Kapitel Eins

85 3 2
                                        

Hi!

Vielleicht habt ihr schon die englische Variante der Story entdeckt. Das hier ist das eigentliche Original :) Die deutsche Variante. Vielleicht ist die besser zu lesen.
Jedenfalls freue ich mich auf jedwedige Rückmeldung.

Viel Spaß.

Legende:
Kusive Sätze: in Englisch gesprochen.

Die Schlange schien unwahrscheinlich langsam voran zu kommen. Ich hüpfte schon eine Weile von einem Bein auf das andere und bekam aus meiner direkten Umgebung ein paar genervte Blicke zugeworfen. Allen voran meine beste Freundin. Aber ich kann mir einfach nicht helfen. Ich weiß, ich sollte wohl nicht so reagieren, immerhin bin ich noch nicht lange Fan des WWE-Universums, aber was soll ich machen? In dem Moment, wo ich SIE kennengelernt habe, war alles vorbei. 
Oder fing erst an? Egal! Jedenfalls traf es mich voller Wucht. Aber mal ehrlich, wen wundert das? The Shield ist einfach . . . . . . raaahw!
Und Ja, ich weiß natürlich, das die Jungs nun Einzelstorys haben. Aber ich glaube - oder hoffe eher - dass diese drei hinter ihren Fehden untereinander ein festes Freundschaftsband haben. Und fuck! Sie sind einfach heiß! Ich bin mir nicht sicher, wie oft ich eigentlich davon geträumt habe in deren Bett zu landen.
Ja, schaut nicht so, man wird ja wohl träumen dürfen!

Heute hatte ich echtes Schwein. In meiner Heimat Berlin wird ein PPV in der ehemaligen O²-Arena abgehalten. Dummerweise war das so schnell ausverkauft, dass die Tickets, welche man vielleicht noch erwerben konnte, überteuert waren. Und dazu beschissene Plätze. Also wirklich, bin ich Bill Gates oder so? Oder mit Megaguten Augen gesegnet? Nein.
Mist...
Ein Lichtblick ab es aber trotzdem. Vor dem Event findet eine frei zugängliche Autogrammstunde mit mehreren Stars statt. Und hier steh ich nun und hüpfte was das Zeug hält.

"Boah! Hast du es jetzt mal bald?!", zischte Amy - meine Beste, noch mal zur Erinnerung - mir zu.
"Gleich! Momentchen noch!", zischte ich zurück.
"Oder willst du, dass ich mich da vorne genauso zum Obst mache wie die anderen hirnlosen Weiber?" Amy sah mich abschätzend an, verzog aber das Gesicht, als besagte hirnlose Weiber anfingen wie 14-jährige bei Justin Bieber zu kreischen.

Ich ließ das Hüpfen sein und rieb mir das Kinn:" Was meinst du, hätte ich uns Oropax mitbringen müssen, oder eher denen?", dabei zeigte ich mit ausgestrecktem Arm in Richtung der aufgestellen Tische für die Stars. Amy verdrehte die Augen, musste aber dennoch grinsen.
"Ich nehme an, deren Resitenz ist mittlerweile höher als unsere, oder die sind taub. Aber in Anbetracht der momentanen Situation behaupte ich mal frech, die wie auch wir!" "Damn!! Und ich hab keine eingepackt!"

Ein dunkeles Lachen riss uns beide aus der Konversation. Ich drehte mich um und musste den Kopf in den Nacken legen. Hinter uns stand ein Berg von einem Mann dessen Gesicht von einem Basecap verdeckt war. Ich grinste ihn keck an:" Du weißt schon, dass es unhöfich is', anderer Leute Unterhaltungen zu lauschen?"
Immer noch recht amüsiert hob der Kerl das Cap etwas an. Ich schluckte und war sprachlos. Auch Amy wirkte überrascht, fasste sich jedoch schneller wieder und grinste ebenfalls los:""Würdest du Autogramme nicht viel, viel schneller bekommen als wir bürgerlichen, die sich anstellen müssen?"
Angesprochener, welcher sich als Claudio Castangnoli - oder besser der schweizer Superman Cesaro - herausstelle, verlor sein Grinsen nicht.
"Und das hier verpassen?", fragte er und zeigte mit einem Finger auf uns beide.
Boah!
"What the. . . . Alter, sind wir hier im Zoo oder so?!"
Besaß der Typ die Frechheit zu lachen? Ja! Ist das zu fassen? Meeeh...

Wir krauchten die Schlange noch immer nur Milimeterweise entlang. Die aufkommene Langeweile vertrieben wir uns mit Smalltalk. Lustigerweise wurde unser Riese im Bunde noch nicht von irgendwelchen beißwütigen Fans entdeckt.
Frei nach dem Motto: Wenn du einen Baum verstecken willst, stell ihn in einen Wald. Irgendwann war es dann so weit und ich konnte die heiß begehrten Autogrammtische schon sehen. Und diejenigen, weswegen ich mir die Beine in den Bauch stand. 

unexspected surprises GermanWo Geschichten leben. Entdecke jetzt