„Das was ich will, ist nicht das hier Dad!", entgegnete ich meinem Vater. Auch genannt der Präsident der Vereinigten Staaten.
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Es war nicht mehr auszuhalten. Seit 17 Jahren stecke ich hier in diesem Haus fest. Mein Vater hielt es für notwendig mich einzusperren. Am Anfang dachte ich es wär normal das Kinder eingesperrt wurden, doch mein Dad hatte mir mal die wahre Geschichte erzählt als er betrunken war. Seit diesem Tag möchte ich hier raus. Weg von meinem Dad, den Putzfrauen und sämtlichen anderen Mitbewohnern die in unserem Haus Stellung hielten. Oder einfach nur einmal im Leben die Chance bekommen, eine Schule besuchen zu können, was mein Dad auch wusste, es aber für
unmöglich hielt.
Meine Mum hatte ihm immer abgeraten, Präsident zu werden, doch er konnte nicht anders, er tritt dem Amt vor einem Jahr bei. Seine ganze Verwandtschaft ist habgierig, sie wollen immer mehr und mehr und mehr. Meine Mum war genau das Gegenteil von meinem Dad, sie hatte in armen Verhältnissen gelebt, mit wenig Geld für Kleidung und Nahrung.
Tja Gegensätze ziehen sich halt an!
Von meinem Dad der Großvater war Präsident, daraufhin folgte sein Vater und dann er. Nicht mal für die Liebe seines Lebens konnte er diesem Drang nach Geld und Reichtum widerstehen.
Ich war kein geplantes Kind. Eher eins das ausversehen entstand. Mein Dad war mit der Entscheidung mich zu behalten schon unzufrieden genug, als dann noch meine Mum bei meiner Geburt starb, war er völlig fertig. Man hatte wirklich gemerkt das er sie geliebt hatte. Nur leider mich nicht.
Er wollte immer perfekt rüberkommen. Er wollte einfach nie was falsch machen und eine ungeplante Schwangerschaft in den Schlagzeilen? Das konnte er nicht riskieren. Er versteckte meine Mum, mit der Ausrede sie wär krank und ist dann gestorben.
DAS war alles krank und mein Dad machte DAS auch krank. Manchmal wünschte ich mir echt einfach eine normale Familie zu haben. Mutter, Vater, Kind! Nichts besonderes, nichts großes.
Die einzige die ich in mein Herz geschlossen hatte war Mary, die Haushälterin. Sie munterte mich auf, wenn's mir schlecht geht und half mir in schwierigen Situationen weiter oder stand mir bei, wenn mein Dad mal wieder zu viel getrunken hatte.
Sie war einfach wie eine Ersatzmutter für mich.
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„Ich verstehe nicht. Du hast doch alles hier.",entgegnete mein Vater. Langsam wurde ich sauer, verstand er nicht was ich meinte? „Hier ist nur überall deine Gier zusehen, hier ist nichts was man als normal bezeichnen konnte."
„Es tut mir ausgiebig leid das die Prinzessin nicht zufrieden ist.", scherzte er und verbeugte sich vor mich.
„Hast du dich jemals mit mir beschäftigt? Hast du mich jemals gefragt wie es mir geht? Du bist kein Vater! Du bist ein Trottel! Du verachtest deine Familie!", konterte ich zurück.
„Du hast mir meine Familie weggenommen! Nur du bist schuld!" Warf er mir gerade wirklich vor, das ich Schuld war, das meine Mum gestorben ist? Ok das stimmte so halb, aber nicht ich hatte bestimmt zu leben, nicht ich hatte bestimmt das meine Mum bei meiner Geburt stirbt! Das alles war nicht meine Schuld. Der "liebe" Gott hielt es wohl für richtig, mich in eine Familie zustecken, die man nicht Familie nennen konnte.
Mary hatte mir mal, als ich 11 war, erzählt, das Gott extra mich ausgesucht hatte um all das ihr zu überstehen. Er dachte wohl ich wär stark genug um mich hier durchzukämpfen. Doch er lag falsch. Ich war keine Kämpferin! Ich war ein durchschnittliches Mädchen ohne magischen Kräften. Leider.
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„Ich möchte hier weg.", heulte ich Mary voll, die mich gerade im Arm hielt.
„Ich weis Schatz! Irgendwann wird dich der Mut packen, und irgendwann wirst du eine fröhliche Frau mit einem hübschen Mann und 1,2 oder auch 5 Kindern sein.", lachte sie. Ich liebte ihre Art, mich zu trösten. Sie brachte mich immer zum lachen, egal was schlimmes passiert war. Ich richtete mich auf. „Und du wohnst bei uns und musst manchmal Babysitten!", entgegnete ich schmunzelnd.
„Aber natürlich Prinzessin.", sagte sie und gab mir einen Kuss.
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(678 Wörter)
Ja, erstes Kapitel, hoffe es gefällt euch!
xoxo Junii
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2 Welten
Novela JuvenilWie würdest du dich fühlen wenn du 17 Jahre eingesperrt wirst? Wenn dein Dad vermied dich in der Öffentlichkeit zu zeigen, weil sonst der Ruf der Familie kaputt gehen würde? Emilia Kingsley lebte seit sie ein Baby war im weißen Haus. Zuerst war ihr...
