Draco Malfoy wollte gerade die große Halle verlassen, um die letzten paar Sonnenstrahlen zu genießen, die der Tag noch zu bieten hatte, als jemand hinter ihm seinen Namen rief. Harry war, als er sah das Draco im begriff war zu gehen, aufgestanden. Und ehe er sich daran hintern konnte rief er Dracos Namen durch die komplette Halle. Langsam drehte Draco sich zu dem Sprecher um doch mit dem was er da erblickte hätte er nicht gerechnet. Er starte Harry verwundert an. <<Was fiel Sankt Potter eigentlich ein, er hatte schon genug zu tun da wollte er sich nicht auch noch mit dieser wandelnden Plage rum ärgern müssen.>>
,,Was willst du von mir Potter," fragte Draco unbeteiligt. Sofort war es verdächtig ruhig in der Halle geworden, und nicht mal die Lehrer wagten es zu Atmen. Noch ehe Harry sich versah, war er einige Schritte auf Draco zu gegangen und stand nun genau vor ihm. ,,Ich...Ich..." stotterte er nervös. ,,Also wenn du nur weiter rumstottern willst kann ich ja gehen Potter," erklang erneut Dracos überhebliche Stimme. Harry nahm all seinen Gryffindor Mut zusammen und trat einen weitern Schritt auf Draco zu. ,,Ich wollte dir etwas sagen...," flüsterte Harry dennoch für alle hörbar. ,,Na dann behellige mich endlich Potter ich habe nicht die ganze Nacht Zeit," erwiderte Draco spöttisch. Harry schluckte schwer. <<Das hier würde jetzt nicht leicht werden das wusste er, doch er konnte und wollte seine Gefühle nicht länger für sich behalten. Warum er ausgerechnet vor der ganzen Schule offenbaren wollte was er fühlte, hatte nur einen Grund, und zwar wollte er das alle wussten wie er sich fühlte und was ihr verhalten angerichtet hatte und ganz besonders wollte er das sie alle wussten was hier nach passieren würde.>>
,,Kommt da heute noch was Potter ich möchte dich nicht länger als nötig angucken müssen, dein Narbengesicht im Unterricht zu sehen reicht mir für gewöhnlich," mit diesen Worten riss Draco, Harry unsanft aus seinen Gedanken. Normalerweise hätten ihn Dracos Worte nicht so sehr verletzt, doch als Harry dieses mal die stechenden Worte vernahm, die vor Ablehnung nur so trieften, konnte er einen stechenden Schmerz in seiner linken Brust spüren. Dracos Beleidigung hatte ihn tief getroffen. Er senkte traurig seinen Blick und seufzte auf. Draco war überrascht, genau wie der Rest der Anwesenden, sie waren es von ihrem Held nicht gewohnt das er Schwäche zeigte. Schnell hatte Draco sich wieder gefasst. ,, Muss der arme kleine Potter jetzt etwa heulen, weil der böse Draco ihn geärgert hat," fragte er gehässig. Zu seiner Verwunderung jedoch, sah er wie etwas nasses auf den Boden tropfte gefolgt von einem Herz zerreißenden Schluchzen.
Vorsichtig hob Harry seinen Blick. Sein Gesicht war tränenüberströmt und seine Schulterne bebten leicht. Alle sahen den Jungen der lebt verwundert an. Was war geschehen, wieso weinte er Draco hatte ihn doch schon oft beleidigt und nie war er hinterher so fertig gewesen. Langsam öffnete Harry seinen Mund und begann zu sprechen:,, Weißt du wie es sich anfühlt... wenn man nirgendswo zuhause ist. Wenn niemand in dir einfach nur den Jungen sieht, der du wirklich bist. Wenn du alle verloren hast denen du je etwas bedeutete hast. Wenn der, der die jetzt noch was bedeutet, dich abgrundtief hasst. Weißt du wie es sich anfühlt? Ich schon, das fühle ich jeden Tag aufs neue. Jeden Tag wenn ich bei meinen Verwandten bin bekomme ich gesagt, wie glücklich sie wären wenn ich mit meinen Eltern gestorben wäre. Jeden Tag wenn ich in den Ferien aufwache und an die Zimmerdecke starre, muss ich daran denken, das ich bis ich elf war in einem Schrank unter einer Treppe geschlafen habe, weil meine Verwandten finden das ich es nicht wert bin gut behandelt zu werden. Jeden Tag wenn ich in Hogwarts bin bekomme ich zu spüren, das alle in mir nur den Jungen sehen, den sie sehen wollen. Nämlich entweder den Jungen der einfach nicht sterben will oder einen jungen der einfach nur Aufmerksamkeit haben möchte. Falls es dich interessiert, ich kann nichts dafür das ich nicht gestorben bin als Voldemort mich versucht hat umzubringen oder das ich berühmt bin für etwas vobei ich meine Eltern verloren habe. Aber das schlimmste von allem ist, dass ich mich zum ersten mal verliebt habe und zwar in jemanden der mich hasst. Ich hätte nie gedacht, dass ich für diese Person je so empfinden könnte. Doch es ist wie es ist und daran kann ich leider nichts ändern. Soll ich dir sagen wer diese Person ist? Du bist diese Person. Ich liebe dich. Du musst dazu jetzt nichts sagen ich weiß wie gesagt das du mich hasst aber ich musste das jetzt einfach los werden bevor ich gehe."
