Kapitel 1

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Langsam lief ich den schmalen Gang, der North-High entlang. Die Spinde die eine Farbe vom schmutzigen grün hatten, schienen mich zu erdrücken, schienen immer näher zu kommen bedrohlich klapperten sie mit den Türen immer lauter. Plötzlich wurde ich heftig gegen eine der Türen gestoßen diese öffnete sich weit und drohte mich zu verschlingen.
Ein scharfer Schmerz im Bein zog mich zurück zur Realität.
Nicht schon wieder, dachte ich und öffnete meine Augen. Halb lehnte, halb saß ich an einen der Spinde.
"Hey du Freak! Verpiss dich von meinem Spind." Zischte mir Luke.
-Er war in meinem Englisch Kurs- zu und trat mir noch mals gegen das Bein.

Ich rappelte mich hoch und humpelte zum Ausgang. Der Schmerz in meinem Bein brannte.
Warum? Warum fängt es wieder an?
Fragte ich mich und humpelte weiter Richtung Bushaltestelle.

10 Minuten später schloss ich die Haustüre auf und ging in den Flur. Dort stieß ich mir die Schuhe von den Füßen und Schmiss den Rucksack gegen die Wand. "Jona, bist du das?" Rief meine Mutter.
Ich nickte, was sie natürlich nicht sah.
Ohne in ihr Büro zu schauen stieg ich die Treppe hoch und Schloß mich im Badezimmer ein.
Ich blickte in den Spiegel und ohne das ich es verhindern konnte, liefen mir die Tränen über die Wangen.
Lautlos weinte ich und  vergrub mein Gesicht in den Händen.

Nach gefühlten 10 Minuten klopfte meine Mutter an die Hölzerne Tür. Ihre Stimme kam gedämpft von der anderen Seite:" Jona, Schatz ist alles in Ordnung?" Ich wusste das sie nur nett tat. Ich  krächste ein heißeres "ja". Schnell  drückte ich die Klo Spülung und wusch mir die Hände und das Gesicht.

Mein Bein schau ich mir später an.

Dachte ich, als der Brennende Schmerz von neuem hindurch schoß.
Mit noch leicht geröteten Augen, Schloß ich die Badezimmertür auf und trat hinaus auf den dunklen Flur.
Meine Mutter stand mir gegenüber.
Ohne ein Wort sah sie mich an. Ich wusste was sie dachte: Nicht schon wieder einen deiner abnormalitäten.
Dann drehte sie sich um und schüttelte den Kopf. Das einzigste was sie sagte: " Schon wieder! Nie hat er sich im griff." Als ich diese Worte hörte wurden meine Augen wieder nass aber diesmal vor Wut.Ohne groß zu überlegen  rief ich: " Das ist natürlich klar das du mich nicht verstehst! Du wo sich das Hirn weg säuft nur weil du mit deinem "schwierigen" Sohn nicht klar kommst kein wunder ist Dad abgehauen!" Als ich die letzten Worte rief war mir klar das ich zu weit ging doch das war mir egal.
Noch beschissener kann der tag  eh nicht  werden.
Dachte ich grimmig. Die Frau vor mir drehte sich um ging zu mir holte aus und schlug gezielt auf meine Wange, danach drehte sie sich wieder zur Treppe und ging. Ich Schloß mich wieder in das Badezimmer ein. Zog mich aus, stieg unter die dusche und drehte das Wasser auf heiß. Gnadenlos ließ ich es über meinen Körper laufen. Genauso auch über mein Gesicht, wo es sich mit dem salzigen Wasser meiner Tränen mischte.

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Ich hoffe euch hat das 1 Kapitel gefallen, lasst Kommis und Votes da

Viel Spaß noch💕


Jonathan Where stories live. Discover now