Die Neue

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Tag ein Tag aus, jedes mal die gleichen Blicke. Jedes Mal die gleichen Sprüche: "Habt ihr gesehen wie sie aussieht?!? Bestimmt duscht sie nicht mal.... Passt auf sonst werdet ihr alle Streber...". Nadine hat es sowas von satt. Darum freut sie sich immer mehr wenn sie mit ihrer Mutter von ihrem Heimatsort wegziehen.  Ihre Eltern machen eine Scheidung durch und Nadine bekommt alle Streite und Diskussionen von ihren Eltern mit. Im Gegensatz ihres Vaters , redet ihre Mutter ein, dass alles in Ordnung sei und sie nur wegen ihrem Job umziehen. Nadine fand dies albern, da sie eh alles mitbekommt, doch trotzdem fand sie das von ihrer Mutter sehr lieb und rücksichtsvoll. Als sich paar Wochen die Sachen packten, sah Nadine die Trauer ihres Vaters, es traf ihn stärker als sie dachte.  Dennoch war Nadine überglücklich endlich nach Berlin zu ziehen und ihre Schule nie wieder zu sehen. Als sie mit dem Auto aus dem Ort fuhren, verspürte Nadine ein Gefühl, als ob sie unter einen Fluch litt und ihn endlich los wurde. Berlin war so groß und schön, wie eine andere Welt. Nadine war nur ihre Kleinstatt gewohnt. Eine solche große Stadt war sie nicht gewohnt. Es waren gerade Osterferien, als sie nach Berlin zogen. Sofort ging Nadine shoppen, da sie in der neuen Schule alles anders machen wollte, da gehörte Kleidung an erster Stelle. Zerfetzte Jeans, eine Schwartz-Rot karierte Bluse und weiße Turnschuhe, dies war überhaupt nicht der Geschmack von Nadine, meinte ihre Mutter, doch Nadine antwortete ihr aggressiv zurück :"Was weißt DU schon...das trägt man heut zu tage" ihre Mutter sprach nichts mehr, sie ermahnte Nadine nicht mal, da sie Pädagogin ist und dachte, dass Nadine wegen der Trennung sich so verhielt.

Nach den Ferien ging Nadine mit den Sachen in die Schule. Paar Tage davor hat sie in einem Cafe ein Mädchen namens Jessica getroffen, die ihre Hilfe in der Schule anbot. Nadine nahm das Angebot freundlich an und traf sie am Schuleingang. Jessica führte sie durch die ganze Schule und erzählte nebenbei :" Hey meine Clique und ich treffen uns immer im alten Zoo....so ein Treffpunkt in der nähe vom Bahnhof....wenn du willst kannst du nach der Schule mit" "Na klar" antwortete Nadine mit ein wenig Freude. Sie hatte noch nie eine Freundin, geschweigend eine ganze Gruppe an Freunden. Nadine brauchte ihrer Mutter nicht mal Bescheid zu geben, denn ihre Mutter arbeitet bis in die Nacht und ist den ganzen Tag nicht zuhause. Also ging sie mit Jessica zum alten Zoo. Dort traf sie einige Freunde und Marc, er war der Freund von Justin und Justin war wiederum der Freund von Jessica. <ein schönes Paar die  Beiden> dachte sich Nadine. "Steh doch nicht so einsam da...geh doch zu den anderen, sie sind super nett". Nadine war nervös, sie kannte doch niemanden und Freunde finden, fiel ihr schon immer schwer. Zögerlich ging sie zu den anderen, die sie mit offenen Armen aufnahmen und schnell in die Gruppe schließen. Nadine fühlte sich sofort wohl und alle verstanden sie. Schnell wurde sie ein Teil der Gruppe und vertraute ihnen Geheimnisse von sich. Aus paar Treffen wurde ein streng gehaltener Plan jeden Tag bei Ihnen zu sein. Eines Tages war ihre Mutter den ganzen Tag über zuhause und als Nadine die Wohnung zu verlassen, hielt ihre Mutter sie kurz auf "Wo willst du den hin" fragte die Mutter mit zögerlicher Stimme "Weg..." antwortete Nadine mürrisch "Wieder zu deinen Freunden, bitte pass auf! Was macht ihr den dort....hoffentlich kein Alkohol....oder?" "Boah Mam nerv nich und misch dich nicht in Gelegenheiten ein, die dich nichts angehen" aggressiv stürmt Nadine aus dem Haus und geht mit schnellem Schritt zum alten Zoo. "Jo Naddi wo bist du geblieben, noch schnell ne Bank ausgeraubt oder was" "Ne meine Alte hat Stress gemacht" "Hast du ihr gehörig die Meinung gegönnt" "Was denkst du denn, meinste ich lasse sie den Boss spielen oder watt" Nadine wurde immer mehr wie Justin und die Beiden verstanden sich prima, das passte Jessica und Marc überhaupt nicht. Jessica drenkte sich zwischen den Beiden und gab Justin einen Kuss auf die Wange um nochmal Nadine zu demonstrieren, dass sie die Freundin von Justin sei und sie nichts zu melden hätte. Das interessierte Nadine nicht und ging zur Gruppe. Alle rauchten Hanf und waren glücklich. Der Alltag in der Gruppe. Marc machte nicht mit, er ließ nicht darauf ein. Wie die nächsten Tage Nadine nicht in der Schule oder sich bei der Gruppe blicken lasste, wusste Marc das sie mit Justin irgendwo unterwegs sei und sich wieder Drogen holten.  Nadine kam am Ende ihres Lebens und als ihr alles egal wurde, fing sie erst richtig an, ab zu stürzen.

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