Heute ist Sonntag, um genau zu sein der letzte in den Sommerferien. Ich verfluchte diesen Tag jedes Jahr da er mich an meine Mutter erinnerte. Sie ist genau vor drei Jahren an einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.
Flashback:
Müde ließ ich meinen Kopf auf meinen Arm sinken und setzte den letzten Punkt meiner Hausaufgabe. Unten klopfte es an unsere Haustür, mein Dad machte auf und ich hörte wie jemand anfing zu schluchzen.
"Olivia, Ben, Justin kommt mal bitte runter" Dads Stimme klang belegt und in meinem Hals bildete sich ein dicker Kloß. Ich rannte so schnell ich konnte die Treppe runter, dass ich ausrutschte und mir gefühlt alle Knochen brach. Um mich herum wurde alles schwarz.
Das erste was ich spürte waren verdammt starke Kopfschmerzen. Ich versuchte mich aufzusetzen und mich zu orientieren. "Ich glaube sie ist aufgewacht" flüsterte Ben leise zu Dad und Justin. "Wo ist Mum?" brachte ich gepresst hervor, da ich sah das alle total fertig aussahen. "Sie ist mit dem Flugzeug abgestürzt, die Helfer suchen noch nach ihr." stotterte Dad.
Ich fühlte mich gänzlich leer und heiße Tränen rannen meine Wangen hinab. " Ist sie..., ist sie tot...?" fragte ich leise. Als Dad nickte brach für mich die Welt zusammen. Ich spürte wie meine Brüder mich in eine Umarmung zogen.
"Du hast dir zum Glück nur eine Gehirnerschütterung
und ein paar Prellungen zugezogen."
sprach Justin meine Befürchtung aus.
Doch in diesem Moment war mir alles egal ich wollte einfach nur meine Mum wiederhaben.
Flashback Ende:
Ich legte mich wieder auf mein Bett um noch eine Weile zu schlafen, da es erst halb zehn war. Als ich gerade in den Halbschlaf hinein döste, riss Ben meine Zimmertür auf und stürmte zusammen mit Justin ins Zimmer "OMG, Livvi das neue Freibad mit der Freefall Rutsche hat aufgemacht, die ist aber erst ab achtzehn!" rief Ben aufgeregt wie ein kleines Kind.
"Komm mal runter Ben, und benimm dich wie es sich für einen achtzehnjährigen gehört" stöhnte ich leise und hievte mich aus dem Bett.
Ja, meine Brüder waren nur ein Jahr älter als ich und zogen mich dauernt damit auf. "Wir dachten uns, das du vielleicht eine Ablenkung gebrauchen könntest und nicht die ganze Zeit an Mum denkst." brachte Justin raus. Jetzt war es vorbei mit der Ruhe und ich fing schon wieder an zu weinen.
Justin zog mich in eine Umarmung und ich blickte in seine liebevollen braunen Augen. Ich heulte gefühlt eine Ewigkeit, und Justins T-Shirt war danach komplett feucht."Würdest du mit uns zur Ablenkung ins Freibad fahren?" fragte Ben leise. Eigentlich hatte ich gar keine Lust mitzukommen aber meinen Brüdern zuliebe stimmte ich zu. "Ich muss mich nur noch fertig machen, dann komm ich runter." sprach ich leise und ging ins Bad. Als ich in den Spiegel sah erkannte ich mich erst gar nicht, so verquollen waren meine grünen Augen. Meine rotbraunen leicht gewellten Haare vielen mir bis zur Brust was sich zu meiner zierlichen Figur ganz gut ergänzte. Ich zog meinen kobaltblauen Bikini an und weiße Shorts, mit einem trägerlosen Top darüber. Ich packte mein Handy und den Haustür Schlüssel in meine Handtasche und ging bedacht die Treppe hinunter, um durch meine tollpatschige Art nicht auszurutschen.
Ich nahm mir im vorbeilaufen noch einen Apfel und lief raus zum schwarzen Mercedes von Ben. "Na, Livvi geht's dir jetzt besser?" fragte Justin mich als ich mich auf die Rückbank hockte. Ich nickte obwohl mir gar nicht danach war.
Im Schwimmbad angekommen nahm ich meine Tasche und lief zu den Umkleiden um meine Sachen auszuziehen. Als ich raus kam winkten mir meine Brüder schon aus dem Wasser zu. Wie bitte schön schafften sie es sich so schnell umzuziehen, soweit ich weiß hatten sie im Gegensatz zu mir ihre Bade Sachen noch nicht drunter an! Ich wollte so schnell es geht ins Wasser, da es obwohl es erst elf Uhr war schon fünfunddreißig Grad hatte. Mir war unglaublich heiß und ich joggte langsam los. Als ich gerade am ersten Becken vorbei war rutsche ich aus und knallte auf den harten Fliesenboden des Schwimmbades.
Hey, ich hoffe das euch mein erstes Kapitel gefallen hat!🙂
Ich hab mir Mühe gegeben es nicht zu lang zu machen.
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Teacher?!
RomanceZitternd lief ich durch die Menge, worauf hatte ich mich nur eingelassen? Wieso musste ich jetzt da hoch?! WARUM?!?! Ganz einfach, es war seine Schuld! Warum war ich auch so verdammt sturköpfig gewesen? Geglaubt, ja ich hatte geglaubt. Tränen rannen...
