Hi, mein Name is Luna. Eigentlich bin ich ein ganz normales Mädchen. Ich gehe in die 10. klasse einer Realschule, wohne in einer Kleinstadt mit meiner Familie und habe meinen Freundeskreis. Ich würde jetzt nicht unbedingt behaupten das ich beliebt bin, aber eine Außenseiterin bin ich auch nicht unbedingt, also eher so im Durchschnitt. Meine beste Freundin heiß Alicia, sie ist ein wundervoller und gutherziger Mensch und sie versteht mich manchmal besser als ich mich selbst. Mit Jungs hab ich eher weniger zu tun, hab Hald meinen besten Kumpel Finn und dann noch Luca und Simon. Allerdings mach ich bit den beiden nie was außer wenn wir uns mit der Clique treffen. In der Schule bin ich eigentlich eine ziemliche Durchschnittsschülerin womit ich auch zufrieden bin, denn gegen 3en kann niemand was einwenden. Alles in allem bin ich echt zufrieden mit meinem Leben. Klar könnte einiges besser sein, zum Beispiel arbeitet mein Vater viel, weswegen er nicht oft zuhause ist oder sehr spät kommt sodass ich kaum etwas von ihm habe und meine Mutter sollte sich mal etwas Pause gönnen was sie aber nicht einsehen will. Sie ist sehr beschäftigt im Haushalt und mit meinem kleinen Bruder, er ist 7. Mama hat Asthma und kippt schnell um aber sie kann einfach nicht still sitzen. Ich bewundere sie jeden Tag aufs neu, was sie alles für uns tut und wie sie mit allem klar kommt. Jeden Morgen steht sie um 5 Uhr auf um nach mir zu sehen und mir was zu essen zu machen. Genauso wie diesen Morgen...
"Schatz, bist du wach?", die Stimme meiner Mutter klingt so beruhigend.
"Klar Mama", ich lächelte sie an, musste mir aber eine Träne verkneifen als ich sah wie schwer sie atmete.
"Ach, bevor ich es vergesse, könntest du mir noch den Zettel für die Fahrt nach Köln unterschreiben? Den muss ich heute abgeben."
"Der liegt unten, ich bring ihn dir sofort"
"Ich hol ihn mir wenn ich zum Essen komme, du musst nicht extra nochmals hoch laufen"
Mit einem Lächeln ging meine Mutter wieder nach unten und fing an das Frühstück her zu richten. Währenddessen lief ich zu meinem Schrank wo ich mir einen Warmen Pulli und eine Jeans raussuchte, ich hatte keine Lust mir lange über mein Outfit Gedanken zu machen. Für meine Haare wollt ich auch nicht unbedingt so viel Aufwand betreiben also schnappte ich mir einen Haargummi und band sie mir zusammen.
Auf dem Weg ins Badezimmer stolperte ich erstmal über eines der Spielzeugautos meine Bruders.
"Au, verdammt! Luis!", leise fluchte ich vor mich hin, weil ich meinen Bruder nicht wecken wollte, so wütend ich in dem Moment auch auf ihn war.
Als ich mich schminken wollte bemerkte ich, dass meine Wimperntusche nicht mehr wollte. Super. Das heiß ungeschminkt in die Schule. Naja egal.
Ich ging nach unten in die Küche wo meine Mum schon Waffeln und einen Kaffee auf dem Tisch bereitgestellt hatte. Ich liebte ihre Waffeln. Als Dankeschön gab ich ihr einen Kuss auf die Wange und sagte Uhr sie solle sich wieder schlafen legen, ich würde aufräumen. Allerdings weigerte sie sich.
"Iss du lieber auf und richte dann deine Schulsachen her, ich mach das schon süße"
Sie könnte es einfach nicht lassen, eine Pause würde ihr so gut tun.
"Wenn du meinst Mama"
Ich aß meine Waffel und nahm den Kaffee mit nach oben wo ich meine Schultasche fertig packte. Heute stand mal wieder Mathe auf dem Stundenplan, wie ich dieses Fach liebe. Nicht.
Ich nahm meinen Rucksack und machte die Musik auf meinen Kopfhörern am und ging hinunter wo ich mich noch von meiner Mum verabschiedete.
"Bis später Mama, ich muss Los! Hab dich Lieb"
"Ich dich auch viel Spaß!"
Vor meiner Tür wartete schon Finn, er holte mich jeden Morgen ab. Wir gingen los.
"Ich weiß nicht wie ich meiner Mum helfen soll, sie ist zu stur um einfach mal einzusehen das sie bald nicht mehr kann. Ich will nicht das das zu ihre, Verhängnis wird." Mit trauriger Mine fing ich an mit Finn zu reden.
"Ich denke wenn sie merkt das es nichtmehr geht nimmt sie sich eine Auszeit, Auserdem hast du doch gesagt das ihr Asthma laut den Ärzten besser wird. Mach dir nicht so viele Gedanken"
"Du findest immer die richtigen Worte" grinste ich ihn an.
Ohne Finn wäre ich aufgeschmissen. Er ist immer da und hat jedes Mal eine Aufmunterung parat. Manchmal stelle ich mir vor wie es ist wenn ich mit ihm zusammen wäre, aber dann verdränge ich den Gedanken wieder, ich möchte nicht diese tolle Freundschaft durch irgendwelche Gefühle zerstören.
An der Schule angekommen wartete schon Alicia. Wir umarmten uns und gingen in die Klasse. Finn war nicht mit mir in der Klasse. Er ging in die g, ich in die b.
