1.-Sie

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Ich lief durch die Straßen von meiner Heimatstadt.

Um mich herum liefen noch andre Leute, Sie sahen sich nicht um und stierten mit gestressten Blick an mir vorbei, die Rücken gebeugt vom Gewicht der Taschen, welche mit schweren Mappen gefüllt waren, sie liefen schnellen Schrittes ohne auf ihre Umgebung zu achten, meistens waren sie auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause.

Die Straßen um mich herum waren genau wie die Leute um mich herum, unpersönlich und grau.

Farblose Fassaden voller dunkler Fenster und auf den wenigen vorhandenen Balkonen waren triste Plastik Blumen, die wenigen Spielplätze waren verschmutzt und kaputt überall besprüht mit Graffiti.
  -Grau

Die Cafe's stanken nach Urin und Alkohol, und sogar die Autos die am Straßenrand standen waren mit Edding bemalt - generische Sprüche , ... Ist ein hurensohn und so.

Der Himmel war voller Wolken und genauso grau wie die Häuser man sah nicht einmal die Sonne durchscheinen, zwischen diesen Häuserschluchten.

Ich war froh, dass ich immer farbig blieb - ich lebte mein Leben bunt...

Lebte ich mich mein Leben noch Bunt?
Ich wusste es nicht mehr - weiß nicht seid wann ich es nicht mehr wusste.
Aber ich -
Doch ich lebte noch bunt, so wie ich es schon immer tat.
Ja natürlich lebte ich bunt, wie denn sonst!
Ich war doch nicht wie der Rest - ich war bunt hatte ein Abwechslungsreiches Leben.
Nichts mehr denkend ging ich weiter.

GrauWhere stories live. Discover now