Disclaimer: Ich habe diese Fic damals im fernen Jahre 2018 geschrieben. Das war bevor ich wusste, was für eine Person J.K. Rowling wirklich ist. Seit sie ihr wahres Gesicht gezeigt hat, transfeidliche Kommentare auf ihrem Twitter postet und geschworen hat, das Leben von jeglichen Trans-Personen so schwer wie möglich zu machen, kann und will ich mich nicht mehr mit dieser Person und ihren Werken identifizieren. Bitte beachtet das, wenn ihr diese Geschichte lest: Ich bin Stand heute KEIN JKR oder HP Fan mehr. Ich stehe nicht hinter dem, was die Autorin vertritt. Wer auf diese Fic geklickt hat, ist wahrscheinlich Harry Potter Fan und das ist auch vollkommen okay. Du wusstest vielleicht auch noch gar nichts davon, was die Autorin online und in Interviews so von sich gibt und auch das ist vollkommen okay. Ich als Autorin dieser Fanfic sehe mich aber in der Pflicht, Stellung zu beziehen. Vielleicht wäre es auch das Richtige, wenn ich die Fic löschen würde, aber das werde ich vorerst nicht tun, weil ich weiß, dass sie vielen von euch auch so viele Jahre später noch gefällt. Wenn ihr Fragen zu Rowlings Aussagen oder diesem Statement habt, schreibt mir gerne eine DM. Eure Raven
Es war der Sommer nach meinem letzten Jahr in Hogwarts. Der Sommer, der der Beginn einer Weltreise und eines Lebens voller Entdeckungen hatte sein sollen. Auf eine gewisse Art wurde er das, denn ich lernte, dass ich für eine Weltreise das Dorf in dem ich lebte, nicht einmal verlassen musste.
Es war der Sommer, der dem Tod meiner Mutter folgte.
~ * ~
Eine Woche nach der Beerdigung meiner Mutter saß ich im Garten unter dem Pflaumenbaum und las die Zeitung. Inzwischen berichtete niemand mehr über Kendra Dumbledore, der Ansturm der Eulen, die Beileidsbriefe brachten, war abgeflaut und man ließ mich in Ruhe. Ich wollte nicht in Ruhe gelassen werden. Meine Forschungskorrespondenzen waren alles, was mir geblieben war, jetzt, da ich in absehbarer Zeit Godric's Hollow nicht verlassen würde. Doch niemand schrieb mir mehr, sie dachten, ich brauchte Zeit zum Trauern.
„Albus!", rief eine freundliche Stimme. „Albus, hier drüben!"
Seufzend erhob ich mich und schlenderte mit der Zeitung unter meinem Arm zum Gartenzaun, von dem die weiße Farbe überall abzublättern begann. Auf der anderen Seite stand Bathilda Bagshot, unsere Nachbarin. Sie musste inzwischen in ihren frühen Vierzigern sein, auch wenn man das nicht vermuten würde. Sie trug ihr dunkles Haar zu einem perfekten Knoten gebunden und hatte eine metallisch schimmernde Brille akkurat auf der Nase. Man sah ihr an, wie gebildet sie war.
„Hallo, Mrs. Bagshot", begrüßte ich sie höflich. „Wie geht es Ihnen?"
„Oh, gut, gut", erwiderte sie vergnügt. „Mein Großneffe kommt mich morgen besuchen. Würdet du und dein Bruder uns gern bei Tee und Kuchen Gesellschaft leisten?" Sie versuchte ihr Mitleid zu kaschieren, was ich ihr hoch anrechnete. Ich nahm ihr Angebot ohne zu zögern an - im Haus fiel mir ohnehin die Decke auf den Kopf und ich hätte viel dafür gegeben, neue Bekanntschaften zu schließen und mich mit Menschen zu unterhalten, die nicht mein Bruder waren.
Der war, wie nicht anders zu erwarten, nicht im Mindesten begeistert von unserer Verabredung zum Tee.
„Du weißt doch, dass wir Ariana nicht alleine lassen können!", rief er und ließ den Teller, den er gerade abwusch, laut scheppernd in die Spüle fallen. „Wieso muss ich dir das eigentlich immer wieder sagen, Albus? Ich dachte, du bist der Intelligente von uns."
Aberforth war jünger als ich, und seine Wut stachelte ihn gegen alles und jeden auf. Zu behaupten, ich hätte ihn im Griff wäre eine bodenlose Lüge. Und ich verstand ihn. Er war plötzlich Waise, mit einer instabilen Schwester und einem älteren Bruder, der nicht verbergen konnte, wie wenig ihm die neue Situation behagte. Es war nicht leicht für ihn. Für mich allerdings auch nicht.
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Einen Sommer Lang
Fanfiction[Dumbledore x Grindelwald] Sie kannten sich bevor Albus Dumbledore Schulleiter von Hogwarts wurde und bevor Gellert Grindelwald in einer Hochsichterheitszelle in Nurmengard sein Ende fand. Sie kannten sich vor dem legendären Duell, aus dem Dumbledo...