Draco starte Harry erschrocken an. genau wie die anderen Anwesenden. <<Hatte Potter ihm gerade wirklich seine Liebe gestanden? Und was meinte er mit "bevor ich gehe"? Sollte er fragen oder sollte er einfach so tun als ginge es ihn nichts an?>> „Was meinst du mit gehen," fragte Draco ehe er sich davon abhalten konnte.
,,Ich meine damit was ich gesagt habe ich ertrage den Schmerz einfach nicht mehr deshalb werde ich gehen ein für alle mal. Und keiner wird mich abhalten können außer dir hält mich hier nichts mehr, und ich weiß das du froh wärst wenn ich nicht mehr wäre, genau wie einige andere," erwiderte Harry überrascht darüber, dass Draco ihn fragte.
Draco wirkte leicht geschockt er hatte nicht gewusst, dass Harry unter seiner Berühmtheit litt. Genauso wenig wie er gemerkt hatte, dass Harry ihn gar nicht mehr hasste, sondern ganz andere Gefühle für ihn hegte. Wenn er genauer darüber nachdachte hatte sich etwas in seinem inneren geregt als Harry gesagt hatte das er ihn liebte. Etwas wie Hoffnung gemischt mit Freude. Wollte er vielleicht insgeheim etwas von Harry und hatte es sich bisher nur nicht eingestehen wollen? Er wusste schon lange, dass er schwul war, aber bisher hatte niemanden gefunden der ihm wirklich zusagte. War das bei dem Gryffindor vielleicht anders? Konnte es wirklich sein, dass er sich ausgerechnet in Harry Potter verliebt hatte? Er hatte so das Gefühl das er wirklich gefallen an Harry gefunden hatte.
Draco wollte gerade denn Mund auf machen um ihm zu sagen, dass er das selbe für ihn empfand, als Harry ihn daran hinderte in dem er selber erneut begann zu reden:,,Ich habe alle verloren, Draco und ich will nicht ohne diese Menschen leben aber bevor ich gehe hätte ich noch eine kurze bitte. Vergiss mich nicht. Bitte ich will mit der Erinnerung gehen das die letzte Person die mir was bedeutet mich nicht vergessen wird. Und damit du mich nicht vergisst habe ich etwas für dich. Ich würde mich freuen wenn du es behältst aber wenn du es wegschmeißt ist es auch okay ich werde es eh nicht mehr mitbekommen." vorsichtig griff Harry in seine Hosentasche und zog ein ältes zerfleddertes Stoff Schäfchen heraus. ,,Das ist das einzige was ich von meinen Eltern habe und es erinnert mich an eine Zeit wo alles noch in Ordnung war," sagte Harry traurig und drückte das kleine Schäfchen Draco in die Hand nach dem er es sich noch einmal genau angesehen hatte. Dann wendete er sich von Draco ab und ging zur Tür der großen Halle. Draco starrte auf das Stoff Schäfchen in seiner Hand und plötzlich machte etwas Klick in seinen Kopf. Er drehte sich in Richtung Eingangstür und sah das Harry fast bei eben jener angekommen war. So schnell ihn seine Beine trugen rannte er zu Harry und drehte ihn ohne darüber nach zu denken an seinem Handgelenk zu sich um. ,,Ich liebe dich und ohne dich könnte ich nicht leben," flüstert Draco für alle hörbar und ohne eine Antwort abzuwarten drückte er seine Lippen auf den Mund eines verwirrt dreinschauenden Harrys. Das Stoff Schäfchen noch immer in seiner Hand. Ein Lächeln huschte über Dumbledores Gesicht, er war froh das die zwei endlich zu einander gefunden hatten und zum Schluss doch noch alles gut wurde.
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Wenn einem alles zu viel wird
Short StoryWas ist wenn Harry Potter, Draco Malfoy seine Liebe gesteht? Was ist wenn ihm auf einmal alles zu viel wird? Was ist wenn er über die Dursleys redet und Sachen über sie erzählt die nicht mal Ron und Hermine wissen? Lest es selbst in diesem kurzen Dr...
