,,Phoebe! Steh auf, wir müssen jetzt los!", hörte ich Moms Stimme neben meinem Ohr. Ich will noch nicht aufstehen!
Ich richtete mich auf und mein Kopf pochte. ,,Du bist so bleich! Geht es dir gut?", fragte Mom besorgt. ,,Nein", brachte ich heraus. ,,Okay. Bleib du lieber hier, Mäuschen, Dad und ich gehen allein zu Taylor und Jasmine" Mit diesen Worten verschwand sie.
Taylor und Jasmine waren Freunde von uns. Sie hatten einen großen Garten und ich mochte sie sehr gern.
Ich zog mich an und lief in die Küche. ,,Guten Morgen Süße!", grüßte Dad mich. ,,Morgen" sagte ich nur und setzte mich an den Tisch, der schon gedeckt war.
Beim Essen sagte ich keinen Ton und ging danach Zähne putzen und in mein Bett zurück.
Später kam Mom herein und brachte mir einen Kamillen- Tee. ,,Danke. Wann geht ihr los?", flüsterte ich, da ich keine Stimme hatte. ,,Wir gehen dann jetzt. Wir kommen am späten Nachmittag wieder. Falls etwas sein sollte, ich habe mein Handy dabei." Wann hat sie das auch nicht?
,,Okay. Bis später!" Mom gab mir einen Kuss auf die Stirn und verließ mein Zimmer. Ja, tschüss. Man könnte ja auch absagen, oh sorry vergessen: bin ja nur ich.
Dad verabschiedete sich ebenfalls und schon hörte ich den Motor aufheulen und immer leiser werden.
Ich stand auf und lief ins Wohnzimmer um ein wenig Fern zu schauen. Ich legte mich hin, zog meine Decke bis zum Kopf hoch und schlief ein.
Später klingelte es an der Tür. Schlaftrunken öffnete ich sie.
Können meine Eltern nicht einmal den Hausschlüssel mitnehmen? Danke fürs Wecken Mom.
,,Hey Mom, hey Dad.", sagte ich nur und verschwand in die Wohnung um mich hinzulegen. ,,Hallo Mäuschen, wie geht's dir?", fragte Dad.
Als ob dich das ehrlich interessiert. ,,Schon besser.", sagte ich nur.
,,Wir müssen dir was sagen", begann Mom vorsichtig. ,,Du weißt, dass wir im Büro sehr viel arbeiten müssen..."
Nein, sag bloß. Sie sind ja nur 40 Stunden die Woche weg!
,,Und du weißt auch, dass wir endlich befördert wurden, sozusagen. Wir haben dir ja schon erzählt, dass..." ,,Dass ihr eventuell auf die Geschäftsreise geht, bla bla bla! Was ist damit?", unterbrach sie heftig.
,,Wir müssen für ein Jahr nach Amerika. Es ist eine etwas andere Geschäftsreise..." ,,Sag das bitte nochmal", murmelte ich fassungslos.
,,Es tut uns leid, Süße. Aber was sollen wir tun?" Mom sah mich traurig an, doch es war mir egal.
,,Vielleicht mal sagen, dass ihr eine Tochter habt, die euch braucht!", schrie ich und rannte weinend in mein Zimmer. ,,Phoebe, bitte öffne die Tür!", rief Mom. ,,Vergiss es!", antwortete ich.
,,Pack bitte deine Sachen, du wirst zu David und Olivia ziehen für das Jahr!", rief Mom und ich hörte Schritte, die sich entfernten.
Verwirrt öffnete ich die Tür und fragte: ,,Wann müsst ihr denn fliegen?" ,,Morgen. Du wirst heute noch von Marc dort hin gefahren. So jetzt pack endlich, sonst hast du nichts dabei." Ach was? Hätte ich nicht gedacht!
Nach einer halben Stunde hatte ich alles gepackt. Ich nahm noch schnell das Bild von meinem Nachttisch, das Mom, mich und Dad zeigte im Urlaub vor vier Jahren. Da war ich zehn Jahre alt gewesen. Da hatte ich noch Eltern, die sich um mich kümmerten.
Jetzt sind sie immer weg und haben kaum Zeit für mich. Ich vermisse diese Zeit so sehr...
Ich schleifte alles die Treppen hinunter und sah schon den kräftig gebauten Mann, der quasi mein Babysitter war. ,,Hallo Marc!", rief ich und fiel ihm um den Hals.
,,Na, Kleine? Bereit?", grinste er und brachte meine Sachen zum Auto. ,,Tschüss Mom, Tschüss Dad.", sagte ich und ging.
,,Phoebe...", setzte Dad an, doch ich sagte nur: ,,Lass stecken.", drehte mich um und stieg ins Auto.
***
Heyy❤
Das ist eines meiner ersten Bücher und meiner Meinung nach, hat dies die beste Geschichte...
Mit meinen anderen bin ich ned so glücklich🙈😂
Wäre nett, wenn ihr mir hier schreibt, was ich verbessern kann/ was ihr gut findet😅❤
Naja das war's mal... Viel Spaaaaß❤🙈
BINABASA MO ANG
Diamond- Eine außergewöhnliche Freundschaft
Teen FictionPhoebes Leben ändert sich von einer Minute zur nächsten. Plötzlich lebt sie auf einem Reiterhof. Das ist nichts für sie und sie lässt sich nicht darauf ein. Doch dann kommt sie einer gemeinen Bande auf die Spur...
