Kaum war die Autotür offen, strömte kalte Luft ins Auto. Gänsehaut bildete sich auf meinen Armen und ich streifte mir schnell meine Jacke über. Im T-Shirt autofahren war ja in Ordnung, aber wenn man dann so plötzlich mit Minusgraden in Kontakt kam, war es ja schon ein wenig kalt. Immer noch frierend stieg ich aus dem Auto aus und schaute mich um. Wir parkten vor einem altem, aber auch hübschen Ferienhaus. Die Fassade war mit dunklem Holz überzogen, welches schon leicht verblichen war. Die Veranda vor dem Haus war von Schnee bedeckt. Nur an dem Weg zur Tür konnte man sehen, dass dort überhaupt eine Veranda war, so hoch lag der Schnee. Das Haus hatte zwei Etagen, stand an einem Abhang eines Berges und hinter dem Haus begann ein Wald. Es war eine sehr schöne Atmosphäre. Von den Fensterrahmen in beiden Stockwerken war die weiße Farbe schon ein wenig aufgeplatzt und auch die Bank auf der Veranda sah nicht sehr neu aus. Aber mir gefiel es und ich wusste, dass ich oben im zweiten Stockwerk leben wollte, da ich es liebte, mich auf dem Balkon zu stellen und die Gegend auf mich wirken zu lassen und wenn es schon einen Balkon gab, wollte ich mir dies nicht entgehen lassen. Ich drehte mich wieder zum Auto und holte meinen Rucksack heraus. Dann half ich meinen Eltern mit dem Auspacken, während mein kleiner Bruder Josh im Schnee herumtollte. Als ich das Haus betrat, fühlte ich mich sofort wohl. Die Einrichtung war hauptsächlich aus Holz, was gut zu diesem Haus passte. Am Eingang stand eine Kommode und es waren Haken angebracht um Jacken anzuhängen. Auf dem Boden lag ein dunkelblauer Teppich und an den Wänden waren Bilder angebracht. Einerseits Fotografien aber auch Gemälde. Alles passte super zusammen und man musste es einfach Lieben. Ein paar Meter von der Eingangstür entfernt, ging es durch die rechte Tür in ein großes und hell eingerichtetes Wohnzimmer. Gegenüber vom Wohnzimmer lag die Küche. Die Treppe kam nach den beiden Zimmern und unter der Treppe waren Regale, in welche man die Schuhe stellen konnte. Die Treppe war auf der rechten Seite und man hatte nach links noch genügend Platz um an der Treppe vorbei zu laufen. Hinter der Küche lag eines der drei Schlafzimmer. Wahrscheinlich würden meine Eltern dort einziehen. Mit meiner Tasche in der Hand und meinem Rucksack auf dem Rücken lief ich die Treppe hoch. Auch hier gab es noch ein Wohnzimmer. Die beiden Zimmer lagen auf der rechten Seite und das Wohnzimmer auf der linken. Ich entschied mich für das hintere Zimmer. Nachdem ich alles hingestellt hatte, schloss ich die Tür hinter mir. Nach einer so langen Fahrt brauchte ich einfach ein wenig Ruhe, vor allem weil mein Bruder gefühlt die ganze Fahrt irgendwie Lärm gemacht hatte. Als erstes machte ich mich mit meinem Zimmer vertraut. Auf der linken Seite befand sich ein schönes Himmelbett, das mit lila Bettwäsche bezogen war. Neben meinem Bett stand eine Kommode und darüber war ein Spiegel angebracht. Auf der anderen Seite des Bettes war noch eine Tür, die ins Bad führte. Auf der rechten Seite stand noch ein Schreibtisch mit Stiften und Blättern zum Malen beziehungsweise Zeichnen. Der Schreibtisch passte unter einem Fenster und neben ihm stand ein großer Schrank. Bett, Schreibtisch und Schrank waren, so wie es aussah, aus dem selben Holz gefertigt. Gegenüber von der Tür war noch ein Fenster und die Balkontür. Ich setzte mich in Bewegung in Richtung Balkon. Ich öffnete die Tür und wieder strömte mir kalte Luft entgegen. Da ich meine Schuhe unten ausgezogen hatte und nur auf Socken lief, blieb ich im Zimmer stehen. Zwar war das Dach so lang, dass der Balkon noch geschützt war, aber ich wusste nicht ob der Boden trotzdem nass war. Kalt war er bestimmt, also blieb ich einfach im Zimmer. Nach ein paar Minuten schloss ich die Balkontür wieder und kippte das Fenster daneben an, damit ein wenig frische Luft ins Zimmer kam. Nun begann ich damit meine Sachen in den Schrank und in der Kommode zu verteilen. Dusch- und Waschsachen stellte ich in das kleine aber feine Bad. Damit war ich schnell fertig. Ich nahm mir mein Handy und schaltete es ein. Sofort sah ich, dass Nick mir geschrieben hatte. Schnell entsperrte ich mein Handy, um die Nachrichten von meinem besten Freund zu lesen:
>Hey. Wie siehst aus? Wo seid ihr gerade< 10:31 Uhr
>Oh man wie soll ich das nur so lange ohne dich überleben. Hier gibt's niemanden der mich versteht. :( < 11:02 Uhr
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Trau Mir Nicht- Ich Bin Gefährlich
RomanceCleo beginnt einen normalen Winterurlaub in den Bergen. Normal... Das glaubt sie. Schon nach kurzer Zeit verwandelt sich der Urlaub in den reinsten Horror. Als sie einen Jungen kennenlernt, der ein Geheimnis hütet, kann sich die neugierige aber auch...
