6. Teil: Neue Freunde!

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PoV Tim

Wir saßen alle zusammen in unserem Wohnzimmer, als es an der Tür läutete. "Ich gehe!", rief Taddl und sprang auf. Er wollte immer die Tür öffnen. Egal wo wir waren. Daran und an vielen anderen Sachen merkte man, das er der jüngste von uns war. "Ich geh mal lieber hinterher. Später ist es die Verwaltung und Taddl baut irgendeinen Mist." Ich spürte eine Hand auf meiner Schulter und schaute, als ich hoch guckte, in Stegis wundervolle blaue Augen. "Tu das", lächelte ich und auch er verließ das Wohnzimmer. "Na, wer das wohl sein kann?", fragte Ardy und trank den letzten Schluck Tee aus seiner Tasse. Auch ich nippte an meinem Kaffee und zuckte nur mit den Schultern.

Nach ein paar Minuten kamen fünf Leute ins Wohnzimmer. "Manu hat die Neunen mitgebracht!", rief Taddl begeistert und sprang zurück auf die Couch. "Mann, Taddl, benimm dich doch mal ein bisschen vor unseren Gästen!", sagte Stegi etwas strenger als sonst. Ich stand auf und drehte mich um zu den neuen Bewohnern. Als erstes sah ich Stegi, der ein wenig angespannt wirkte. Dann Manu, der einen leicht besorgten aber auch total begeisterten Gesichtsausdruck hatte. Und dann sah ich in die zwei neuen Gesichter. Der Eine hatte ungefähr so lange Haare wie Manu und nussbraune Augen. Er war größer als wir alle. Selbst sein Freund war kleiner und selbst Taddl! Er sah ziemlich stark aus, als würde ihm nichts und niemand Angst machen. Der Andere war etwas kleiner als der Erste, aber auf keinen Fall schwächer. Er hatte gut Muskeln und auch sein Gesicht mit den grün-braunen Augen und den kurzen, braunen Haaren strahlte so viel Kraft und Selbstsicherheit aus, das man nur Respekt vor ihm haben konnte. 

"Hallo, ich heiße Michael, aber nennt mich doch bitte Zombey oder Zimbel", stellte sich der größere von ihnen beiden vor und reichte mir Freundlich die Hand. Ich stellte meine Tasse auf den Tisch und lächelte ihn ebenfalls an. "Hey, ich bin Tim und der braunhaarige dahinten ist Ardy!" Ich reichte Zombey die Hand und schaute dann kurz zu Ardy, der grinsend zu den Beiden winkte. Zombey lachte nur und machte Platz für den anderen. "Hi, ich bin Dominik, aber bitte: Nenn mich Kedos!" Kedos schloss mich sofort in eine Umarmung anstatt mir die Hand zu reichen. Ich lachte ein wenig verunsichert und schaute dann zu Manu, der hinter uns stand und lächelte. Irgendwann löste Kedos sich dann von mir und ging zu den Beiden jüngsten. Ich hingegen ging zu Manu und zu Stegi und umarmte Manu freundschaftlich.

Nachdem alle wussten, wer wer war, hatten wir uns auf den Boden und die Couch gesetzt und viel Geredet. Über Kedos' und Zombey's Vergangenheit und wieso sie hierher gezogen waren. Und mir war bewusst, das wir neue Freunde gewonnen hatten!

Wir werden siegen! - Wenn Träume war werdenWhere stories live. Discover now