Hell

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Steferine Oneshot

Leb wohl Bruder waren meine letzten Worte gewesen ehe das Feuer mich und Katherine mitriss. Ich weiß nicht genau was passiert oder was passiert ist, doch was ich weiß, oder nein besser gesagt was ich fühle, sind tausende und abertausende Scherben auf meiner Haut und sie wollen nicht aufhören sich in mich hinein zuboren. Ich erinnere mich daran wie es war immer wieder aufs neue zu ersticken, oder auch der Schmerz Elena an Damon zu verlieren. Doch wenn ich ehrlich bin würde ich gerne tauschen.
Wenn ich meine Augen öffne sehe ich Katherine und wenn ich sie schließe sehe ich Feuer. Nein, ich weiß absolut nicht, was schlimmer ist.
"Stefan du weißt, dass du Schuld bist an dem was passiert oder nicht?" zischt Katherines Stimme plötzlich und es sind die ersten Worte die ich nach dem Leb wohl Bruder höre.
Katherines Worte zeigen Wirkung. Kaum verlasssen ihre Worte den Mund sind es nur noch 500 Scherben auf meiner Haut, was sich fast wie eine Erleichterung anfühlt. Ich öffne meine Augen und genau wie bei mir steht auch Katherine die Verwunderung im Gesicht geschrieben. Doch kaum eine Sekunde später verändert sich diese wieder in Schmerz, als die Scherben, wie ich den Schmeez betitele, sich zurück in unsere Haut boren.
"Wir müssen miteinander reden, Stefan." keuchte das Mädchen und erneut entspannte sich mein Körper, doch für mich kam das nicht in Frage.
"Lieber sterbe ich tausend Tode." gebe ich zurück.
"Das wirst du, wenn du es nicht einsiehst."
Leider Gottes muss ich einsehen, dass sie Recht hat. Es geht mir gehörig gegen den Faden ausgerechnet mit Katherine reden zu müssen. So viel Schaden hatte sie uns zugefügt. Letzendlich erleide ich auch diese Qualen nur wegen ihr.
"Na wie ist es sich eingestehen zu müssen, dass die böse Katherine Recht hat." neckt die Schlange mich und ich seufze genervt auf.
"Ich bin dabei es herauszufinden. Vielleicht topt es ja sogar den Höllenschmerz." bekommt sie als Antwort zuhören.
Katherine lacht auf und allmählich entspannt sich alles. Mein Körper, die Umgebung. Es scheint nicht mehr als wären wir bei unserer Hinrichtung sondern eher wie bei der Henkersmalzeit. Halbes Übel.
"Und was machen wir jetzt?" kommt eine weitere Frage Katherines und ein Stöhnen entfährt mir.
"Ich hatte an Kino gedacht." witzele ich und Katherine zieht ihre Augenbrauen hoch.
"Tschuldige bitte, dass ich nicht vor habe den Rest meines Lebens mit so einem Spießer zu verbringen." erklärt sie in ihrer typischen Katherine Art.
"Habe mir auch besseres vorgestellt. Glaub mir. Ich habe neulich geheiratet. Überaschend nicht wahr?" sage ich monoton und beobachte sie bis ins kleinsts Detail.
Keine Frage wer vor mir saß war Katherine Pierce. Meine ehemalige Liebe und Zerstörung. Trotz allem verdanke ich ihr einiges. Zumindest wäre ich, wenn ich sie nicht kennengelernt hätte, im frühen 19. Jahrhundert gestorben. Ohne sie hätte ich Elena, Caroline und alle anderen nie kennengelernt. Doch ohne sie hätten die Anderen auch ein normales, schönes Leben gehabt. Ich stecke in einer Zwickmühle. Sollte ich den Rest meines Daseins mit Schmerzen verbringen oder damit mit Katherine Pierce zu reden. Ich weiß es wirklich nicht. Sie hingegen nimmt es da leichter auf.
"Weißt du wenn Reden uns den Schmerz abnimmt. Was denkst du würden andere Aktivitäten anrichten." flüstert sie und rutscht näher zu mir.
"Katherine. Ich schwör bei Gott, bleib verdammt nochmal wo du bist." fauche ich genervt.
Das Mädchen zieht einen Schmollmund und grinst dann.
"Musst du wissen."
Stille kehrte ein und nach wenigen Momenten kehrten die Schmerzen zurück. Schlimmer denje.
"Was soll das alles hier. Ich verstehe das nicht." fährt es gequält aus Katherine raus.
"Wenn ich das wüsste."
Erneute Stille, doch diesmal ohne Steigerung der Schmerzen. Mir fällt es wie Schuppen von den Augen.
"Katherine wir müssen nett sein." sage ich und auch sie scheint zu verstehen.
"Wer hat sich das denn einfallen lassen?"
Ich zucke nur mit den Schultern. Vielleicht war das hier sowas wie der Weg zur Erlösung. Ich lasse mich jetzt neben sie fallen. Das ewige Hin und Her macht die Situation auch nicht schöner.
"Warum bist du so Katherine?" frage ich schließlich. "Warum machst du dir alles kaputt und lässt niemanden dich mögen?" seufze ich und drehe meinen Kopf in ihre Richtung.
Katherine lacht auf und sieht mich ungläubig an. "Du hast leicht reden. Dein ganzes Leben verlief doch mehr oder weniger super." Ich wollte sie unterbrechen doch sie hob abweisend ihre Hand. "Bis auf ein oder zwei Momente vielleicht."

Untertreibung des Jahrhunderts.

"Mein Leben hingegen... Weißt du wie es ist mit 18 Jahren schwanger zu werden, das Kind zu verlieren, aufgesucht zu werden, zu fliehen, ein Vampir zu werden, seine ganze Familie tot aufzufinden? Nein? Hätte ich auch nicht gedacht, denn dein größtes Problem war deine Menschlichkeit auszuschalten oder Elena immer wieder zu verlieren. Aber dass ich dich immer wieder verloren habe, hat dich nie interessiert." sie nimmt einen starken Atemzug und erst jetzt bemerke ich die Tränen, welche ihre Wange runterfließen. Noch nie zuvor habe ich Katherine aus einen anderen Blickwinkel betrachtet, doch was sich mir hier erbietet änderte so vieles. Katherine Pierce war nicht von Natur aus böse. Sie war gebrochen unter vielen Qualen und unter den Mauern, welche sie um sich herum gebaut hatte für über 500 Jahre.

Ich lege ihr meine Hand auf die Wange und streife ihr eine Träne weg.
"Es tut mir leid, Katherine."

Changes {Steferine Oneshots}Cerita yang bikin terobses. Temukan sekarang