Ein Tagebucheintrag

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Liebes Tagebuch,

das neue Haus scheint ganz in Ordnung zu sein. Es ist schon etwas älter, aber dafür viel größer als unser Altes. Mami sagt ich darf das Zimmer im ersten Stock haben, das mir so gut gefallen hat. Es hat einen Balkon der sich über die gesamte Breite der Hauswand erstreckt. In Mami und Papis Zimmer gibt es auch einen solchen Balkon, nur ist er nicht so groß wie meiner.

Im Erdgeschoss ist die Küche und das Wohnzimmer. Die Wände sind in einer hässlichen Farbe gestrichen. Aber Mami sagt wir können die Wand in einer schöneren Farbe streichen. Hoffentlich, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Leben in diesem Haus weiterhin gut verlaufen wird mit einem Zimmer dessen Wände gelb gestrichen sind.

Außerdem gibt es in dem Haus einen Dachboden. Der ist gruselig und ich habe Angst dort hochzumüssen, weil es dort – aufgrund der getönten Scheiben – so dunkel ist. Vielleicht wird es ein Büro für meinen Vater und meine Mutter. Meine Eltern haben vorgeschlagen ich könne es auch als zweites Zimmer verwenden, was ich dankend ablehnte. Ich bin nicht verrückt aber dieses Zimmer strahlt etwas Negatives aus.

Doch alles in allem ist unser Haus sehr schön und ich freue mich dort einzuziehen.

Natürlich vermisse ich auch meine Freunde, die ich vermutlich nicht so oft sehen werde aber ich weiß ja, dass Mami und Papi hier her ziehen mussten wegen ihrem Beruf, was ich aber noch nicht verstehe.

„Das verstehst du schon, wenn du älter wirst.", hat Papi zu mir gesagt. Er meinte auch ich solle ihm nicht böse sein was ich auch nicht bin.

Jetzt gibt es Abendessen. Es riecht lecker bis hoch in meine neues Zimmer. Ich glaube es gibt Bratkartoffeln.

Emily

Inmitten der SchattenStories to obsess over. Discover now