Ich laufe durch eine relativ große Stadt. Ihr Name ist mir unbekannt. Leute, die unterschiedlicher nicht sein könnten, rumpeln sich an und beschimpfen sich. Laute Autos verschmutzen das Umfeld und ein toter Hund liegt auf der Straße. Ich sehe einen Jungen, der am Straßenrand sitzt und um den Hund trauert. Die Menschen laufen an ihm vorbei, während seine Tränen den Asphalt befeuchten. Mit leisen Schritten trete ich an den Jungen heran und bücke mich. Er schluchzt vor sich hin und ich nehme ihn in den Arm. Dabei schaue ich auf den Leichnam des Hundes. Er scheint jung. Ich drücke den Jungen fester. Wahrscheinlich waren sie gut befreundet. Ich lasse den Jungen los um ihn sein Gesicht zu schauen. Die roten Augen sind immer noch voller Wasser. 'Nicht mehr weinen kleiner' versuche ich ihn aufzumuntern. Er lächelt leicht. 'Wo sind deine Eltern?' Er schüttelt nur den Kopf. Ich frage ihn nochmal und nochmal, aber die Antwort bleibt gleich
'Verstehst du mich?' Wieder ein Kopf schütteln, dann tippt er auf sein Ohr und wieder und wieder. Er tut das so lange bis ich verstehe, dass er gehörlos ist. Dann lächelt er mich an, steht auf und verschwindet aus meinem Blickfeld. Nicht wissend, dass dies der Anfang von einer wunderbaren Freundschaft war
Die Kapitel werden immer so kurz sein. Ich versuche viel zu updaten, aber seit mir nicht böse wenn ich es nicht hinbekomme
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Silence
Poesía"Ich schätze ich war mir unbewusst wie schön die Stille doch ist. Man kann fast denken, sie sei das was einen erfüllt" Die Welt ändert sich täglich. Ich hab mich an die Geschichte hier gesetzt und wollte irgendwas schreiben wie "Julia war ein einsam...
