Es hat geregnet.
Ich hab gerade Menschen beobachtet.
Sie haben alle gleich ausgeschaut,
und dann sah ich dich.
Ich war noch nie so spontan gewesen.
Ich habe mir nicht mal meine Jacke geschnappt.
Schuhe an, und ich war schon draußen.
Es waren so viele Menschen im Weg, überall waren Menschen,
und der Regen lies die ganze Szene nur noch gestresster wirken als sie schon war.
Ich habe mich an ihnen allen vorbei gedrängt, und begonnen dich zu suchen.
Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch gar nicht warum.
Aber dann standest du da, an der Straßenecke.
Du hast anders ausgeschaut als die anderen Menschen.
Du hast Musik gehört, und bist einfach da gestanden.
Du hast dem Regen zu geschaut.
Du bist einfach stehen geblieben.
Als ich dich da stehen sah,
bin ich auch stehen geblieben.
Ich hab es gar nicht bemerkt.
Und dann hast du deinen Blick kurz gehoben.
Ich habe noch nie Augen gesehen,
in denen ich mich so verloren gefühlt hatte.
Du hast mich kurz angeschaut,
und bist dann einfach weiter gegangen.
Und ich bin dir nachgerannt.
Es war schwer dich in meinem Blick zu behalten.
Meine Gedanken haben verrückt gespielt.
Jetzt wusste ich, warum ich raus gegangen bin.
Jetzt wusste ich, warum ich dir nach rannte.
Dein Blick.
Dein Blick und deine Präsenz.
Das war der Grund.
Du hast nicht gewirkt, als wärst du an diese Welt gebunden.
Du hast so weit entfernt gewirkt.
Du warst weit entfernt.
