Mein Name ist Madeleine O'Brain, ich bin 17 Jahre alt und gehe auf die Haveli Hills. Ich möchte so sein wie alle anderen Mädchen in meinem Alter. Doch leider ist es nicht so, meine Mutter ist bei meiner Geburt gestorben, seit dem ist mein Vater immer kälter zu mir geworden. Ihm geht es nur um seine Geschäfte. Ich bin ihm egal. Aber das es eines Tages so weit kommt, das mein eigener Vater mich dazu bringt, in seine kriminellen Geschäfte einzusteigen, das hätte ich nie gedacht...
Während ich in meinem Zimmer sitze und durchs Internet surfe, läuft im Hintergrund mein Lieblingssong. Ich bin heute mal echt gut gelaunt, warum das so ist, weis ich auch nicht.
Irgendwann stand ich doch auf und fing albern an zu tanzen, meine Katze Salim schaute mich nur mit einem verwirrten Blick an. Das brachte mich zum lachen.
Als es plötzlich an meiner Tür klopfte und gleich darauf James herein kam. Ich lief schnell zur Anlage und machte sie aus, bevor ich mich zu James umdrehte.
"Ja James?", frage ich etwas peinlich berührt. Er sah mich skeptisch an, doch fing danach an zu reden.
"Miss, kommen Sie bitte ins Büro ihres Vaters. Er möchte was mit Ihnen besprechen.", und schon drehte er sich um und verschwand. Komischer Kauz. James ist seit meiner Geburt hier, er ist unser ältester Batler.
Warum will Vater mich sehen?
Also machte ich mich langsam auf dem Weg zum Büro meines Vaters. Unser Haus war sehr groß, fast schon wie eine Villa. Ich ging durchs Foye Richtung Büro. Dort angekommen, klopfte ich erst an, bis ein leises 'herein' zu hören war. Ich ging rein, setzte mich hin und sah meinen Vater fragend an. Der war mal wieder total in seinen Papierkram vertieft. Ich räusperte mich etwas lauter und so sah er mich endlich an. Seine Augen sahen müde zu mir, auch sein Haar war schon grau geworden. Ihm sah man einfach sein Alter an.
"Ach Maddi, ich hab dich ganz vergessen...", fing er an.
Na toll. Schon wieder...
Ich sah ihn etwas beleidigt an, doch er sah es nicht mal und fuhr fort.
"Also ich wollte mit dir ein ernstes Gespräch führen...", begann er und mir graute es schon, was er meinte. Wenn Eltern anfangen mit ' wir müssen über ein Thema sprechen...' dann heißt das nur...es wird peinlich.
Schnell schüttelte ich meine Kopf, meine Hände verkrampften sich.
"Nein! Du muss nicht mit mir darüber sprechen. Ich habe keinen Freund und-", doch er unterbrach mich schnell.
"Was redest du da?", fragte er mich sichtlich verwirrt. Ich sah ihn ebenfalls verwirrt an. Keiner sagte etwas. Bis jemand plötzlich an die Tür klopfte, gleich darauf kam ein Mann mit Anzug rein und gab meinen Vater ein Handy.
"Herr O'Brain...entschuldigen Sie, aber der Anruf ist wichtig!", sagte dieser und gab ihm das Telefon. Danach ging er ohne ein Wort raus. Als ich aufstehen wollte, zeigte mir mein Vater mit einer Handbewegung, ich solle sitzen bleiben.
Na toll
"Ja...", hörte ich ihn sagen. Er saß sehr angespannt auf seinem Stuhl. Sein Büro war sehr groß, was mich auf einer Seite sehr wunderte, da nicht viel drinnen war. Außer einem Schreibtisch, einen Stuhl, einem großen Schrank und einer Couch in der Ecke, war nichts mehr drinnen. Und natürlich der Stuhl, auf dem ich saß. Die Großen Fenster ließen zum Glück genug Licht ins Zimmer, sodass es eine angenehme Atmosphäre ergibt.
"Was?...das hat er nicht?...", mein Vater ist aufgestanden und schrie ins Hörer. Das machte mir Angst. Bei jedem schreien, zuckte ich zusammen. Bis er sauer auflegte. Er verschränkte seine Arme vor der Brust, die Wut konnte ich in seinen Augen sehen.
"Ist alles Ok, Daddy?", fragte ich vorsichtig. Er sah mich immer noch wütend an.
