Kapitel 2: Hab dich wider <3

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Kapitel 2: Hab dich wider <3

Nazime!

Sie lief sofort auf mich zu, doch ich stand nur starr vor ihr und wartete auf meine lang erwartete Freundin. sie legt ihren Kopf auf meine Schulter und weint, ich weine auch, aus Freude, aber auch aus Trauer und Wut auf sie, sie ist gegangen 6 Jahre lang hab ich sie nicht mehr gesehen.  Warum? Weiß ich nicht, genau das macht mich wütend.

„Wo warst du nur so lange?“ liebe voll nahm ich ihr Gesicht in meine Hände. Ihre Grünen Augen, geschwollen. Augenringe, eine rote Nase, als hätte sie tage lang durch geweint. Doch trotzdem finde ich sie ist das hübscheste Mädchen der Weld. Mein Mädchen.

„Nazime…“

„Roman, deine Stimme, ich hab sie so vermisst…“, mir war so als wolle sie noch was sagen doch sie schwieg.

„Nazime?“ eine mir unbekannte stimme holte mich aus meinen Gedanken. Wir drehten uns gleich zeitig um. Nazimes Hände lagen auf meiner Brust, sie hat sich nur leicht zu der Person umgedreht.

„Wer ist das?“, fragte der Junge Mann

„Rick, darf ich vorstellen Roman“, sie sah wehrend des Satzes nur mich an.

Ich starre die Person an. Braune Locken, braune Augen, etwas kleiner als ich und ein 3Tagebart.

Ich sah mein Schatz an und sagte: „Komm ich bring dich zu mir, dein Freund auch“

Sie nickten.

Ich schloss die Tür auf. Wir haben den ganzen weg über nicht geredet, ich hab sie in meinen Armen gehalten, dass reicht mir <3.

„Naznaz, kannst du mein Koffer mit rein nehmen ich geh spazieren“

„Ist gut“

Er umarmt sie und geht, endlich.

„Leg die Koffer ins Zimmer mit der offenen Tür, ich mach kurz was zu essen“

„Toll, Cola und Brod lang nicht mehr gegessen“

„Wie?“

„Morgens: Michl oder Kakao, Brod, Cornflakes, verschiedene belege

  Mittags: Was warmes

  Abends: Was warmes“

„Keine Cola?“

„Ne Gazoz“

„Lecker“

„War’s auch hab in 2 Jahren unbewusst 10 Kilo abgenommen, auch schön“

„Gewachsen bist du auch“

„Worauf willst du hinaus?“

„Wo zu Teufel hat du 6 Jahre gesteckt?“

„Auf einem Deutsch-Türkisch Internat für Depressive. Wo sämtliche Social Networks verboten sind, sie uns Unterricht drüber geben wie schlimm ritzen ist und meine Briefe kondoliert werden. Noch fragen?“

„Was ist mit deinem Handy?“

„Abgenommen worden“

„Vom Internat?“

„Mutter“

Es klingelte an der Tür.

„Ich gehe kurz auf machen, lauf mir ja nicht weg“

„Verspochen“

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Wer ist an der Tür? Schrrrrrreibs in die Kommentare

Bewertungen könnt ihr auch schreiben. Sonnst noch was? Ich denke nicht!

LG Nazime

DieLochisWo Geschichten leben. Entdecke jetzt