Rey
Ich saß auf einem der Großen Hügel von Ahch-to und blickte auf das Meer hinaus. Wie jeden Abend. Wieder einmal ließ ich mir die Geschehnisse der letzten Monate durch den Kopf gehen, seit ich von Jakku geflohen war. Ich wusste vor kurzem noch nicht einmal dass es irgendwo in der Galaxis so viel Wasser gibt. Das es schönere Orte gab als die Sandwüste von Jakku.
Seit ungefähr einem Monat war ich nun auf Ahch-to, als Lukes Schülerin, als Jedi Padawan nicht mehr als Schrottsammlerin die um ihr Überleben kämpfen muss.
Immer noch trauerte ich um meine Familie, auf die ich vergeblich gewartet hatte und die nun nie wieder zurückkommen würde. Eigentlich hatte mein Herz das schon lange gewusst, nur mein Kopf war nicht damit einverstanden gewesen. Han Solo's Freundin hatte recht gehabt, meine Zukunft lag nicht auf Jakku.
Han Solo.
Ich spürte wie mir Tränen die Wange hinunterliefen. Ich vermisste ihn immer noch, obwohl ich ihn kaum gekannt hatte. Trotzdem war er für mich wie ein Vater gewesen. Er war der Vater den ich nie hatte. Auch ihn hatte ich verloren. Also hatte ich nichts mehr was mich davon abhielt mich komplett auf mein Training zu konzentrieren.
Nachdem ich hier angekommen war hatte Luke sich erst einmal dagegen gewehrt mich als seine Schülerin zu nehmen, aber als ich ihm von Han Solo's Tod erzählt hatte stimmte er schließlich zu mich auszubilden.
Seitdem muss ich mir jeden Tag Vorträge über die Jedi anhören, versuchen die Macht zu verstehen und zu lernen mit dem Lichtschwert umzugehen. Letzteres war für mich kaum ein Problem, da ich sehr viel Übung von meinem Leben auf Jakku hatte. Mit den ersten beiden Punkten hatte ich mehr Schwierigkeiten, da ich es nicht gewohnt war etwas zu verstehen und aufzupassen. Trotzdem hatte ich mich seit meiner Ankunft verbessert.
Luke war ein sehr guter Lehrer, allerdings konnte ich spüren dass ihn etwas davor zurückhielt mir alles beizubringen was er wusste. Ich hatte ihn nie danach gefragt, aber ich wusste, dass sein letzter Schüler ihn Verraten hatte und den kompletten Jedi Orden ausgelöscht hat.
Ich kannte zwar nicht den Namen des Schülers, aber ich vermutete dass dieser Schüler Kylo Ren ist. Ich wusste, dass er Han und Leia's Sohn ist, also konnte er nicht schon immer bei der Ersten Ordnung gewesen sein. Außerdem hatte ich Luke einmal nach ihm gefragt, woraufhin er noch verschlossener als normalerweise wurde und mich aus dem Zimmer schickte, sodass ich es inzwischen aufgegeben hatte über ihn zu reden.
Das war vielleicht besser so, denn ich wusste selbst nicht was ich über Kylo Ren dachte. Meine Gefühle ihm gegenüber waren irgendeine Mischung aus Wut, Hass, Mitleid und ein Gefühl, das ich nicht so richtig einordnen konnte.
Wut und Hass weil er Han Solo getötet hatte, Mitleid da ich gespürt hatte wie verzweifelt er danach war.
Außerdem wusste ich, dass er mich damals auf der Starkiller-Basis töten konnte. Warum er das nicht getan hatte wusste ich nicht. Das gehörte dann wohl zu dem Gefühl das ich nicht einordnen konnte...
Plötzlich hörte ich Luke, der nach mir rief. Ich sprang auf, froh über die Ablenkung, da mir schon wieder Tränen über die Wangen flossen. "Ja, Meister? " fragte ich als ich in der kleinen Hütte angekommen war in dem Luke lebte. Er sah mich ernst an. "Eine Nachricht von General Organa. Sie möchte mit uns sprechen."
Ich folgte ihm in seine Hütte, in dessen Mitte ein Lebensgroßes Hologramm von Leia stand.
Sie lächelte als sie uns sah. "Es ist schön dich wiederzusehen, Rey." Unsicher nickte ich ihr zu. Von meinem früheren Leben war ich es nicht gewohnt gemocht zu werden, und außerdem war sie die Anführerin des Widerstands.
"Ich wünschte, ich würde euch aus schöneren Gründen kontaktieren..." wandte sie sich nun an Luke. "Was ist los?" fragte er ruhig. "Aus vertraulichen Quellen wissen wir, dass die erste Ordnung einen Angriff auf uns plant. Wir werden es nicht schaffen alle rechtzeitig zu evakuieren und ohne die Republik sind wir zu schwach um uns zu wehren. Wir brauchen eure Hilfe, Luke. Wenn ein Jedi anwesend ist, werden sie uns vielleicht nicht angreifen, und wenn doch könnt ihr uns Zeit für die Evakuierung schaffen."
Ich sah Luke an. Ich wollte unbedingt helfen, allerdings durfte ich das nicht ohne seine Zustimmung.
Doch zu meiner Überraschung sah er mich an. "Was meinst du, Rey? Sollen wir helfen?"
"Natürlich!" antwortete ich.
"Du hast sie gehört Leia. Wir werden sofort nach D'Qar aufbrechen. " "Danke" antwortete sie, bevor sie verschwand.
"Nimm alles mit was du brauchst" wieß Luke mich an. "Wir brechen sofort auf." "Ja Meister" antwortete ich ihm. Da ich sowieso alles was ich besaß bei mir hatte, musste ich nicht zurück zu der Steinhütte, in der ich die letzten Monate gewohnt hatte, also ging ich direkt die vielen Stufen zu dem Falken hinunter.
Chewbacca, der mit mir nach Ahch-to aufgebrochen war, wurde nachdem ich Luke's Schülerin wurde wieder von dem Widerstand abgeholt, da er dort mehr helfen könnte als hier.
R2 piepte mir eine Begrüßung zu als ich mich ans Steuer setzte. "Programmiere den Hyperraumcomputer auf das Ileenium-System. Wir fliegen zurück zum Wiederstand. "
Okay, das war mein erstes Kapitel... Ich würde mich über Bewertungen und Verbesserungsvorschläge freuen :)
Und Sorry an alle Leute die dieses Buch Lesen und nichts verstehen weil ich zu viele Begriffe aus Star Wars verwende xD
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Reylo - Light in the Darkness
FanfictionRey kämpft als Jedi Padawan gegen die Erste Ordnung und somit auch gegen den Obersten Anführer Snoke und seinen Schüler Kylo Ren. Kylo Ren leidet unter seinem Versagen auf der Starkiller-Basis, bei dem er es nicht geschafft hat Rey zu besigen. Als P...
