1. Kapitel

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Es war eine laue Sommernacht. Bei Vollmond hüpfte ich über eine wunderschöne Wiese mit leuchtenden Blumen. Viele kleine Vögel zwitscherten, obwohl es mitten in der Nacht war. Keiner schrieb mir etwas vor. Keiner störte mich. Ich war ganz allein. Ich war überglücklich.
"Aliena?" Plötzlich lugte ein kleiner Kopf durch meine Tür, " komm, wir müssen zum Frühstück, sonst kriegen wir nichts mehr ab." "Noch fünf Minuten. Ich bin gleich fertig", murmelte ich schlaftrunken. Der kleine Kopf verschwand wieder. Endlich, dachte ich und rollte auf die andere Seite. "Bist du jetzt fertig?" Der kleine Kopf tauchte wieder auf. "Nein!", schrie ich genervt zurück und presste mein Kissen aufs Gesicht, " Verschwinde!" Ich konnte spüren wie Mayra traurig zurückschreckte. Langsam entfernte sie sich von meinem Quartier und lief Richtung Speisesaal. Ich wollte sie nicht verletzen, aber was sollte ich tun? Ich möchte jetzt einfach nur meine Ruhe und weiterschlafen! Aber leider kam ich nicht dazu. Plötzlich fing mein Magen an zu knurren und ich wurde hell wach. Na gut, dachte ich, dann steh ich jetzt halt auf. Mühsam erhob ich mich und rieb mir die Augen. Bestimmt wird es ein guter Tag; versuchte ich mich selbst zu überzeugen. Endlich schmiss ich die Decke zur Seite, rutschte aus dem Bett und torkelte den Flur entlang.

Die Klonkriege und JogantörtchenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt