Stille. das einzige Geräusch war zu hören war, war der Klang einer Tastatur, die gerade verwendet wurde. Nichts konnte sie gerade davon abhalten ihre Bewerbung für ihren Traumjob zu schreiben. Sie tippte eifrig weiter und weiter, bis sie gerade so damit zufrieden war. Es musste perfekt werden! "Hab ich jetzt alles?", murmelte sie vor sich hin, damit sie sich besser auf die Sache konzentrieren konnte. Sie laß sich jedes einzelne Wort schon zum tausendsten Mal auf die kleinsten Fehler durch. Auf ihr Rechtschreibprogramm wollte sie sich nicht verlassen. Es ging um Perfektion!
Hinter ihr, in einem Schrank musste sich ein wahnsinniger Mann fast einen Laut zurückhalten, um seinen Plan nicht zu ruinieren. Er war ihr jetzt schon seit über einem Jahr auf den Fersen und nun saß er wie ein kleiner Junge beim Verstecken spielen in einem Schrank nur mit dem Unterschied, dass er nicht gefunden werden wollte. Er war ihr Stalker und zwar von der gefährlichen Sorte. Doch sie wusste rein gar nichts davon und das sollte auch so bleiben. Der Stalker starrte sie durch einen Schlitz in ihrem Kasten an. Auch wenn er nur den Rücken der Schönheit vor ihm erblicken konnte, reichte ihm das. Er fand alles an ihr wunderschön. Er würde alles für sie tun, doch er hatte etwas besseres mit ihr vor. Nachdem er sie ein paar Monate verfolgt hatte, kam ihm eine wunderbare Idee, wie er sicher gehen konnte, dass sie sich auch in ihn verliebte und alles für ihn tun würde. Er wollte sie zu einem noch besseren Kunstwerk machen. Sie sollte sich nach diesem Plan sich um ihn verzehren, nicht ohne ihn atmen können, denn er wollte nur noch das einzige in ihrem Leben sein und sie sollte das auch genauso sehen. Doch jetzt musste er noch etwas warten, denn es hatte erst Phase zwei seines Planes begonnen und es gab noch mehrere. Phase zwei war ihre Bewerbung für sein zweites Zuhause, das Arkham Asylum. Dort, wo es die gefährlichsten und verrücktesten Insassen gab. Sie wollte dort als Therapeutin arbeiten, auch wenn ihr schon mehrmals gesagt wurde, dass sie es sowieso nicht lange dort aushalten würde. Es war leider schon keine Besonderheit mehr, wenn sich einer der Therapeuten umgebracht hatte. Diese wurden von den Patienten meist psychisch so sehr gefoltert, bis sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten haben und sich dann das Leben genommen hatten.
Aber sie war optimistisch. Ihr würde soetwas nicht passieren, da war sie sich sicher. Sie wusste,dass sie eine starke Frau war.
Es klingelte an der Tür und sie schreckte auf. Wie spät war es denn? Sie blickte auf die Uhr ihres Computers und riss die Augen weiter auf. Sie hatte tatsächlich die Zeit übersehen und ihr Verlobter stand schon vor ihrer Tür. Dabei wollte sie doch schon längst fertig sein wenn er auftauchte! So ging sie zur Tür und richtete sich währenddessen ihre Haare. Danach öffnete sie ihm. "Sebastian. ich hab dich vermisst", gestand die blonde Schönheit und umarmte ihren Verlobten. Auch wenn sie sich nicht ganz sicher war, ob dies überhaupt der Wahrheit entsprach.
Sebastian. Der "perfekte" Verlobte der Schönheit. Er war nicht sonderlich besonders anzusehen, er war ein Durchschnittsmann innerlich und äußerlich. Die braunen Haare, die braunen Augen, durchschnittliche Größe und seine verdammte Langweiligkeit.
Dieser machte nun aus der Umarmung gleich einen innigen Kuss, was sie nicht störte. Nein, sie brauchte das auch nachdem sie sich den ganzen Tag Druck gemacht hatte, damit ihre Bewerbung jah einen perfekten aber auch ehrlichen Eindruck machte.
"Ich hab dich auch vermisst, Honey", murmelte er in den Kuss hinein. Honey. Der komische Mann im Schrank hasste es wenn Sebastian Honey zu ihr sagte. Er sagte es auch nur zu ihr, weil er in irgendeiner Firma arbeitet, die mit der Herstellung von Honig zu tun hatte. Was genau er da machte wusste der andere nicht und wollte es auch gar nicht wissen. Denn Sebastian war einfach nur langweilig und der Verrückte im Schrank musste sich sehr zurückhalten, um nicht einfach jetzt aufzustehen und ihm nicht gleich die Kehle auf zu schlitzen. Er war wie ein Insekt, der seinen Plan nur unnötig in die Länge zog, aber da der Mann im Schrank ein Genie war, hatte er dieses Ungeziefer perfekt in seinen Plan einbauen können. Das nötige dafür hatte er sowieso immer bei sich, aber er musste sich jetzt auf seinen Plan konzentrieren und nicht alles jetzt ins Wasser werfen. Aber Sebastian war ihm einfach ein Dorn im Auge. Er wollte die Schönheit für sich und dass sie gerade mit diesem Langweiler eine Beziehung hatte störte ihn sehr.
"Gehen wir?", fragte Sebastian seine Verlobte, da sie sich heute ausgemacht hatten ins Kino zu gehen. "Ja, warte, ich hol' noch geschwind meine Jacke und dann können wir los", sagte sie und lief hastig in ihr Schlafzimmer um die Jacke zu holen. Nach kurzer Zeit kam sie wieder und nahm Sebastians Hand.
Gleich darauf konnte der Stalker im Schrank hören, wie sich die Türe schloss und wie sie noch zugesperrt wurde. Er atmete tief aus und kroch aus dem Schrank um sich zu strecken. Wie lange war er im Schrank? Stunden? Wahrscheinlich. Der Stalker rieb sich die Hände. Bald würde die nächste Phase seines Plans beginnen, Sebastians Geschäftsreise. Danach hatte er sie schon zum Greifen nahe. Denn er, der Joker, liebte sie, Harleen Quinzel.
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The Joking Days
FanfictionAttention: Diese Story wird komplett überarbeitet! Sie wird mehr Sinn machen, aber dafür etwas anders verlaufen. Länger wird sie btw auch, aber es kann noch etwas dauern Was wäre, wenn du dich in den Mörder von allem, was du liebst, verliebst? Was w...
