Der Regen prasselt sanft auf das Dach.
Ich starre hinaus und habe dieses eine Lied im Kopf, welches ich die ganze Zeit nicht loswerde. Warum spricht es mir genau aus der Seele?
Immer und immer wieder werde ich verletzt-
Und es tut weh.
Er nimmt mein Herz und macht mich so verdammt glücklich und ich kann nichts anderes als Lächeln. Und dann nimmt er es und lässt es einfach fallen.
Wahrscheinlich weiß er nicht einmal, dass er mich verletzt. Denn seitdem ich so viel durchgemacht habe reagiere ich auf die kleinsten Dinge empfindlich.
Dafür hasse ich mich selbst, aber es ist so.
Du, sag mir doch bitte wie lange du das durchziehen willst.
Denn ich habe es satt.
Ich? Ich bin dein Opfer, denn ich liebe dich und ich kann nicht aufhören, obwohl ich es versuche.
Tja und so sitze ich da und lasse mit mir machen was auch immer passiert.
Ich lebe in einer Welt in der ich keine Kontrolle habe über das was ich will.
Jede Art von Schmerz kann ich nicht verhindern.
Ich verlor jemanden der mir so wichtig war auf die wohl schmerzhafteste Art überhaupt.
Und als wäre das nicht genug verliebe ich mich.
Herz? Danke.
Ich kann nicht mehr entscheiden ob das eine gute oder schlechte Sache ist, ob es schlechter oder besser wird. Frage mich ob ich lerne zu fallen ohne mich zu verletzen. Wenn ich die Chance hätte mehr herauszufinden als ich bisher weiß, würde ich es um jeden Preis herausfinden wollen. Aber bis ich dafür Mut habe muss ich weiter dasitzen und warten, wie all die Jahre zuvor.
Und erst bin ich wütend und ich hasse dich und im nächsten Moment bin ich nur sauer weil ich so dumm bin mich gnadenlos in dich zu verlieben.
Und das habe ich.
Hoffnungslos.
Wenn du nur wüsstest was ich dir alles gerne sagen würde. Wie sehr du mir weh tust, wie sehr ich es hasse, dass du mir nie klar zeigst ob du mich vielleicht ja doch mögen könntest. Ich hasse es wie wir immer so tun als wären wir Fremde, obwohl du doch alles für mich bist. Dass da nur diese paar Nachrichten sind und ich immer diejenige bin, die dir schreibt. Wie sehr ich dich bereits nach einer Woche vermisse und wie verdammt Angst ich vor den sechs Wochen habe in denen ich dich nicht sehe und fast tausend Kilometer von dir entfernt. Alles nur weil mein Herz stärker ist als jeglicher Verstand. Und dann sehe ich dich an und frage mich was du eigentlich denkst. Wie du das alles siehst. Aber würde ich die Wahrheit überhaupt irgendwie ertragen können?
Und manchmal denke ich, ich wäre bereit dir das alles zu sagen, egal wie. Aber das bin ich nicht. Denn ich habe so verdammte Angst davor was du darauf sagst. Ob du mich für zu kompliziert hältst oder genervt bist. So denke ich, denn nur so kenne ich es. Doch wie ich mich kenne wird das immer nur ein einfacher Blogpost eines unglaublich unscheinbaren Mädchens bleiben, dass sich verliebt hat und einfach wie immer nur zusieht was geschieht, ohne jeglichen Mut die Dinge auszusprechen die ich zu sagen habe.
Aber ich werde geduldig weiter warten.
Es verletzt mich.
Doch ich habe keine Wahl.
Ich suche nach bunten Farben, obwohl alles nur schwarz weiß ist.
ŞİMDİ OKUDUĞUN
A lot of questions inside me
Kısa HikayeEine Kurzgeschichte, die meine Gefühle wiederspiegeln. Vielleicht kennt der ein oder andere diese Gefühle/Fragen.
