Im Jahr 1920 lebt ein glückliches Paar in einem kleinem Haus auf den Bergen. Etwas abseits von dem Dorf. So sehr die zwei sich auch liebten wollten auch sie wie die anderen Paare Kinder bekommen. Leider hat nicht jeder Glück. Nach mehreren Versuchen beschlossen sie ein Kind zu adoptieren. Erst schien es für sie eine gute Lösung zu sein, da sie so eine Familie gründen konnten. Aber viel Geld besaßen sie nicht. Und dann noch ein Kind zu versorgen wäre nicht einfach. Dennoch entschieden sie sich, trotz der finanziellen Schwierigkeit die sie haben, ein Kind zu adoptieren. Genau am dem gleichen Tag gingen sie noch zum Waisenhaus. Von außen sah es sehr kahl und etwas abgenutzt aus. Kein Wunder. Immerhin ist dieses Haus schon sehr alt gewesen. Eines der ältesten des Dorfes. Der Mann der dieses Haus leitete wartete schon ungeduldig im Türrahmen auf sie. "Sie müssen Anna und David sein." Freundlich begrüßte der Leiter die beiden mit einem kräftigen Händedruck. "Ich bin Peter, der Leiter von dem Waisenhaus. Aber das wissen sie bestimmt schon."
Mit einer wegwerfenden Bewegung lief er ins Waisenhaus rein und signalisierte Ihnen somit das sie ihm folgen sollten. Irgendwie kam Anna Peter komisch vor. In der Gegend sind nicht alle so sehr fröhlich. Kopfschüttelnd sah sie wieder zu Peter der den direkten Weg zu den Kindern lief. Je näher sie in das Waisenhaus liefen umso mehr hörte man Gekreische, Quitschende Laute, so gepolter das von den Kindern zu hören kam.
Bei den Kindern dann angekommen sah sie voller Mitleid alle an. Hier sind geschätzte um die 50 Kinder. Die alle entweder verlassen oder zurückgeblieben sind. Sie ließ ihren Blick durch den Raum schweifen und blieb an einem kleinen zusammen kauerten Mädchen hängen das in der Ecke saß. "Wer ist das Mädchen in der Ecke?", fragte Anna. Ohne das sie es merkte kamen die Worte aus ihren Lippen. Sie schaute kurz zu Peter der ihren Blick folgte und kurz seufzte. "Das ist Annabell. Sie ist ungefähr seit einem Monat hier. Man hat sie total verängstigst im Wald gefunden.", erwiderte der Leiter. Langsam näherte Anna sich dem kleinen Mädchen. Um ihr keine Angst zu machen ließ sich neben ihr fallen.
Schweigend saß sie neben ihr. Den verwirrten Blick von ihrem Lebensgefährten und dem Leiter ignorierend.
"Wer sind sie?" Ganz leise sprach das Mädchen sie an. So als ob sie Angst hätte was sie als nächsten tun würde. "Ich bin Anna." Ganz sie schlicht von sich und wartete auf eine Reaktion von ihr. "Und was wollen sie von mir?" Immer noch saß sie eingeschüchtert da sah Anna noch nicht mal an. Doch das war ihr egal.
"Ich würde dich gerne kennenlernen." Irgendwas sagte Anna das sie das Kind ist was sie mitnehmen wollte. Um ihr ein neues Zuhause zu geben. Ihr eine neue Umgebung zeigen. Damit sie fröhlich und glücklich wirkt nicht verängstigt und traurig. "Warum wollen sie mich kennen lernen und nicht die anderen?", meinte Anabell schüchtern. Diesmal sah sie zu ihr hoch. Ihr Augen waren glasig und rot. Das käme nur vom Weinen.
Einen Blick zur ihrem Mann zeigte ihr wie auch er sehr interessiert von Annabell war. "Ich könnte sagen ich finde sie alle schrecklich. Aber dann würde ich lügen. Ich sage mal so ich will dich kennen lernen weil ich denke das du ein schöneres Leben haben kannst -auch wenn das hier ein schönes Leben sein kann. Aber nur wenn du möchtest kannst du mit zu uns kommen. Ich möchte dich zu nichts drängen.", sagte Anna leise zu dem kleinen Mädchen. Vorsichtig Strich sie ihr ein paar lose Strähnen hinter ihr Ohr und stand auf um zu ihrem Ehemann zu laufen. Doch nach nur wenigen Schritten hielt sie eine kleine Hand auf ihren Arm auf.
Verwundert drehte sie sich um und sah die kleine Anabell an die sie am Arm festhielt.
"Darf ich wirklich mitkommen?"
Kurzerhand nahm Anna die kleine in den Arm. "Wenn nicht hätte ich es nicht gesagt.", flüsterte sie ihr leise ins Ohr. Dann entfernte sie sich von ihr und reichte ihr ihre Hand die die kleine Anabell nach kurzem Zögern Annahm. Zu zweit liefen sie zu Peter und ihrem Mann David der sie lächelnd beobachtete. "Das ist sie. Wir nehmen Anabell mit nach Hause." Lächelnd sah sie zu Peter der kurz nickte und nochmal fragt ob sie sie wirklich mitnehmen wollten. Doch Anna würde sich Anabell nicht mehr wegnehmen lassen. Sie war was besonderes. Voller Stolz rief sie :"Ja wir nehmen Sie!" Nach dem alles geklärt war verließen sie zu dritt das Waisenhaus.
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Engelskind
FantasyEs lebte einmal ein kleines Mädchen, ihr zu Hause war im Waisenheim. Niemand wusste, woher sie stamm und was ihre Geschichte war. Sie wurde eines Tages einsam am Rande eines Waldes gefunden, und sofort ins Waisenheim mitgenommen. Dort war sie immer...
