Prolog

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,,Warum ich?'', fragte Mania ihre Mutter die ihr gerade die Haare richtete. Sie bekam wieder einmal Schwindelanfälle. Warum sollte sie eine Rede halten? Warum? Iani, ihr großer Bruder war in allem besser und hätte auch diese Rede halten können. Das war der Plan. Alle waren einverstanden gewesen weil Mania vor Leuten nicht reden konnte. Sie würde kein einziges Wort rausbekommen! Ihre Mutter seufzte. ,,Du musst nunmal verstehen das Iani nicht wegen dir seine Arbeit vernachlässigen kann! Er hat mit einer Rede schon genug und außerdem bist du sehr begabt was das Schreiben angeht.'' Mania hatte schon viele Reden geschrieben die sehr gelobt worden wahren aber selbst hatte sie sie nie vorgetragen. Die hatte sie alle ihrem Bruder gegeben. Er hatte diese fantastische Begabung alles was er sagte lebendig werden zu lassen. Man könnte ihm stundenlang zuhören, wenn er doch nur nicht diese Arbeit hätte die so weit weg war! Sie vermisste seine schwarzen, leicht lockigen Haare unter denen azurblaue Augen einem den Atem nahmen. Sein besonderes Lachen das er nur ihr schenkte oder seine starken Arme wenn er sie freundschaftlich in die Arme nahm. Das alles war unbezahlbar und sie wünschte das er nur nicht so weit weg währe. Er hätte jede Arbeit haben können aber er wollte unbedingt in Oxford Jura studieren. In Cankun hätte es auch eine Universität gegeben aber er hatte den Vorschlag   abgelehnt. Am Tag seiner Abreise war sie sehr traurig gewesen aber Mania wollte auch das Iani sich wohlfühlte und wenn er es hier nicht konnte dann würde sie ihn nach Oxford gehen lassen. Mania zappelte auf dem Stuhl rum. Sie konnte es nicht erwarten das nach endlosen sechs Monaten ihr Bruder kommen würde wegen einer geheimnissvollen Überraschung. Alle haben ihn gerne und es wahren viele Leute aus der Verwandschaft gekommen um ihn herzlich willkommen zu heißen in seinem Heimatland. Mania hatte ihn über alles  ausgefragt. Sie liebte Überraschungen und konnte es nicht abwarten zu wissen was es war. Iani hatte alle Fragen beantwortet auf die er eine Antwort wusste. Als er darüber redete wie seine Austauschfamilie war und das er nun einen Bruder hatte der ein Jahr jünger war lachte er. Mania lachte mit als er ihr von lustigen Sachen erzählte die sie beide erlebten, aber es versetzte ihr auch einen Stich, das er scheinbar nicht an sie dachte. Die Klingel ging. Alle Leute die sich versammelt hatten wurden ruhig. Dann stieß Mania einen Glücksschrei aus und rannte die Treppe runter so schnell sie konnte, glitt an einem alten Mann vorbei der im Weg stand und erfasste mit der rechten Hand gerade die Türklinke und drückte sie runter bevor sie ausrutschte und der Länge nach aufschlug. Sie hörte das mehrere Leute die Luft einsogen doch nur einer nahm sie in die Arme und lachte. Mit einer schnellen Drehung und einem präzisem Absprung landete Mania in Ianis Armen. Ihr Bruder war wieder da! Das er nicht lange bleiben konnte war für den Moment vergessen. Sie hörte ein Räuspern und fragte sich von wo es kam. Mania schlug die Augen auf und befreite sich aus der Umarmung des Bruders,welcher auf die Seite trat und damit den Blick auf ein hübsches Mädchen frei gab.

Ich las mir alles noch einmal durch und stellte fest das ich genau so entsetzt war wie Mania es jetzt sein musste. Ob dieses hübsche Mädchen wohl froh war sie zu sehen? Ich war mir nicht sicher wie sie heißen sollte. Es wollte mir nichts einfallen und ich beschloss einen Spaziergang mit meinem Hund zu machen. Die frische Luft würde mir gut tun. Ich zog eine dicke Jacke und einen selbst gemachten Schal an welcher die gleiche Farbe hatte wie meine Stiefeletten. Dann schnappte ich mir die Leine und ging mit Luke raus. Mit Kopfhörern in den Ohren ging ich den gleichen Weg wie immer entlang. Ich kannte diesen Weg schon auswendig und es wurde Zeit das ich mir eine andere Route ausdachte die ich nicht kannte. Auf halbem Weg rutschte ich aus und landete in einer besonders großen,matschigen Pfütze, die noch vom Vortag übrig geblieben war. Es hatte geregnet in Strömen und ich hatte eigentlich keine so gute Stimmung gehabt weil alles mal wieder zusammen kam. Die Prüfungen wurden immer mehr und schlugen über den Köpfen aller Schüler zusammen. Ich verstand kein bisschen vom Unterricht und eigentlich war alles um sonst gewesen. Die Hausaufgaben für die ich mir extra viel Mühe gegeben hatte waren in meinem Ordner, der zu Hause auf meinem Tisch gelegen hatte. Das war natürlich mein dritter Strich und ich bekam einen Tadel. In der nächsten Stunde schlief ich ein und hätte soweit den zweiten Eintrag und die halbe Stunde verpasst. Über das Thema, dass ich verschlafen habe, werden wir nun in der nächsten Stunde einen Test schreiben. Ich war froh das ich die normale Route ging, denn sonst währe ich bestimmt gegen einen Baum gerannt. Ich hatte heute Nachmittag wieder angefangen zu schreiben, weil es mich beruhigte. In der Grundschule hatte ich das oft gemacht aber meistens nur zum abregnen weshalb ich nur angefangene Geschichten hatte, die womöglich nie weiter gehen würden. Mein Arm wurde abrupt herumgerissen, weil mein Hund stehen blieb um zu schnüffeln und ich ihn noch an der Leine hatte. Ich stieß einen unanständigen Fluch aus und rieb mir meinen schmerzenden Arm. Wenn ich in meine Gedanken vertieft war vergaß ich immer alles. Nach zwei Stunden war ich endlich wieder in meinem warmen Zimmer,frisch geduscht und mit neuen Ideen.

The dark Where stories live. Discover now