Der Anfang in Tulsa

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»Bryan hör auf damit!« Er konnte es einfach nicht lassen. Mal wieder hatte er einen Schüler zur Schnecke gemacht obwohl das garnicht nötig gewesen wäre. Er schaute zu mir rüber und schüttelte leicht den Kopf. »Was soll..., ich kuckte den Schüler an, Nathaniel den bitte gemacht haben?« Bryan sah mich Stirnrunzeln an. »Er lachte über einen schwächeren Schüler der sich verletzt hat. Auch nachdem ich ihn zum wiederholten male darauf hingewiesen habe das es nicht richtig ist.« Ich seufzte »Na schön, Nathaniel du kommst mit mir und du Bryan, machst deinen Unterricht mal langsam weiter.« Ich drehte mich um und wartete darauf das Nathaniel mir folgen wird. Er eilte zu mir und ich schaute Bryan noch kurz ernst an bevor ich ging. »Sie ist und bleibt Stur.« murmelte Bryan mit einem verträumten Blick und die Schüler schauten ihn leicht irritiert an. Er besann sich schnell wieder und sah sie streng an bevor er sie aufforderte weiter zu üben. Währenddessen war ich mit Nathaniel bei Neferets Aufenthaltsraum angekommen und klopfte vorsichtig. »Priesterin? Seid ihr da?« Die Tür öffnete sich und Neferet trat heraus. Ich schilderte ihr kurz Nathaniels Verhalten und ging dann, während sie ihm eine Strafe aufbrummte. Eigentlich war es nicht meine Art Schüler einfach so zur Priesterin zu bringen jedoch waren Bryan und ich noch nicht lange im House Of Night in Tulsa und wusste dementsprechend nicht genau wie ich handeln sollte. Ich lief nachdenklich nach draußen zu den Pferden. Ich streichelte vorsichtig eine Stute von der Farbe fallenden Schnees. Aus dem Augenwinkel sah ich Lenobia auf mich zukommen. Sie war mir in den zwei Wochen die Bryan und ich schon hier waren eine Freundin geworden. »Schön dich zu sehen, Anastasia.« »Ich freue mich ebenfalls, Lenobia.« Sie trat neben mich und rief ein Pferd namens Persephone zu sich. Wie so oft war ich von Lenobias Affinität zu Pferden wieder fasziniert. »Habt du und Dragon euch hier schon ein wenig eingelebt?« »Ja wir fühlen uns hier sehr wohl und auch die Schüler sind zumeist sehr nett und höflich.« Lenobia nickte und lächelte »Ja ein paar Schüler sind ganz anständig.« Sie blickte auf und sah auf eine Uhr an der Stallwand. »Oh, schon so spät, ich muss zum Unterricht, wir können uns ja nachher nochmal unterhalten.« Ich nickte und sie eilte schell in die Stallungen. Da ich heute erst zwei Stunden vor Sonnenaufgang unterrichtete hatte ich immer noch Freizeit, wusste damit jedoch nichts anzufangen. Ich ging wieder zu der Sporthalle und sah den Schülern beim Fechten zu. Ich setzte mich auf eine Bank und sah Guinevere von weitem auf mich zukommen. Sie sprang auf die Bank und schmiegte sich an mich. Sie war mir gleich am ersten Tag im House of Night, als ich auf dem Weg zum Unterricht war, vor die Füße gelaufen. Ich nahm sie mit da ich sah das sie eine Verletzung an der Vorderpfote hatte. Ich kam zu spät zum Unterricht, dem Neferet beiwohnte, da es meine erste Stunde war. Doch ich hinterließ trotzdem einen guten Eindruck, den mithilfe meiner Erdaffinität heilte ich Guinevere und bekam sehr viel Lob. Ich muss sehr verträumt gewesen sein den Bryan kam besorgt auf mich zu. »Ist alles in Ordnung bei dir, Anastasia?« Ich nickte schnell »Ich hab nur grade an meine erste Unterrichtsstunde gedacht.