Wenn alles das Gewicht einer Feder bekommt

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„BitteElijah, zeigen sie es mir, bitte." bettelte Anelie.

„MissAnelie, bitte, ich will gewiss nicht ihre Ehre be" doch weiter kamder noble Vampir nicht.

„AberEijah, ihr wisst doch das mich alle für die eure halten, dass alledenken ihr hättet mich nicht aus Mitleid aufgenommen sondern aus derLiebe zum Beischlaf." argumentierte die hübsche Braunhaarige.

„Anelie."Seine Stimme wurde nun ernst und behielt trotzdem das gefordertesanfte., während er ihr eine Srähne hinter das Ohr schob. „Ihrweckt gewiss etwas in mir, aber es steht mir nicht zu euch zuendehren."

Nunverstand Anelie ihn gar nicht mehr, denn trotz seiner so beständigenWorte schien er Körperkontakt zu suchen, seine Hand wanderte vonihrem Haar hinunter zu ihrem Gesicht, über den Hals und ihreSchultern strich er an den Haaren hinab, kurz spielten seine Händemit ihren und kreisten über Anelies Handrücken, seine andere Handhielt ihre Hüfte, die dank des barocken Kleides hervor getreten war,in einem beständigem Griff, vielleicht war er ja selbst hin undhergerissen, überlegte sie. Schließlich hatte er nach dem Tot ihrerEltern die Verantwortung für Anelie übernommen, aber nun dachtenalle er häte es aus Eigennutz getan, dabei war das dass letzte waser damit betztwecken wollte, ihr sagte man nach kein unbeschriebenesBlatt mehr zu sein, doch eigentlich wollte er sie nur vor denenbewaren die die Situation tatsächlich schamlos ausgenutzt hätten,statt selbst so zu handeln. Das Erbe ging an ihren Bruder, der nichtnur männlich sondern auch älter war als sie, damals war sie 14gewesen und er 16, Martin hatte sich eine Frau gesucht und eineFamilie gegründet, an sie hatte er vermutlich keinen Gedanken mehrverschwendet. Elijah hatte sie aufgefangen und sie immer darinbestärkt ihren eigenen Weg zu gehen, auch als er auf ihremonatlichen Blutungen aufmerksam geworden war, riet er ihr zu wartenbis sie jemand fand der ihren Vorstellungen endsprach und mit dem siedas Leben verbringen wollte. Nun war sie 18 und ihr war klar gewordenwer dieser eine war, zu einem Vampier wurde sie kurz bevor er siefand, die Verwandlung war wohl eher Unfall als Wille, allerdingshatte sich in den letzten Monaten eine ganz neue Ebene zwischen denentwickelt. Anelie mochte diese Ebene, aber sie wollte sie auskostenund sie wusste das er sie ebenfalls auskosten wollen würde, oderzumindest hoffte sie darauf.

„Elijah,vergesst doch einmal euren Anstand, bitte, ich flehe euch an, ihrwisst doch das wenn ich einen Mann finden soll es ein Vampir seienmuss, es gibt viele Vampirinninen die.."

Nunlegte Elijah ihr einen Finger auf die Lippen „Shhh, Anelie, soetwaswollt ihr doch gewiss nicht, oder?" Er sah sie an als sei sie daskostbarste auf der Welt, dem niemand etwas tuen durfte, dass niemandberühren sollte, Anelie kannte diesen Blick, von der Geschichte wiesie zum Vampir wurde, es war der Blick unendlicher Liebe, es war derBlick der selbst die schlimmsten Personen erweichte. Es war der Blickden ihr ein anderer vor ihm geschenkt hatte. Allerdings war beidiesem anderen mehr Wahn darin gewesen, mehr Feuer, bei Elijah war espurer natürlicher vollkommener, besser und beschützender.

„Denktblos nicht mir wären die Vampirinninen endgangen, welchen ihr euchNachts gewidmet habt." warnte sie ihn. „Aber so ein Leben willich nicht führen, nein, höchstens als eure persönlicheBettgefährtin, ich sehe doch, ich fühle doch in welchem Maße ihrfür mich empfindet, also bitte, vergesst es, nur für eine Nacht undvergesst am nächsten morgen von mir aus das es mich gibt" sie nahmElijahs Gesicht in ihre Hände und klammerte sich daran wie eineertrinkende. „Nur zeigt mir einmal was ihr für mich empfindet, nureinmal Elijah, bitte."

Beiihren letzten Worten berührte sie leicht seine Lippen und auch fürihr Gegenüber wurde es immer schwerer der Versuchung stand zuhalten. Schließlich bekam Anelie doch was sie wollte, Elijah presstesie gegen die nächst gelegene Wand, ihre Hüfte in einem harten,beständigem Griff, obwohl der Kuss all das was sie in seinen Augengesehen hatte nur bestätigte, die Gefühle welchen er, dankEhrfahrungen, aus dem Weg zu gehen versuchte, doch von diesem momentan sollte es nicht mehr sein, er war hoffnungslos verloren.

Ich hoffe euch hat es gefalle, und ihr lest weiter.

Würde mich über Meinungen freuen

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