Es war dunkel. Seine Atmung ging schneller als sie sollte und seine Hände zitterten.
Was, äh?
Kevin Dorissen war verwirrt. Er hatte keine Ahnung, wo er sich befand, noch wie er dort hingelangt war. Vorsichtig streckte er den Arm nach vorn aus und stellte zu seiner Verwunderung fest, dass seine Finger gegen kaltes Metall stießen.
Bin ich in einem Schrank?, schoss ihm ein beunruhigender Gedanke durch den Kopf. Ein schmaler, kaum sichtbarer Spalt Licht, knapp vor seiner Hand, bestätigte seinen Verdacht.
Für gefühlte zehn Minuten stand er noch weiter in diesem Schrank, unschlüssig, ob er ihn verlassen sollte oder nicht. Beunruhigende Geräusche drangen an sein Ohr, als würde jemand auf Metall schlagen, dann das leise Klicken von Zahnrädern und sein Herz schlug abwechselnd unnormal schnell und beinahe gar nicht.
Curry öffnete den Schrank, langsam, zögernd. Sein Instinkt sagte ihm bei dem, was ihn außerhalb des Schrankes erwartete, dass er einfach wieder zurück sollte, abwartend was als nächstes passierte. Seine Reflexe wollten ihn am liebsten dazu zwingen, einfach loszurennen und zu schauen, ob er einen besseren Ort als diesen hier in der Nähe fand. Sein Magen rebellierte und wollte nichts lieber tun, als sich über seinen offen stehenden Mund zu entleeren. Letztendlich blieb er lediglich wie versteinert stehen.
Beinahe direkt vor ihm war eine Konstruktion, die stark an eine Art Kleiderständer erinnerte - nur mit dem Unterschied, dass an diesem Ständer vier Haken angebracht waren, deren Größe so enorm war, dass man damit sicherlich gut Menschen aufspießen konnte (Der Blondhaarige hatte sich natürlich nie mit solchen Dingen beschäftigt oder es selbst ausprobiert - es war lediglich eine Mutmaßung). Rote, teils vertrocknete Flüssigkeit überzog diese Haken fast vollständig und auch der Boden war übersät mit zahlreichen großen Blutflecken. Obwohl Curry es sich nicht eingestehen wollte, glaubte er, sogar einige Hautfetzen zu entdecken (Aber ob er das tat oder nicht, ist hiermit völlig der Fantasie des Lesers überlassen).
Ein lautes Poltern riss ihn aus seiner Starre. Darauf folgte ein erschöpftes Keuchen und Schritte waren auf der Treppe zu hören.
Kevin sah verängstigt zu den blutigen Haken, dann zum Treppenabsatz. Er wusste nicht, was er tun sollte, immerhin konnte es sein, dass ihm im nächsten Moment ein bis an die Zähne bewaffneter Killer Gesellschaft leistete.
Den Schrank wieder zu benutzen schien ihm keine so gute Idee zu sein, weil der zu viel Lärm gemacht hätte. Also entschied er sich, sich so schnell es ging in einer Nische zu verstecken, die sich in einer Ecke des Raumes, nahe des Schrankes befand.
Aber er hatte zu lange gezögert. Noch bevor er sich auch nur irgendwo verstecken konnte, ertönte hinter ihm eine Stimme: "Curry!"
"Pan?" Erschrocken drehte der Blondhaarige sich um.
Da stand doch tatsächlich Tatjana. Die junge Frau wirkte mindestens genau so verwirrt wie er selbst, ihre langen Haare waren leicht verfitzt und in ihrer rechten Hand hielt sie eine ziemlich verbeulte Taschenlampe.
"Tatjana, was machst du denn hier? Und vor allem - hast du eine Ahnung, was 'hier' ist?", fragte Kevin, doch sichtlich erleichtert, nicht mehr alleine zu sein.
"Zu der ersten Frage - ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich hier hergekommen bin. Zu der zweiten Frage - diese Szenerie erinnert mich stark an ein gewisses Computerspiel. Nur weiß ich bis jetzt noch nicht, wie das möglich ist", erklärte Pandorya und kam auf ihn zu in Richtung Nische, sich umblickend, dass auch niemand hinter ihr war.
Der Blondhaarige wusste sofort, welches Computerspiel sie meinte, auch ihm war der Gedanke bereits gekommen. Aber wenn sie hier zu zweit auf einer Dead by Daylight-Karte waren, dann war es doch möglich, dass auch sein Tobi hier war, oder? Sein Herz schlug schneller. "Pan, hast du irgendwo Tobi oder Erik gesehen?"
"Ich... Nein. Meinst du, sie sind hier auch irgendwo?", entgegnete Pan und man sah ihr deutlich an, wie unwohl ihr bei der ganzen Sache war.
"Dead by Daylight ohne die beiden ist kein gutes Dead by Daylight, meinst du nicht auch?", gab Curry zurück und blickte zur Treppe. "Wir müssen die beiden suchen."
Vor allem Tobi, fügte er in Gedanken hinzu. Er würde es sich nie verzeihen können, wenn seinem Freund etwas zustoßen würde.
"Warte mal", warf Pan ein, als der große Blondhaarige hastig an ihr vorbeiging. "Du weißt doch gar nicht, ob die beiden auch hier sind." Zwar machte die junge Frau sich auch um ihren Hasen Gedanken, aber im Gegensatz zu ihrem Gegenüber hatte sie die Hoffnung, dass er vielleicht zu Hause, in Sicherheit war. Auf Currys bittenden Blick hin verdrehte sie schließlich die Augen. "Nun gut, dann suchen wir sie jetzt, aber wir müssen vorsichtig sein. Sehr vorsichtig. Und sollten wir den Killer sehen, dann-"
Weiter kam sie nicht, denn im nächsten Moment wurde sie von einem lauten Schrei unterbrochen.
"Hase!", stieß Pan erschrocken aus und ließ vor Schock fast ihre Taschenlampe fallen.
Hatte sie Curry eben noch etwas von Vorsicht erzählen wollen, vergaß sie diese Warnung beinahe im nächsten Moment, denn sie stürzte ohne zu zögern eilig zur Treppe, der Blondhaarige hinterher.
Noch während sie die Stufen hinaufspurteten stellte dieser fest, dass der Keller zu der Map des Schrottplatzes gehörte. Grünlich wirkendes Licht strömte ihnen entgegen und die Luft war erfüllt von unangenehmen Gerüchen.
"Hast du eigentlich eine Ahnung, wo wir hinmüssen?", fragte Kevin auf einmal, als sie in eine Art Schuppen gelangten, in dem ein Generator stand, den sie eiskalt ignorierten.
Es war nicht nötig, dass die junge Frau antwortete, denn im nächsten Moment hörten sie wieder einen Schrei, ganz aus der Nähe. So schnell es ging machten sie sich auf in die Richtung, aus der die Schreie kamen und schließlich, als sie hinter einem Stein hockten, entdeckten sie knapp vor sich, direkt neben dem alten Bus einen Haken - an den der hässliche, entstellte Fallensteller gerade den bärtigen Mann, Erik, hängen wollte.
Als sie das sah, wollte Pan direkt losstürmen, doch Curry packte sie am Arm.
"Du kannst nicht einfach losrennen. Wir können nicht riskieren, dass der Killer auch noch uns beide kriegt", flüsterte er und empfand tiefstes Mitleid mit ihr, als er ihren verlorenen, ungläubigen Blick sah.
"Aber wir-" Heute hatte anscheinend niemand das dringende Bedürfnis, Tatjana Werth alle ihre Sätze vollständig aussprechen zu lassen, denn sie wurde im nächsten Moment wieder unterbrochen. Diesmal von jemandem, der bis jetzt noch keine wirklich große Rolle gespielt hatte.
"Ey, Killer man!", rief niemand anderer als Tobias Fulk und kam auf einmal hinter dem Bus hervor.
Der Fallensteller - einen Moment verwirrt über die Leichtsinnigkeit des dunkelhaarigen Mannes - wandte sich zu ihm um und verlor dadurch die Konzentration auf den zappelnden Erik. Dieser schaffte es, sich aus dem Griff des Killers zu entziehen und schwerfällig auf den Boden zu fallen.