Im Klassen Zimmer angekommen setzten wir uns hin.
"Hast du die Bestätigung für Köln dabei lu?" Lu war mein Spitzname.
Und fuck ich hab sie auf dem Küchentisch vergessen!
"Scheiße den hab ich zuhause liegen lassen!" Ich ärgerte mich so über meine verplantheit.
"Nein! Dann darfst du nicht mitkommen, du weist wie Stern Frau Hofmann ist!"
"Denkst du sie lässt mich meine Mutter anrufen ob sie mir den Zelte in die Schule fährt?"
"Ruf einfach jetzt noch schnell an und sag ihr bescheid das du den Zettel später bringst"
Ich nickte und rannte mit meine Handy ins Mädchenklo, der sicherste Ort um in der Schule zu telefonieren.
Es klingelt.
"Mama? Es tut mir wirklich leid wenn ich dich jetzt raus hetzte aber könntest du mir bitte den Zettel für Köln in die Schule fahren? Ich hab ihn doch liegen lassen und meine Lehrerin lässt mich sonst nicht mitfahren", verzweifelt und mit schlechte, gewissen wartete ich auf Ihre Antwort.
"Hat das 30 Minuten Zeit? Das Auto ist kaputt das heiß ich muss ihn dir zufuß bringen."
"Lass dir so viel Zeit wie du brauchst Mama!"
"Ich mach mich sofort auf dem Weg und bring dir den Zettel, nächstes mal denkst du bitte gleich dran! Bis gleich.", das Lachen in ihrer Stimme beruhigt mein Gewissen ein wenig. Dann legte sie auf .
Ich lief zurück ins Klassenzimmer und erklärte meiner Lehrerin die Situation. Sehr begeistert war sie nicht aber sie willigte ein, dass ich den Zettel nachreichen könne.
Als es zu 2. Stunde klingelte war meine Mutter immerfort nicht da. Das heißt aus 30 Minuten wurden schon 45. Langsam fing ich an mir sorgen zu machen.
Plötzlich, Mitte in der Stunde, klopfte es am Zimmer. Es war meine Mutter. Sie war völlig außer Atem. Ich entschuldigte mich kurz und ging zu ihr vor die Tür.
"Mama! Setz dich kurz auf die Bank und atme ruhig."
"Ist schon ok. Hier ist der Zettel mein Schatz ich muss gleich wieder zurück bevor dein Bruder aufwacht."
"Nein! Ruh dich kurz aus ich will nicht das dir was passiert! Ich ruf dir lieber ein Taxi bevor du mir noch zusammen klappst."
"Geh wieder in deine Klasse ich komm klar. Der Arzt sagt es wird besser also muss auch keiner mehr auf mich aufpassen, ich bekomm das hin.", meine Mutter antwortet genervt. Die Schüler die an uns vorbei gingen gafften uns an als wären wir im Scheinwerfer Licht. Das nervte mich aber ich ignorierte es.
"Bitte Mama! Setz dich kurz hin", meine Augen wurden glasig aus Angst um meine Mutter. Sie legte ihre Hand auf mein Schulter lächelt mich an und drehte sich um. Ich wollte sie noch am Arm festhalten, doch sie löste sich von meinem Griff.
Genervt von ihrer Sturheit ging ich wieder in meinen Unterricht, da ich wusste es würde nichts bringen weiter auf sie einzureden.
In der Pause gab ich den Zettel ins Lehrerzimmer damit meine Lehrerin zufrieden war. Wir trafen uns wie immer in einer Ecke der Aula mit der Gruppe. Sie bestand aus mir, Alicia, Finn, Simon, Luca, Lara und Becca.
"Lu, ist alles gut?" Meinte Becca zu mir.
Ich zögerte kurz.
"Meine Mum hat mir den Zettel für die Fahrt nach Köln in die Schule gebracht, allerdings zu Fuß, da unser Auto im arsch ist. Sie kam völlig fertig hier an, wollte aber nicht das ich ihr ein Taxi führ die Heimfahrt rufe weil sie einfach zu stur ist... Jetzt mach ich mir große Sorgen..."
Ich kämpfte mit den Tränen. Als ich darüber nachdachte was ich ohne meine Mutter tun würde, brach ich fast zusammen. Was Wenn sie es nicht nachhause schafft?
Daraufhin folgte eine Gruppenumarmung. Ich liebte das an meinen Freunden. Wenn man traurig war, bekam man nicht nur eine Umarmung. Nein. Man wurde von allen fast erdrückt und das gab mir immer das Gefühl von Sicherheit und Zusammenhalt.
Es klingelte zur 3. Stunde.
Mathe. Na toll. Es war langweilig wie immer, zum einschlafen. Ich war mit meinen Gedanken so bei meiner Mutter das ich einfach nicht aufpassen konnte. Auf einmal riss mich eine Durchsage aus meinen Gedanken...
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Hey :D
Das ist meine erste Geschichte die ich schreibe ich hoffe ihr könnt damit was anfangen:)
Ich weis das erste Kapitel ist noch bisschen langweilig aber ich Versuch das in den folgendem zu ändern.
Danke schonmal fürs lesen :D
Ich freu mich immer über irgendwelche Tipps
Lg Alexa :*
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Ich bin auch noch da...
Teen FictionStell dir vor, dein Leben ist schön. Du hast tolle Freunde und kannst dich eigentlich nicht beschweren. Doch der wichtigste Mensch verlässt dich und niemand ist für dich da. Du bist alleine. Hilflos. Depressiv Und du wirst nur noch bei einer Sache...
