(Kat ist das auf dem Bild, aus ihrer Sicht ist auch der Prolog)
Kennt ihr das wenn ihr euch so leer fühlt als wärt ihr Tod.
Genauso ging es mir an dem Tag als meine Mutter starb, es war als wäre ein Teil von mir mit ihr gestorben.
Es war September und ich saß zusammen mit meiner besten Freundin in der Schulkantine, als mein Handy klingelte. Ich weiss nur noch, wie man mir sagte, dass es einen Unfall gab und das meine Mom ins Krankenhaus gebracht wurde. Meine Welt brach an diesem Tag zusammen und ich mit ihr. Wie hatte man mir nur meine Mom nehmen können? Sie war der wichtigste Mensch in meinem Leben. Egal wie es mir ging, sie war diejenige, die immer für mich da war. Sie hatte mir versprochen das egal was passiert sie immer an meiner Seite sein wird, aber jetzt, als ich sie wirklich brauchte war sie weg. Es gab niemanden der das Loch in meinem Herzen wieder füllen konnte. Ich war gebrochen, merkte nicht ob sich die Welt noch drehte oder nicht. Alles zog an mir vorbei als wäre ich nicht mehr anwesend. Vielleicht war ich das auch nicht, mein Körper war es, aber ich nicht.
Es dauerte nur 3 Tage bis meine Mom im Krankenhaus verstarb. 3 Tage voller Schmerzen und Folter, voller Leid und Qual. Es war einfach so unfair. Warum musste man grade ihr das Leben nehmen. Warum hätte es nicht mich treffen können. Aber wenn ich eins daraus gelernt habe, dann, dass das Leben einfach nicht fair ist. Es ist ein verdammtes Arschloch.
Ich erinnere mich an die Wochen danach nur noch vage. Ich war damals grade mal 15. Ich sollte mir eigentlich sorgen über Pickel machen oder darüber, ob ich genügend Klamotten hatte. Und wenn ich nachts nicht schlafen kann, sollte das an einem Jungen liegen, in den ich unsterblich verliebt bin und nicht daran das ich die Bilder meiner toten Mutter nicht aus dem Kopf bekomme.
Ich war allerdings nicht die einzige die mit der ganzen Situation nicht zurecht kam. Mein Dad drehte völlig durch. Er verlor die Liebe seines Lebens und ich glaube er verlor mit ihr auch die Fähigkeit zu Lieben.
Er wurde kalt redete nur noch so viel wie er musste und vertiefte sich völlig in seine Arbeit. Ich bekam ihn nur noch selten zu Gesicht und wenn ich ihn sah, kam nicht mehr als ein Hallo über seine Lippen.
Und dann war da auch noch mein Bruder, auch dieser verzog sich, allerdings vertiefte er sich nicht in die Schule und lernte wie verückt. Nein er hatte seine ganz eigene Art, um damit umzugehen. Ich wusste das er den Verlust mit Alkohol und Drogen versuchte zu verdrängen. Er kam Abends meist erst spät nach Hause und man konnte den Vodka durchs ganze Haus riechen. Ich bezweifel allerdings, dass das wirklich half, ich hatte viel mehr das Gefühl, dass es alles nur noch verschlimmerte.
Und da wurde mir klar, dass ich an jenem Tag nicht nur meine Mutter sondern meine ganze Familie verloren hatte. Es war als wären mein Dad und mein Bruder mit ihr gegangen. Und ausser den beiden war von meiner Familie auch nicht mehr viel übrig. Meine Grandma (mütterlicherseits) war schon lange Tot und mein Grandpa meldete sich auch nicht mehr. Mein Vater hatte keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern und Tanten und Onkel hatte ich auch nicht. Also zusammengefasst war da eigentlich nur noch ich.
3 Wochen blieb ich zu Hause. Ich mied die Schule und lehnte jegliches Treffen mit Freunden ab. Bis mein Vater den Beschluss fasste um zu ziehen, er hielt es nicht mehr aus überall wo er hinschaute sah er sie. Und ich glaube insgeheim war ich irgendwie froh hier raus zukommen. Denn es stimmte, überall wo man hinsah war sie und mit ihr auch die Trauer und der Schmerz.
Mein Bruder kam nicht mit uns. Er war grade 17 geworden und wollte die Schule in unser Stadt beenden. Ich bezweifelte ja das er die Schule überhaupt noch beendet, wenn er so weiter macht, aber naja. Er zog, wenige Tage vor unserem Umzug, zu einem Freund. Ich und Dad zogen nach in einen kleinen Vorort von Salt Lake City. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass das MITTEN im Schuljahr war. Und nicht zu vergessen, dass diese öde Stadt auch noch 3 Stunden Zugfahrt von meinem Zuhause weg war. Von meinen Freunden und vorallem von IHR. Als wäre Moms Tod nicht schon genug gewesen musste ich weg von allem was ich liebte. Meinen Freunden, die einzigen Leute, die wenigstens versucht hatten mir Beistand zuleisten während dieser schweren Zeit. Okay, ich weiss, dass ich eigentlich erst auch ganz froh war, aber so mehr ich darüber nachdachte bereute ich zugestimmt zu haben. Jetzt gibt es wirklich kein zurück mehr...
Heii Leute, das ist meine erste Geschichte und ich freue mich über jeden Leser. Das war erst mal der Prolog und im ersten Kapitel geht es dann erst richtig los:) Ich entschuldige mich schon mal im voraus für alle Rechtschreibfehler 😅😂 Hoffe es ist nicht zu langweilig :) Naja Danke an alle die das Lesen,falls das überhaupt jemand tut ❤ Und es wird auf jeden Fall noch spannender ❤❤❤
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Leftover
Roman pour Adolescents"Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag an dem Kat in unsere Klasse kam. Mit ihren blonden Haaren und Sommersprossen sah sie aus wie ein Engel, aber es dauerte nicht lange bis die ersten Probleme auftauchten.>>Das geht dich einen Scheißdreck a...