Curry jubelte innerlich - einerseits, weil der bärtige Mann nun begann, wegzurennen, während der Fallensteller so verwirrt war, dass er erst einmal unschlüssig stehen blieb, andererseits, weil er seinen Tobi endlich gefunden hatte und dieser sich mit einer Eleganz, die man ihm nie zugetraut hätte, durch das Busfenster schwang und ebenfalls floh. Auch die junge Frau neben ihm lächelte triumphierend und musste sich stark zusammenreißen, nicht einen erfreuten Laut von sich zu geben.
Der Killer hingegen stampfte frustriert mit dem Fuß auf und blickte sich um, sichtlich unwissend, in welche Richtung die beiden anderen verschwunden waren, da er viel zu sehr damit beschäftigt gewesen war, sich über sich selbst zu ärgern. Mit einem bedrohlichen Schnaufen lief er los - in Richtung des Schuppens, in dem Pan und Curry zuvor gewesen waren. Diese beiden warteten bis der Killer außer Sichtweite war, wagten es kaum zu atmen.
Schließlich sagte der Blondhaarige kaum hörbar: "Das war knapp."
Die junge Frau neben ihm nickte immer noch leicht geschockt und meinte dann zu ihm: "Such du Tobi. Ich versuch daweile, Erik zu erreichen und ihm wenn es geht zu helfen, okay?"
Kevin nickte und sah in die Richtung, in die Tobi vorher verschwunden war. Mit einem "Pass gut auf dich auf", wandte er sich von Pan ab und schlich vorsichtig los.
Ein unbehagliches Gefühl hauste in ihm, aber der Drang, Tobi zu finden, war stärker. Kevin verfluchte die kleinen dünnen Ästchen, die unter dem Gewicht seiner Füße knackend zerbrachen und drohten, ihn jedem Moment zu verraten. Das grelle grüne Licht trübte seine Sehfähigkeit etwas und der stechende Geruch ließ ihn ab und zu angeekelt die Nase rümpfen.
Er verzweifelte schon fast, weil er nicht fand, wen er suchte, als er auf einmal ein lautes Atmen hörte, das aus einem Schrank zu seiner rechten kam.
Zögernd ging er auf den Schrank zu und streckte die Hand nach dem Griff aus. Er zweifelte nicht daran, dass sein bester Freund dort drinnen hockte, er konnte es quasi spüren. Der Blondhaarige öffnete den Schrank.
"Alter, Curry man, erschreck mich nie wieder so, ich dachte schon, der Killer hat mich gefunden", drang ihm beinahe sofort Tobias' Stimme entgegen.
"Ich freu mich auch sehr dich zu sehen, Tobinator", entgegnete Curry freudestrahlend und fiel dem Kleineren, der etwas unbeholfen aus dem Schrank kletterte, schwungvoll um den Hals. Sein Herz schlug wie wild in seiner Brust und für einen Moment vergaß er alles um sich herum - den Schrottplatz, den Killer und die Tatsache, dass sie vielleicht nicht lebend hier wegkamen.
Er schloss die Augen und drückte Tobi ganz nah an sich heran, bis dieser auf einmal sagte: "Kevin, da hinten ist der Killer."
Wieder in der Realität angekommen, löste der Blondhaarige sich von dem Kleineren und drehte sich um. Mit schweren, schnellen Schritten und einer bedrohlichen Art, die ihnen das Blut in den Adern gefrieren ließ, kam der Fallensteller in ihre Richtung - rotes Licht war direkt auf sie gerichtet.
"Lauf Tobi, ich lenk ihn ab", sagte Curry ohne nachzudenken und schob Tobi in eine beliebige Richtung, weg vom Killer.
"Ich kann dich doch nicht einfach zurücklassen, Kevin", widersprach der Kleinere und sah ihn ungläubig an.
"Mein Kibbeling schlägt nur für dich, Tobi", erwiderte der Blondhaarige und lief, ohne eine Antwort abzuwarten, los - dem Killer entgegen.
