26/03/2018

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Die Frage nach dem 'Ich'

Ich finde, dass die Frage meist nur belächelt wird, aber nie wirklich durchdacht..

Es ist die Frage nach dem, was einen ausmacht.
Was andere mit deinem Namen verbinden.
Was die Hülle deines Selbst füllt und was diese Hülle ist.

Es sind Körper und Persönlichkeit, die  einen ausmachen.
Und eines ist wichtig...

Versuche, dich selbst kennen zu lernen.
Lass dich nicht von den Beurteilungen anderer eingrenzen.
Denn viele schätzen einen falsch ein.
Vielleicht kennen sie nur eine Seite von dir.
Andere kennen eine ganz andere.

'Erzähle etwas über dich'.
Eine Aufforderung, mit der man häufig konfrontiert wird.
Man soll sich interessant machen.
Man soll überlegen, was einen von der Masse abheben könnte.
Name, Alter, Schulausbildung und Hobbys sind dann häufige Standartthemen.
Darüber kann man gut erzählen.
Denn da kennt man sich aus.

Doch wenn es zur Persönlichkeit kommt, dann gerät man oft ins stocken.
Oft werden dann Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Fleiß, Teamfähigkeit... aufgeführt.
Es ist zwar etwas, was in dieser Situation meist als Antwort genügt, jedoch auf die Frage 'Was macht mich aus?' oder 'Was macht mich besonders?' reicht es nur als Anfang.
Jedenfalls mir...

Ich denke, um die Frage adäquat zu beantworten, muss man sich erst bewusst werden, nach was sie eigentlich fragt.
- Was sind positive Eigenschaften
- Was sind negative Eigenschaften
- Was sind meine Macken/ Dinge, die ich häufig mache
[ich rede zum Beispiel oft mit meinem Spiegelbild; keine Ahnung, warum...]

Positive Eigenschaften.
In welchen Situationen kommen sie zum Vorschein?
Welchen Personen zeige ich sie?
Was kann man daraus schließen?

-für mich ist es (ein Beispiel) Anhänglichkeit.
Ich bin anhänglich bei nur wenigen Personen.
Doch wenn ich an einer Person hänge, dann mit allem, was ich habe.
Meist sorge ich mich um diese Person (manchmal auch zu sehr), weil ich möchte, dass es ihr gut geht.
Wenn nicht, dann möchte ich die Person wieder aufmuntern.
Und wenn diese Person mir dann vielleicht ein Lächeln oder ein Lachen schenkt, hat es sich für mich gelohnt.
Ich tue mich wahrscheinlich sehr schwer im nehmen bzw. gebe mich mit wenig zufrieden.
Obwohl...

Eine Lächeln kann dir manchmal den Tag retten; besonders, wenn du der Grund bist.

Und so wird aus einer Eigenschaft eine ganze Kette von Eigenschaften.
Und sie gehören alle zu dir.
Manchmal hilft es noch, diese Eigenschaften dann aufzuschreiben und zu sortieren, damit man einen Überblick erhält.

Negative Eigenschaften.
Die gleichen Fragen.

- ich kann zum Beispiel mit niemandem reden oder ich will mit niemandem reden, wenn mir gerade eine Idee durch den Kopf geht oder ich einfach irgendwas durchdenke (wie jetzt).
Ich will das dann nicht aussprechen, weil ich das Gefühl habe, dass diese Gedanken dann weg sind.
Sie sind dann irgendwo in der Luft, aber nicht mehr in meinem Kopf.
Das geht so lange, bis ich diese Gedanken in Sätze gefasst und aufgeschrieben habe.
Dann habe ich es gesichert und kann später vielleicht weiter darüber nachdenken.

Dabei kommt auch einiges zusammen.
Ich kann mir vorstellen, dass es eventuell ganz hilfreich sein könnte, eine Mindmap zu machen.
Und das wortwörtlich.
Also eine Strukturierung deiner Gedanken und Eigenschaften.

Und dann...
Wenn man sich diese Arbeit gemacht hat, kann man (wenn man möchte) sich von anderen einschätzen lassen und sehen, wie gut sie dich kennen oder was du bei den Überlegungen vergessen haben könntest.
Man kann seine Familie fragen, aber auch Fremde.

Und vor allem:
Gehe zu deinen besten Freunden.
Frag sie, was sie an dir mögen oder nicht mögen.

Warum sie dich akzeptieren.

Diese Akzeptanz beinhaltet nicht nur Positives, sondern dich als etwas Gesamtes, als Einheit.

Denn du bist besonders.
Diese bestimmte Kombination von Eigenschaften, Charakter und Aussehen, die dich ausmacht, gibt es nur einmal.

Das bist du.

Das bin ich.














[ich entschuldige mich, wenn es an irgendwelchen Stellen unlogisch ist, ich habe einfach nur meine Gedanken festgehalten und versucht, sie zu sortieren.
Und das soll auch keine Anleitung oder kein Leitfaden sein, der universell eingesetzt werden kann, um sich selbst besser kennen zu lernen, sondern eher ein Leitfaden für mich selbst.
Also eine Hilfe bei meiner Selbstfindung.]

mindflow_diaryWhere stories live. Discover now