Sommerferien, die Zeit, auf die ich mich schon das ganze Jahr gefreut hatte. Okay, ganzes Jahr war vielleicht etwas übertrieben. Denn eigentlich drehte sich bei mir seit den letzten zwei Monaten nur noch alles um die Sommerferien. Ich hatte noch so viel vor. Ich wollte noch mich mit meinen Freunden treffen, die Stadt unsicher machen und all das machen, was Spaß machte.
Bei diesen Gedanken konnte ich mir ein Grinsen nicht verkeifen und sah aus dem Fenster. Nach und nach kam mir alles wieder bekannt vor, denn wir waren letztes Jahr schon hier gewesen und dieses Jahr aufs Neue. Wir waren in Holland, in einem Ferienort nah am Meer.
Es durfte nicht mehr all zu lange dauern, bis wir unsere Straße erreicht hatten. Kurz darauf waren wir auch schon da. Ich atmete aus. Wir hatten es also geschafft! Wir hatten jetzt ungefähr drei Stunden Fahrt hinter uns, doch die lange Fahrt hatte sich gelohnt. Papa, dieser das Auto fuhr, parkte geschickt hinter dem silbernen Auto ein. „Da wären wir", lächelte er glücklich und schaltete kurz darauf den Motor aus.
„Endlich", stöhnte mein jüngerer Bruder. Ich schüttelte grinsend den Kopf und öffnete die Autotür. Sofort strahlten die warmen Sonnenstrahlen in mein Gesicht. Ich war froh, dass wir endlich angekommen waren, im Urlaub.
Jetzt konnte ich endlich wieder das salzige Meer riechen. Ich könnte mir einen Urlaub ohne Meer irgendwie nicht vorstellen. Denn nach meinem Geschmack gehörte das Meer zum Urlaub dazu. Dann wurde die Haustür des Ferienhauses aufgerissen und Oma Hilla stand in der Tür. „Da seid ihr ja" Sie strahlte uns an. Diesen Urlaub würden wir mit Oma Hilla und Opa Hannes verbringen, denn es hieß Familienurlaub. Meine Eltern hatten sich extra für diesen Urlaub frei genommen, damit die ganze Familie zusammen Zeit verbringen konnte.
Ich hatte nur das Bedenken, dass zwei Wochen anstrengend werden könnten, wenn alle zusammen auf engstem Raum waren. Doch ich hoffte auf das Gegenteil. Im letzten Urlaub hatte es ja auch funktioniert.
Das war die Meinung von Mama und nur deswegen wurde es wieder ein Familienurlaub, mit den wichtigsten Familienmitgliedern. Ich schenkte Oma Hilla für einen Augenblick ein Lächeln. Sie hatte kurzes, blondes Haar, blaue Augen und gebräunte Haut, die kam daher, dass sie bereits eine Woche hier in Holland verbrachte.
Oma Hilla trug ein pinkes Top und eine kurze, hellblaue Hose. Denn sie war eine dieser Menschen, die helle und vor allem bunte Farben mochten. Nun winkte Opa Hannes mir zu. Ich lächelte ihm ebenfalls zu.
Mir fiel auf, dass er ein rotes T-Shirt und eine kurze, dunkelblaue Hose trug. Dann bemerkte ich, wie wenige weiße Haare er noch hatte. Ich ging zu ihm und er nahm mich in eine Umarmung. „Schön, dass ihr endlich da seid", lächelte er. Dann löste ich mich aus der Umarmung. Denn ich hatte es nicht so mit Umarmungen. Die Nähe zu anderen Menschen löste in mir ein ungutes Gefühl aus.
Warum, wusste ich nicht. „Los, kommt rein", rief Oma Hilla und machte Andeutungen, ins Haus zu kommen. Sie hatte es anscheinend eilig. „Ey, warte mal. Unsere Koffer!", kam Papa nicht weiter. Er hatte blondes, kurzes Haar und blaue, graue Augen. Er trug heute eine graue Dreiviertelhose und ein dunkelblaues Shirt. „Ach, die Koffer könnt ihr erst einmal im Auto lassen. Denn jetzt wird Mittag gegessen", lächelte Oma Hilla und konnte es nicht erwarten, dass wir kamen.
Papa warf Mama unsichere Blicke zu, doch diese nickte ihm zu und folgte anschließend Oma Hilla ins Ferienhaus. Mama hatte ebenfalls kurzes, blondes Haar. Doch ihre Haare waren länger als die von Papa.
Ihre Haare gingen ihr bis zu den Schultern. Mama trug eine Hot Pants und eine weiße Bluse. Ich schloss mich Mama und Oma Hilla an. Papa tat es mir gleich. Nun stand ich direkt im Flur. Rechts neben mir befand sich eine Treppe, die nach oben führte.
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Black Kisses -Seelenverwandte-
ParanormalMein Herz raste, meine Knie schmerzten und meine Hände zitterten. Ich kniff die Augen zu, vielleicht konnte ich so den Schmerz des Todes besser ertragen. Ich hatte Angst. Ich wollte nicht sterben, noch nicht! Noch nicht mit 16. Ich war noch viel zu...