Seine Hände zitterten als er so lief und er wusste, dass seine Entscheidung ihm vielleicht doch nicht allzu gut gefiel, aber immerhin hatte er somit Tobi retten können, der zum Glück doch noch geflohen war. Nur noch wenige Meter trennten Curry von dem Killer und er machte spontan eine Wendung um neunzig Grad nach rechts und lief auf eine Ansammlung von Tonnen zu, zwischen denen eine unbenutzte Palette lehnte. Komm schon, Kevin, dachte er und beschleunigte seine Schritte. Bei den Tonnen angekommen, warf er hinter sich die Palette um und konnte dabei erkennen, wie der Fallensteller ihm immer näher kam. Warum musste der Killer auch immer schneller als der Survivor sein?
Seine Seite schmerzte, es fühlte sich an als würde ein Knochen gegen sein Fleisch drücken und auch seine Füße gaben langsam den Geist auf - seine Ausdauer war noch nie sonderlich gut gewesen. Hinter sich hörte er, wie die Palette gewaltvoll zertreten wurde, schnell duckte er sich hinter einem Stein im hohen Gras, beobachtend, ob der Fallensteller ihm nachkam. Es schien, als hätte dieser den Blondhaarigen aus den Augen verloren, denn er lief recht planlos um die Palette herum.
Erleichtert atmete Curry auf und warf einen Blick hinter sich. Beinahe direkt an seinem Rücken ragte die dicke, graue Mauer aus dem Boden, die den Bereich der Map kennzeichnete. Wenn man sich selbst hier befand, erschien sie einem viel größer als wie im Spiel.
Wo Tobi wohl gerade ist? Hoffentlich in Sicherheit.
Langsam schlich Kevin seitwärts durch das Gras, hatte den Killer aus den Augen verloren. Sein gesamter Körper war angespannt, er hatte immer noch Seitenstechen und seine Finger zitterten stärker als zuvor.
Dann hörte er auf einmal ein Knacken hinter sich und spürte im nächsten Moment einen tiefen Schmerz in der Schulter.
Alter, wo kommst du denn her?, dachte Curry mit schmerzerfülltem Gesicht, sprang auf und lief los, die Augen vor Schmerz leicht zusammengekniffen. Der Fallensteller schnaufte hinter ihm, musste noch nicht einmal rennen, um schneller zu sein als der Verwundete.
Dieser versuchte, seine Schritte noch einmal zu beschleunigen, jedoch ging es einfach nicht, weil der Schmerz in seiner Schulter ihn viel zu sehr davon ablenkte.
Blut breitete sich auf dem grauen Hemd, das er trug, aus und hinterließ große rote Flecken. Ein Schrei, welcher dem Geräusch eines fangirlenden Mädchens gleichkam, welches sich lautstark über etwas aufregte, drang aus seiner Kehle, als die scharfe Waffe des Fallenstellers gegen seinen Rücken schlug und ihn zu Boden fallen ließ.
Sein Herz setzte einen Moment aus und Furcht machte sich in ihm breit.
Sterb ich jetzt?, fragte er sich selbst in Gedanken, hätte es beinahe laut ausgesprochen, aber ihm war klar, dass er die Antwort eigentlich gar nicht wissen wollte. Ein schier unmenschlicher Schmerz durchdrang seinen ganzen Körper, als der Killer ihn ergriff und vom Boden aufhob. Sein Griff war fest und machte es ihm schwer sich zu bewegen.
Er versuchte zu zappeln, zu zucken, doch in ihm kamen Zweifel auf, dass er sich freimachen könne. Er sah auch schon den nächsten Haken näherkommen.
Doch auf einmal ließ der Fallensteller ihn fallen. Einfach so. Unsanft landete der Blondhaarige auf dem Boden und stöhnte vor Schmerzen laut auf.
Was ist denn jetzt los?, fragte er sich, zu kraftlos, um aufstehen zu können. Erschöpft hob er seinen Kopf, sah in die Richtung, in die der Killer gerade lief, und erschrak.
"Tobi", hauchte er tonlos. Der Bärtige schlich gerade um einen Stein herum, anscheinend den Mann mit der Waffe nicht sehend. "Tobi!", stieß er etwas lauter aus. Curry konnte seinen eigenen, schnellen Herzschlag schon quasi in seinem Hals spüren, so sehr hatte er Angst davor, dass Tobi etwas geschehen könnte.
Doch es kam wie es kommen musste, der Bärtige hatte gerade über eine Palette flüchten wollen, als der Fallensteller die Hand nach ihm ausstreckte, ihn am Kragen packte und unsanft über seine Schulter warf.
