Prolog

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Wir waren zwei beste Freundinnen und machten fast alles zusammen, doch es änderte sich an dem Tag, als Cassie verschwand. Ich war alleine und verspürte jeden Tag Trauer, die ich nicht stoppen konnte, auch wenn ich es wollte.

Vor ihrem Verschwinden:

Wir saßen bei Cassie, in ihrem Garten und beobachteten die Wolken wie sie sich bewegten. Der Wind streifte uns behutsam und plötzlich fing Cassie an ein Lied zu singen. Ich könnte einfach nicht widerstehen und sang gleich mit. Wir sagen Home von Gabrielle Aplin. Wir mochten einfach dieses Lied. Die Vögel sangen mit uns und unsere Stimmen hörten sich so an, als ob die Engel gesungen hätten.

Der Wind wurde stärker und unsere Haare tanzten mit ihm. Wir sahen uns an und fingen an zu lachen. Wir waren so unterschiedlich, aber doch irgendwie gleich. Meine Haare waren hellbraun und ihre dunkelbraun. Meine Augen waren hellblau mit bisschen grün und ihre wahren dunkelbraun und hatten so einen Rotstich. "Cassie!", schrie ich, obwohl wir nebeneinander saßen. "Sky, willst du das ich taub werde, oder was?", sie sah mich wütend an, fing aber dann an zu lachen. Wir könnten nie lange aufeinander böse sein, warum? Keine Ahnung, war halt so.

Morgen hat sie Geburtstag, was soll ich ihr denn nur kaufen? Ich sollte schon mal los, damit ich es noch schaffe ihr etwas zu kaufen. "Cass, ich muss schon gehen. Meine Mutter hat mich angerufen." Sie sah mich leicht traurig an, nickte aber nach einigen Sekunden. Ich verabschiedete mich von ihr und rannte Richtung Bushaltestellen. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, weil die Geschäfte in 2 Stunden zumachten. Cassie wohnte an einem wunderschönen Ort. Man sah die Berge und währen ich dort nur rumstand und auf mein Bus wartete, beobachtete ich die Natur.

Die Fahrt in meine Heimatstadt dauerte immer fast 2 Stunden. Während der Fahrt musste ich an unser Versprechen denken, dass wir uns vor einem Jahr gaben. Für immer Freundinnen, egal was passiert.

Ich sah zum Fenster hinaus und beobachtete die vorbei ziehenden Wälder, Dörfer, Menschen und Tiere. Ich liebte es meine Umgebung zu beobachten und bemerkte fast nicht, dass der Zug zu stehen gekommen war. Erst als ich mich aus meinen Gedanken reisen konnte merkte ich, dass ich aussteigen musste. Ich sprang auf und rannte so schnell wie ich nur konnte hinaus. Als ich merkte, dass mich mehrere Menschen verwirrt anstarrten, senkte ich meinen Kopf und sah auf den Boden. Warum müssen sie mich nur so anstarren? Ich hasse so was. Es wussten nur zwei Leute von meinem wahren Charakter und das waren Cass und mein Freund Nick.

Ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass ich mich beeilen musste. Also steckte ich mir die Kopfhörer in die Ohren und joggte langsam Richtung Stadt.

Ich streifte durch die verschiedenen Läden. Langsam drehe ich noch durch. Ich hasste es zu shoppen vor allem alleine. Ich glaube ich rufe Nick an, der kennt sich hier besser aus. Gedacht getan. Fünf Minuten später war Nick da. Mit einem Kuss auf die Wange, begrüßte ich ihn. Durch seine braunen Augen sah er mich verwirrt an. Wir waren schon seit einem Jahr zusammen, aber geküsst hatten wir uns nie. Ich hatte einfach Angst davor. Ich kicherte und klärte ihn dann über meine Situation auf. "Hmm... ich verstehe. Ich weiß schon genau wo wir hingehen." Er nahm, meine Hand und zog mich in ein Schmuckgeschäft.

Nach langen 15 Minuten, fand ich eine Kette die aus zwei Teilen bestand. Der eine Anhänger hatte die Form eines Engelsflügel und war weiß. Der andere war ein Dämonen Flügel und war schwarz. Die Anhänger spiegelten die Unterschiedlichkeit von Cass und mir wieder. Ich wusste sofort, dass es das richtige Geschenk war. Als ich mich umdrehte um Nick Bescheid zu sagen war er nicht mehr da. Wo ist er denn hin? Egal ich bezahle schnell und dann suche ich ihn. Nachdem ich bezahlt hatte, kam auch Nick wieder und hatte ebenfalls ein Päckchen in der Hand. "Was ist das?", fragte ich ihn verwundert. "Ein Geschenk für meine Prinzessin.", sofort wurden meine Wangen rot. Er gab mir das Päckchen und ich öffnete es. Es war ein Armband mit einem Herzanhänger. Er war wunderschön. "Danke.", ich schaute zu Boden. "I..ich liebe dich.", sagte ich und gab ihm einen sanften Kuss. "Ich dich auch, mein Engel." antwortete er. Nachdem wir was essen gegangen waren, Fuhr ich nachhause. Als ich zuhause ankam schrie meine Mutter: "SKYLA, WO WARST DU! DU SOLLTEST MICH DOCH ANRUFEN." Genervt verdrehte ich die Augen und sagte: "Sorry Mum, ich habe es vergessen. Es kommt nicht wieder vor." Danach ging ich in mein Zimmer und Telefonierte mit Cass.

Best Friends for Ever- Egal was passiertVerhalen om door geobsedeerd te raken. Ontdek het nu