Willkommen zu diesem kleinen Dramione-Weihnachts-Oneshot :D Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!❤
Über eure Meinung würde ich mich natürlich auch sehr freuen ^^
Ich möchte auch hier nochmal anmerken, dass das wunderschöne Cover von der super talentierten Fiona_isabel gemacht wurde :3
Die tolle Vertonung ist von der lieben Cherry-Witch , den Link findet ihr auch nochmal auf meinem Profil :)
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Der Saal war riesig. Die großen Bogenfenster an der Längsseite verliehen dem Raum etwas Herrschaftliches, genau wie die Wandgemälde und der riesige Christbaum in der Mitte. Die Wände waren mit funkelnden Eiskristallen geschmückt und Hunderte von Girlanden aus Mistelzweigen und Efeu überwucherten die Decke. Das Parkett war auf Hochglanz poliert, und die riesigen Kronleuchter warfen ihr Licht auf die kitschigen Dekorationen und die glänzenden Kleider der Gäste, die sich auf der Tanzfläche drehten. In einer Ecke stand ein Orchester und erfüllte den Raum mit Weihnachtsmusik.
Die Gastgeber strahlten eine gewisse Arroganz aus; Mrs Parkinsons Blicke huschten durch den Raum als suche sie unablässig nach einem besseren Gesprächspartner, oder einem Tratschopfer, während Mr Parkinson neben seiner Frau stand und mit Argusaugen das Geschehen beobachtete, als wolle er jeden der sich nicht amüsierte, aus seinem Haus verbannen.
Und Hermine Granger wünschte sich schon den ganzen Abend lang nichts sehnlicher, als mit einem Buch und einer Tasse Tee zu Hause in ihrem Sessel zu sitzen, eingekuschelt in einer warmen Decke und dem schnurrenden Krummbein auf ihrem Schoß. Stattdessen saß sie auf einem grässlich roten Sofa, sah tanzenden Paaren zu und langweilte sich. Mittlerweile hatte sie schon das vierte Glas in der Hand, in dem eine perlende Flüssigkeit verführerisch schimmerte. Normalerweise hasste sie Alkohol, doch der Champagner half ihr einen angenehm leichten Kopf zu bekommen und den Abend irgendwie zu überstehen.
Es war lächerlich. Der ganze Ball war lächerlich. Ein Maskenball, einen Tag vor Heiligabend. Als Harry, Ron und sie die Einladung zu der Veranstaltung bekommen hatten, in der dazu noch stand, dass sie die Ehrengäste dieses Abends sein würden, wollten die Jungs zuerst absagen, doch ausgerechnet Hermine war es gewesen, die Harry schließlich überredet hatte doch hinzugehen. Im Nachhinein hasste sie sich selbst dafür. Ron hatte sich herausgeredet, indem er behauptet hatte, er und seine Freundin hatten für diesen Abend schon etwas geplant. Natürlich.
Hermine seufzte und stellte ihr leeres Glas beiseite, worauf sofort ein Hauself herbeigewuselt kam, sich ehrfürchtig vor ihr verbeugte, das Glas erneut füllte und verschwunden war, bevor Hermine sich bedanken konnte. Gedankenverloren setzte sie das Glas an die Lippen und ließ ihren Blick über die Menge schweifen. Es reichte nicht, dass die Parkinsons auch sämtliche, ehemalige Todesser eingeladen hatten, nein, sie ließen auch noch immer Hauselfen für sich schuften. Ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen, wenn sie sah, wie die armen Kreaturen hier behandelt und herumgescheucht wurden. Einfach nur widerlich. Zudem war Hermine sich ziemlich sicher, dass sie die einzige und erste Muggelgeborene war, die jemals den Ballsaal der Parkinsons betreten hatte. Die Parkinson waren keine offiziellen Todesser gewesen, doch dass sie Voldemorts Ansichten geteilt hatten, hatte Hermine nur zu gut an dem Verhalten ihrer Tochter in Hogwarts gemerkt.
Sie wurde abrupt aus ihren Gedanken gerissen, als sie spürte, wie das Polster neben ihr nach unten sank. Merlin nein, hoffentlich hatte Mrs Parkinson sie nicht entdeckt und gedacht, sie mit ihrer Anwesenheit beehren zu müssen! Doch als Hermine den Kopf wandte, erkannte sie zu ihrer Überraschung und Erleichterung einen jungen Mann. "Furchtbar, oder?", begann er unverwandt, "das alles hier", fügte er hinzu und machte eine umschweifende Handbewegung, als Hermine ihn verwirrt anstarrte. Für einen kurzen Moment fühlte sie sich überrumpelt von seiner Direktheit, doch dann lächelte sie. "Können Sie Gedanken lesen?" "Vielleicht", grinste er verschmitzt.
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Masked
Fanfiction【Harry Potter Oneshot】 "Nein, ich führe zur Zeit keine Beziehung. Ich habe nicht besonders viel Glück in der Liebe." Augenblicklich lief sie rot an. Wieso erzählte sie ihm das?! "Wirklich?", erwiderte er sichtlich überrascht, "wieso denn?" "Meine e...