"Nein", flüsterte Curry ungläubig, stützte sich mit den Ellbogen auf dem Boden ab und kroch schleppend vorwärts. "Nicht Tobi..."
Doch sein Flehen half nicht.
Der Killer kam, den Bärtigen über die Schulter geworfen, auf den Haken zu, bei dem der Blondhaarige sich befand.
Entschuldigend sah Curry Tobi an, verzweifelt, sich selbst die Schuld gebend. Der Bärtige zappelte auf dem Arm des Fallenstellers, dennoch schaffte er es irgendwie, den Blick des Blondhaarigen zu erfassen und er sah ebenfalls verzweifelt, aber doch hoffnungsvoll zu dem Größeren hinab.
Es fühlte sich an, als würde sein Herz nach und nach zersplittern, Millimeter für Millimeter und jeder Teil, der sich löste, schmerzte als wäre er selbst es, der gerade an den Haken gehangen wurde.
Tobias Fulks Schreie erfüllten die schwere Abendluft und waren wie Gift für Kevin Dorissens Ohren. Es konnte nicht sein, er wollte es nicht wahrhaben. Es konnte doch nicht wirklich sein Tobi sein, der da nun am Haken hing, sich kraftlos und mit vor Schmerz verzerrtem Gesicht gegen den Haken stemmend, in der Versuchung, sich loszumachen. Und der Killer ließ den Blondhaarigen auch noch dabei zusehen und lief einfach so weg.
"Tobi", hauchte Curry wieder, beinahe atemlos, der Schmerz in seiner Schulter war ins Unermessliche angestiegen und doch nur wie ein nervender Mückenstich im Vergleich zu dem Verlust seines Liebsten.
Dieser ließ kraftlos die Arme sinken, hörte auf sich gegen den Haken in seiner Schulter zu wehren, ließ das unvermeidliche Ende über sich ergehen. Eine dunkle Wolke bildete sich am Himmel, schwarze, stachelartige Spitzen stießen auf Tobi hinab, sein langsam lebloser Blick fiel auf Curry -
Und der Blondhaarige wachte auf.
Ihn umfing die Dunkelheit seines Zimmers, immerhin war es mitten in der Nacht, und er spürte Schweiß über seine Stirn rinnen. Sein Atem ging unregelmäßig und er zitterte unruhig.
Doch dann spürte er einen starken Arm um seiner Taille und eine Stirn, die gegen seinen Nacken lehnte. Sofort beruhigte er sich wieder und ein seliges Lächeln legte sich auf seine Lippen. Innerlich verfluchte er sich selbst dafür, ständig zu fürchten, dass Tobias Fulk ihn verlassen könnte, sogar Alpträume davon zu haben. Immerhin waren die beiden bereits seit sechs Monaten ein Paar und trotz der rauen Schale des Kleineren liebten die beiden einander so sehr, dass sie sich nicht vorstellen konnten, den jeweils anderen jemals zu verlassen. Ein angenehmes Gefühl breitete sich in Curry aus, er wurde zufrieden wieder etwas schläfrig.
"Ich liebe dich, Tobinator", flüsterte er leise und fuhr sanft mit seinen Fingerspitzen über Tobis Handrücken.
"Und ich will schlafen, Currywurschtel", kam die grummelige Antwort und im nächsten Moment hauchte der Kleinere einen sanften Kuss in den Nacken des Blondhaarigen, seine Barthaare kitzelten dessen zarte Haut.
Kevin lächelte und schloss zufrieden die Augen. Er war sich nun sicher, dass er auch wirklich in Sicherheit war, zu Hause, bei seinem Tobi.
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Es hat wirklich mega viel Spaß gemacht, diesen OneShot zu schreiben, ohne Scheiß und ausnahmsweise bin ich auch mal stolz.
Schreibt doch gerne eure Meinung in die Kommentare :)
Liebe Grüße,
Lelodie
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Dead by Currbi (Currbi Fanfiktion)
FanfictionIch weise jetzt mal auf das Offensichtliche hin: Dies ist eine Currbi-Fanfiktion. cover by: Cerina Shy Fost written by: Cerina Shy Fost