"Nein! Nein ist es nicht. Dieser verdammte Junge...wenn ich ihn erwische!", brüllte er los. Gleich darauf flog seine Faust auf dem Schreibtisch, was mir einen Schrei entlockte.
"Ich habe dich hier her gerufen, weil ich dich brauche!", sagte er mit fester Stimme, die kein Nein akzeptiert. Ich sah ihn geschockt an.
"Deine Aufgabe wird es sein, Jayden Conner zu verführen...um aus ihm Informationen zu bekommen. Und wenn wir alles haben was wir brauchen, werde ich ihn eigenhändig erledigen...", seine Worte treffen mich wie eine Faust.
Was hat er gesagt? Ich soll ihm helfen, einen Menschen zu töten!
"Nein!", schrie ich und stand auf, die Angst lehmte mich fast. Er stand ebenfalls wütend auf.
"Was hast du gesagt?", schrie er mich zurück an. Jetzt kam er auf mich zu und packte mich an den Schultern.
"Jetzt pass mal auf junge Dame, du wirst das tun was ich sage oder das Leben was du kanntest, wird nie wieder so sein.", er lies mich los und drehte mir den Rücken zu.
"Aber-", versuche ich es nochmal, mir flossen Tränen über die Wangen.
"Nichts aber! Und jetzt verschwinde!", brüllte er. So schnell wie möglich rannte ich aus dem Zimmer und schloss mich in mein eigenes ein.
Ich will nicht...ich will niemanden töten!
Ich lies mich auf mein Bett fallen, meinen Tränen lies ich freien lauf. Gleich darauf spürte ich Salim, der sich an mich ran kuschelte, ich nahm ihn in die Arme. Er war mein einziger Freund. Da alle Angst vor meine Vater haben, hatte ich nicht mal Freunde.
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Am nächsten Morgen musste ich meine Sachen packen und mich auf dem Weg machen. Da dieser Jayden Conner nicht hier wohnt, muss ich meine schöne Heimat verlassen. Nach gefüllten Sechs Stunden Fahrt, kamen wir endlich an einem Internat an.
Na toll, jetzt kann ich gleich noch auf eine neue Schule.
Als ich aus dem Wagen stieg, gab mir ein Mitarbeiter von meinem Vater ein Handy.
"Das wirst du brauchen.", waren seine letzten Worte als er mich stehen lies und wegfuhr.
Super, echt jetzt...
Ich nahm mein Koffer und ging Richtung Gebäude. Es sah alles sehr schick aus, alles modern eingerichtet. Der erste Eindruck war nicht schlecht. Auf dem Weg hier her würden mir Informationen über Jayden gegeben. Er soll auch auf diesem Internat sein, 18 Jahre, sehr gerissen und gefährlich.
Tja tolle Aussichten was! Und ausgerechnet ICH soll IHN verführen...lächerlich.
Tief in meine Gedanken versunken, bemerkte ich garnicht die Typen vor mir, die gerade jemanden verprügelten. Als mein Blick auf den armen Jungen fiel, blieb mir die Luft weg. Ohne zu überlegen, lies ich meine Koffer stehen und rannte los. Es waren knapp, vier Typen und zwei Tratten auf den Jungen ein.
"Hey!", schrie ich und ohne zu überlegen, sprang auf den Rücken, des einen Jungen. Er hörte auf den Junge zu schlagen und versuchte mich abzuschütteln.
"Geh runter von mir, du Miststück!", schrie er und drehte sich wild um. Auch die anderen haben uns bemerkt. Aus dem Augenwinkel sah ich wie der Junge langsam aufstand und flüchtete.
So ein arsch.
Plötzlich packte er mich an den Haaren, warf mich grob über seine Schulter und baute sich vor mich auf.
"Wegen dir ist er jetzt weg...das wirst du bereuen...", er machte mir Angst. Er war fast zwei Köpfe größer als ich und auch sein Erscheinungsbild sagte, halt dich bloß fern!
Ich zuckte zusammen und wollte gerade weglaufen, doch da umzingelten mich die andern. Ich hab keine andere Wahl, ich muss kämpfen.
Na toll gemacht Maddi
Das heißt wohl jetzt...
Lasst das Spiel beginnen!?
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let the game begin
Teen FictionLasst das Spiel beginnen! Madeleine wollte nie in die Geschäfte ihres Vaters mit reingezogen werden, doch genau das ist passiert... Ihr Vater zwingt sie, den Sohn seines Feindes zu verführen, um so Informationen aus ihm zu bekommen. Doch Jayden Con...
