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„Es gibt keine Liebe in euch." Tauriel spuckte dem Elbenkönig die Worte ins Gesicht. So viel Wut und Abscheu lag in ihrer Stimme, dass Thranduil tatsächlich einen Schritt zurückwich. Es war als hätte sie tief in sein Inneres geblickt und sich die Stelle ausgewählt, wo es ihn am tiefsten verletzten würde. Und das tat es, ein überwältigender Schwall an grausamen Erinnerungen kam über ihn. Momente, die den Elben tief gezeichnet hatten. Er begann erneut darin zu ertrinken. Eine erstickende Machtlosigkeit sich von dem Grauen der Vergangenheit zu lösen. Doch er musste stark sein, niemand durfte denn König so sehen, geschwächt vom Leiden vieler Jahre. Insbesondere Tauriel, die die Unverschämtheit besaß ihn in Frage zu stellen. Seine Trauer kanalisiert durch ein einziges Gefühl, Wut, ließ ihn blind handeln. So schlug er Tauriels Bogen entzwei, wie ein Ast im Sturm. Kraftlos sackte das schwere Holz Richtung Boden, gehalten alleine von der losen Sehne in Tauriels zitternder Hand.
„Was weißt du schon von der Liebe?" Thranduils Stimme bebte. Mit einer einzigen, eleganten Bewegung lag seine Klinge an Tauriels Kehle. Das Metall wärmer als der Klang seiner eisigen Stimme. „Gar Nichts!" "Was du für diesen Zwerg empfindest, ist nicht echt." Er konnte es nicht wissen, ob es echt war. Sein Herz war leer, aber sein Verstand sagte ihm dass es sinnwidrig war. Er hatte schon vor langem aufgehört auf sein Herz zu hören, es bereitete ihm nur Kummer.
"Du hältst es für Liebe?" "Wärst du bereit dafür zu sterben?" Er war verwundet. Doch spätestens jetzt würde es Tauriel ebenso gehen. Sie würde noch spüren wie es sich anfühlt zu lieben. Die Liebe, eine grausame Kreation der Valar, die nichts als Kummer und Schmerz bereitete, Familien auseinander riss und selbst den stärksten Krieger zu Fall brachte. Für Thranduil war Liebe kein Geschenk, es war ein Fluch.
Stahl traf auf Stahl, ein grässliches Geräusch das die Luft zerschnitt. Zwei Elbenklingen, geführt von Händen derselben Abstammung. Legolas Augen trafen die seines Vaters, in ihnen eine noch nie dagewesene Enttäuschung. "Cí hen naethathog, oru degithon." Das letzte Licht Thranduils wurde im Keim erstickt. Sein eigenes Kind, das sich gegen ihn richtete. Schweigend senkte er sein Schwert. Er würde sich Legolas nicht in den Weg stellen. Wenn das sein Wille war, würde er ihn ziehen lassen. Schweren Hauptes wandte er seinen Blick ab, als Legolas und Tauriel, von der Ruine verschluckt wurden.
Er blickte zurück auf die Reihen seiner Krieger, Brüder und Schwestern, keiner von ihnen verdiente es an diesem Tag hier zu stehen. Gezeichnet von der Schlacht. Er konnte es in ihren Gesichtern lesen, die Furcht, von der keine Seele verschont wurde. Thranduil musste tun was richtig war und den Teil seiner Krieger, die nicht bereits gefallen waren, nach Hause führen. Es schmerzte ihn die Leichname seines Volkes in den Gassen von Thal zu erblicken. Jeder von ihnen hatte etwas gehabt, für das es sich zu leben lohnte. Viele von ihnen mussten Familie gehabt haben, einen Partner oder ein Kind, dass nun auf ewig alleine auf diesem Kontinent wandeln musste. Es war ein grausames Schicksal und er, der große König des Düsterwaldes, hatte sie - töricht wie er war- in ihr Verderben geschickt.
"Diese Edelsteine waren nicht alles, das euch eure Frau hinterliess, mein Freund." Gandalfs Stimme erklang barsch in Thranduils Ohr. Eindringlich, aber dennoch weit weg. Was der Zauberer auch zu sagen hatte, er wollte es nicht hören. Schon gar nicht wenn es um seine Frau ging. Dennoch hielt er inne und horchte. "Sie hat euch einen Sohn hinterlassen. Sagt mir, welches hätte sie euch mehr schätzen lassen?" Der gebrochene König schluckte und blickte mit schmerzverzerrten Gesicht zu dem Grauen auf. Er hatte recht. Legolas war mehr wert, als jeder der abscheulichen Steine an dieser Kette, für die er so viele Tote in Kauf genommen hatte.
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Mae govannen.
Es freut mich sehr dass du dieser Geschichte eine Chance gibst. Dies ist die neue Version, um Verwirrung zu vermeiden. Ich habe da ganze nochmal neu geschrieben, da mir die alte Version überhaupt nicht gefallen hatte.
Ich hoffe es gefällt euch und ich würde mich sehr über einen Kommentar und natürlich auch konstruktive Kritik freuen.
Eine kleine Anmerkung am Rande; de Geschichte wird weder allen Ereignissen der Bücher noch der Filme treu bleiben können. Jedoch gebe ich mein bestes darauf Rücksicht zu nehmen. Genau so bei meinem Sindarin, das noch nicht sonderlich ausgereift ist. Wenn ihr darin Fehler erkennen sollt, lasst es mich einfach freundlich wissen.