und schon packt er meine Hand und zieht mich zu sich.
Ich kneife meine Augen zusammen, da ich erwarte gleich mit dem Gesicht gegen den Spiegel zu prallen.
Für kurze Zeit fühle ich mich geborgen und ein kribbeln breitet sich in meinen ganzem Körper aus.
Nach wenigen Sekunden spüre ich,  wie ich auf etwas hartem und kalten aufpralle.
Ich öffne vorsichtig meine Augen und realisiere das ich nicht mehr im meinem Bad bin.
Ich bin total verwirrt und traue mich nicht mich nur einen Zentimeter zu bewegen.
Ich schließe meine Augen wieder und höre eine tiefe rauche Stimme  die mit einem leicht belustigten ton zu mir spricht.
"Hast du vor noch länger dort unten zu liegen oder willst du endlich aufstehen?"
Mein Herz rast als ich die Augen öffne ich bin immer noch hier..ich schaue auf und sehe wie mir der Junge seine Hand hin hält zögerlich ergreife ich sie. Sofort zieht ihr er mich mit einem kurzen ruck hoch und lächelt mich breit an.
Das kann nicht wahr sein es fühlt sich so real an...wenn ich den Jungen ansehe erinnert mich sein Erscheinungsbild an ein Kleinkind..noch immer unter schock starre ich verwundert in sein Gesicht, sanft streift er mir mit seinen warmen großen Händen ein paar meiner Kastanienbraunen Haare aus dem Gesicht.
"Du brauchst keine Angst haben" hauchte er leise, ich öffnete meinen Mund etwas um ihn eine Antwort zu geben doch noch bevor ich nur einen Ton hervorbringen kann packt er wieder meine Hand ,,Wie auch immer wir müsse uns beeilen wir sind schon zu spät"er zerrt mich zum ende einer kleinen Klippe und lässt meine Hand los und dreht sich mit einem breiten grinsen zu mir.
"Spring" sagt er kurz und lässt sich noch im selben Augenblick nach hinten fallen.
Vor Schock schnappe ich nach Luft und schaue ihn wie versteinert nach.
Als ich den Mut gefunden hab und mich wieder zu bewegen atme ich tief ein und aus springe von der Klippe.
Ich bin verrückt..
Ich starre nach oben und genieße es den Wind auf meiner haut zu spüren. Ich schließe meine Augen und warte nur noch auf den Moment wo ich auf dem Boden aufpralle,
nach einigen Sekunden fällt mir das Atmen schwer und ich reiße die Augen auf , ich drehe meinen Kopf rasch nach links und rechts um zu sehen wo ich bin. Mein Atem fällt schnell wieder ins normale als ich realisiere das ich mich wieder in meinen Bad befinde.
War es alles nur ein Traum der durch den Aufprall mit dem Spiegel verursacht wurde. Aber es war so real.. Ich bin wohl irre geworden.
Meine Gedanken wurden durch das dröhnen meines Kopfes schnell verdrängt. Ich stöhne etwas vor schmerz und reibe mir leicht den Kopf. Ich schaue in den Spiegel während ich  den Wasserhahn aufdrehe und mir etwas kaltes Wasser ins Gesicht schütte um einen klaren Kopf zu bekommen. Ich schaue noch eine weile in den Spiegel und bin etwas abwesend.
Ein aufdringliches klopfen reist mich aus meinen Gedanken.

Und noch bevor ich die Worte herein sagen kann , drückt schon jemanden die Türklinke herunter und öffnet die Tür etwas. Meine Mutter schaut durch den kleinen Türspalt hindurch.
"Morgen Liebes, du solltest dich beeilen bevor du noch zu spät kommst.. und vergess bitte nicht Snowball noch zu füttern.''Ein Lächeln huscht über meine Lippen als ihre warme sanfte Stimme ertönt, sie lächelt mich noch schnell an und zieht schon ihren Kopf etwas zurück als sie noch schnell die Worte ,,Bis später , ich liebe dich'' aussprach.
Als sie fort war begann ich damit meine Morgen Routine zu beenden.

Behind the Mirrows -Die Welt hinter meinem Spiegel ✨Stories to obsess over. Discover now