« Er sah mich nocheinmal besorgt an und nickte bevor er wieder zu den anderen Schülern ging und die Stunde beendete. Er kam wieder zu mir und begleitete mich zum Klassenzimmer in dem ich gleich schon Unterrichten würde. Er trug wie so oft ein paar meiner Sachen. Bryan lächelte dabei, während er mir von den fortschritten der Schüler erzählte. Ich hörte ihm gerne beim reden zu, seine Stimme ist beruhigend und macht mich glücklich. »Professorin Anastasia!« Ich drehte mich schnell um. »Ja? Was ist den?« »Kommen Sie bitte schnell eine Schülerin ist zusammengebrochen! Im Krankentrakt ist niemand und Neferet kann ich auch nirgends finden.« Der Schüler der mit mir redete war in meinem Kurs. Ich schaute Bryan an und er nickte. Schnell liefen wir dem Schüler hinterher auf den großen Hof. Er hielt unter einer großen Eiche an und zeigte auf eine Schülerin die am Boden lag. Schnell kniete ich mich hin und zog sie in meinen Arm. »Schhhhh, alles ist gut, gleich tut es nicht mehr weh. Ich kannte die Schülerin, sie hieß Naomi. Ich hielt sie fest und schaute Bryan verzweifelt an, sie würde sterben, ihr Körper wehrte sich gegen die Verwandlung. Bryan sah mir tief in die Augen und ich schaute wieder zu ihr. Tränen rannten über ihr Gesicht, sie hatte Nasenbluten. grade als ich ihr erneut gut zureden wollte drehte sie sich zur Seite und erbrach einen Schwall Blut. Ich schloss die Augen und zog Kraft aus der Erde. Ich ließ sie in Naomi hinüber gleiten und sie schloss langsam die Augen. »Ich will nicht sterben, ich will noch nicht sterben.« Ich flüsterte ihr wieder zu das alles gut werden würde. Bryan kümmerte sich in der Zeit um die anderen Schüler die dabei standen. Er sagte Ihnen sie sollen auf ihre Zimmer gehen, danach ging er zu dem Schüler der uns Bescheid sagte und sprach kurz mit ihm. Er umarmte ihn und sprach ihm ebenfalls gut zu. Naomi schloss währenddessen ein letztes mal ihre Augen und sagte »Ich liebe dich, Jackson.« Dann erschlaffte sie und war tot. Bryan zog den Jungen der anscheinend Jackson heißt, auf eine Bank und schaute zu mir rüber. Ich nickte mit Tränen in den Augen. Er brachte Jackson auf sein Zimmer und traf auf dem Weg wieder zu mir Neferet die mit kam. Sie meinte sie kümmert sich um die Leiche und sagte mir das ich Duschen gehen sollte. Ich folgte ihrem Rat und ging danach zu meinem Unterricht. Ich legte eine Schweigeminute ein den ich wusste das viele Schüler Naomi mochten. Als der Unterricht zuende war ging ich nach draußen und setze mich auf eine Wiese. Ich schloss die Augen und erweiste Naomi die letzte Ehre und zog Kraft aus der Erde. Irgendwann kam Bryan zu mir und setzte sich neben mich. Er sagte nichts und ich lehnte mich an seine Schulter. Nach einer Gefühlten Ewigkeit meinte er das auch wir bald schlafen gehen sollten. Als wir in unseren Zimmer waren und im Bett lagen umarmte er mich. »Du warst gut heute, sie hatte keine Schmerzen als sie starb.« Ich nickte und schickte ein Gebet heraus das auch Jackson bald über ihren Tod reden und ihn verkraften konnte. Nachdem Bryan und ich lange noch so liegen blieben, schliefen wir irgendwann ein. Seit diesem Tag gab es immer öfter Todesfälle, mehr als normalerweise.

Ein kleiner Oneshot der zeigen könnte wie Anastasia (und teilweise Dragon) im House of Night in Tulsa ankommen und wie sie Neferets ersten "Mord" erleben. Das ist natürlich nur ausgedacht aber da die beiden (Anastasia und Bryan Lankford) schon immer meine Lieblingcharaktere waren wollte ich einfach mal einen Os dazu schreiben. Hoffe es hat euch gefallen.

Eure Loshoya

Der AnfangWhere stories live. Discover now