Sobald es Mitternacht wurde schleiche ich mich wie immer heimlich raus in den Wald. Der Wald ist gefährlich, allerhand Kreaturen leben dort. Deshalb liegt zwischen dem Dorf und dem Wald auch eine große bewachte Mauer. Es gibt aber nicht weit von einem Wachposten entfernt einen kleines Loch das unter der Mauer hindurch führt. Niemand hat sich um das Loch gekümmert da keines der Wesen im Wald hindurch passt. Ich aber schon. Und falls mich jemand entdeckt kann man mich durch meinen roten Mantel nicht erkennen, denn niemand im Dorf weiß das ich einen roten Mantel besitze.
An der Mauer angekommen quetschte ich mich durch das Loch und renne schnell in den Wald. Im Schutze der Bäume nehme ich die Kapuze runter und spaziere auf dem Trampelpfad entlang. Ich gehe immer weiter in die Berge bis ich vor einer Höhle stehe, dessen Eingang so groß ist, dass ein kleines Haus rein gepasst hätte.
Langsam gehe ich rein und rufe:" Fen ich bin wieder da! "
Aus den tiefen der Höhle höre ich ein tiefes grummeln. Ich folge den Geräuschen bis ich vor einem vier Meter großem schwarzem Wolfmonster stehe. Er sieht mich aus seinen roten Augen aufmerksam an.
"Was hast du den heute alles gemacht? Bei mir war es mal wieder so langweilig. " frage ich ihn.
Er setzt sich langsam auf und zeigt mir seine noch leicht mit Blut beschmierten Zähne.
Für andere muss es bedrohlich wirken aber ich kenne ihn schon gut genug um zu wissen was er sagen möchte. "Ah! Du warst jagen. Ich hoffe es hat dir geschmeckt. "
Dieses mal leckt er an seinen Zähnen als Antwort. Das heißt es war gut.
Ich gehe zu ihm und streiche über sein Fell. Trotz das er so gefährlich und angriffslustig ist, ist er bei mir zahm und lässt mich durch das ungewöhnlich weiche Fell streicheln.
Ich habe sein Vertrauen und seine Loyalität hart erarbeitet und es lohnt sich. Wir würden alles füreinander machen.
Fenrir legt sich langsam wieder hin und ich tue es ihm gleich und kuschele mich an ihn.
Er brummt kurz und legt dann aber seinen Kopf auf die Pfoten.
So schlafen wir nach einer weile ein.
Ich wurde langsam wach als sich Fenrir neben mir bewegt und bedrohlich zu knurren anfängt.
Das kann nichts gutes bedeuten.
Ich setze mich auf und sehe nach dem was ihn so beunruhigt.
Ich drehe mich um und sehe zum Eingang der Höhle.
Es waren Jäger aus meinem Dorf.
Wie haben sie uns gefunden?
Mit Schrecken erkenne ich meinen Vater unter ihnen, der mich genauso geschockt ansieht.
Ich stehe auf und stelle mich schützend vor Fenrir, auch wenn er größer und gefährlicher ist als ich.
"Nicht schießen! Er tut keinem was. " rufe ich ihnen verzweifelt zu. Sie dürfen ihm nichts tun. Er ist doch mein Freund.
"Wie kannst du es wagen ein Monster wie das hier zu beschützen! Täglich werden wir von solchen Biestern angegriffen!" schreit mich einer der Jäger an. Vor Schreck zucke ich zusammen, was Fenrir wieder knurren lässt.
Panisch heben die Jäger ihre Waffen, nur mein Vater nicht.
Traurig sieht er mich an. "Taria wieso gehst du immer zu diesem Monster? Er konnte dich jeden Moment umbringen. Komm jetzt mit. Dann kümmern die Jäger sich um ihn und wir vergessen dieses Thema. " spricht er zu mir.
Jetzt bin ich es die ihn traurig ansieht. Versteht er denn nicht das ich nicht von ihm weg will. Fenrir tut nur denen was zuleide, die ihne Grund andere angreifen. Das habe ich in der ganzen Zeit die ich bei ihm war gelernt.
"Nein! Ich bleibe bei ihm und wenn ich dafür aus Dorf gejagt werde, das ist mir egal. Fenrir hat noch nie das Dorf angegriffen und wird es auch niemals tun. Und ihr könnt ihn nicht einfach umbringen, denn er ist der König der Monster dieses Landes, wenn ihr in umbringt gibt es keinen mehr die schlimmsten Monster im Schach hält. Sie warten nur darauf das er verschwindet und sie das Dorf angreifen können. " erkläre ich ihnen.
Unsicher, was sie nun tun sollen, da niemand das Dorf gefährden möchte, senken sie die Waffen.
Ich weiß vieles über die Wesen im Wald. Fenrir erzählt mir manchmal Geschichten und Abenteuer die er erlebt hat. Es macht Spaß sich mit ihm zu unterhalten, er weiß so vieles.
Mein Vater sieht uns skeptisch an. "Wie soll ein Monster denn bitte sprechen können und selbst wenn, er ist ein Monster er lügt. "
Die Jäger sind hin und her gerissen auf wen sie denn nun hören sollen, der jungen Frau die ein großes Monster beschützt oder ihrem Vater der das Monster tot sehen möchte und seine Tochter an seiner Seite.
Das blaue leichten, das plötzlich hinter mir hervor strahlt unterbricht aber ihre Gedanken. Schnell drehe ich mich um, um zu sehen was gerade geschieht.
Als ich zu Fenrir auf Blicke, sehe ich, dass seine augen in einem hellen blau leuchten. Es ist nicht das erste mal das ich ihn so sehe, aber es erstaunt mich immer wieder.
Die Jäger und auch mein Vater wissen aber nicht was es zu bedeuten hat und brechen in Panik aus.
"Bleibt ruhig ihr Menschen. Ich tue niemanden etwas der mich und meine kleine Freundin in ruhe lässt. Lasst mich in Frieden, so wir ich euch seit Jahrzehnten in Frieden lasse. Meine kleine Freundin hat mir vieles erzählt so wie ich ihr einiges erzählt habe. Seit ich sie kenne beschütze ich euer Dorf auch so gut es mir möglich ist damit ihr und ihren liebsten kein leid geschieht. Also legt eure Waffen nieder und kehrt ins Dorf zurück. Lebt so weiter wie bisher und lasst sie das Dorf betreten und verlassen wie sie möchte. " erklingen seine tiefen weiße Worte.
Die Jäger denken darüber nach und einige legen danach auch ihre waffen nieder.
"Ich möchte das Dorf in keiner Weise in Gefahr bringen. Von mir aus kannst du tun und lassen was du willst Mädchen, aber wehe wegen dir wird das Dorf angegriffen oder ein Monster wird im Dorf gesichtet. " waren die worte eines Jägers.
Nach diesen Worten legten auch die restlichen Jäger die Waffen nieder.
Lächelnd drehe ich mich wieder zu Fenrir, dessen Augen wieder seinen normalen rot Ton angenommen haben.
Ich möchte gerne eine ehrliche Antwort darauf ob das Buch gut ist oder nicht und ob es online bleiben kann , ansonsten wird es nämlich vielleicht in ein paar Wochen wieder gelöscht.
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Gefährliche Welt
ContoDie Welt ist voll von Menschen fressenden Monstern. Um sich zu retten lebt das Dorf versteckt hinter großen Mauern. Nur die Jäger durfen hinaus. Ein junges Mädchen interessiert das aber herzlich wenig und schleicht sich hinaus zu ihrem Freund. Er is...
