Badland

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Rot. Der Geruch von Metall. Blut. Meine Hände sind rot. Voller Blut. Das musste so sein. Sie hat es nicht anders verdient. Zu lange schon habe ich mir ihr respektloses Verhalten gefallen lassen. Ich balle meine rechte Hand zu einer Faust. Sie tut weh. An meinen Fingern klebt Blut. Mein eigenes gemischt mit ihrem. Ich wische meine beiden heißen Hände an meiner Hose ab und ignoriere dabei den Schmerz, der durch meine Hände pocht. Ich verziehe meine Augen zu Schlitzen. Es ist schon dunkel, und ich muss mich anstrengen, die Umrisse vor mir auf dem Boden zu erkennen. Es sind die Umrisse eines zusammengekauerten Menschen. Es ist sie, die da regungslos auf dem Boden liegt. Vier Schläge von mir haben gereicht. Ob sie tot ist? Das weiß ich nicht, hoffe es aber für sie. Sie hat es nicht anders verdient. Niemand beleidigt einen, ist frech, unmöglich und kommt einfach so ungestraft davon! Ich beobachte den leblosen Körper noch eine Sekunde bevor ich mich umdrehe und aus der dunklen Gasse trete. Die Straße ist leer und nur eine einzige Lampe beleuchtet sie. Sie flackert. Auch die wird wie die anderen bald den Geist aufgeben. Ich drehe mich zur schwarzen Hauswand neben mir. Die Umrisse an ihr deuten darauf hin, daß da eine Regentonne steht. Kurzerhand tauche ich meine Hände in das dunkle Loch hinein. Die Kälte des Wassers umfängt meine brennenden Hände, und ein Zischen entflieht meinem Mund, während die stromschlagartigen Schmerzen meinen ganzen Körper durchfahren. Ich ziehe meine Hände aus dem Wasser und versuche den Schmerz abzuschütteln. Es funktioniert nicht. Wie immer werde ich den Schmerz einfach ignorieren.

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