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Magrets Notebook

Ein Bus der zu spät kam, Menschen die nicht sehr freundlich durch die Straßen liefen und kein Frühstück.
So begann mein erster Schultag auf der neuen Schule.

Ich stieg in den Bus ein und machte es mir auf einen Platz am Fenster bequem. Die Busfahrt würde etwas länger dauern, also beschloss ich, mein Notizbuch aus meiner Tasche zu krammen und einen von vielen Einträgen zu verfassen.


Ich bewunderte optimistische Menschen, die eine positive Lebenseinstellung vertraten.

Ich gehöre zu den Pessimisten.
Eigentlich.

Trotz mangelnden Schlaf, einen verspäteten Bus und fehlendes Frühstück, beschloss ich es optimistisch zu sehen.

Was daran optimistisch sein sollte, müsste ich noch herausfinden.

Der Pessimist in mir, würde jetzt fluchen.
Eigentlich.

Meine Haltestelle ertöhnte durch den Buslautsprecher und ich beschloss mein Notizbuch in meine Tasche zu packen und mich vor die Busabteiltüren zu stellen.

In der Schule angekommen, suchte ich meinen Spint um unnützes Zeug zu verstauen und nur einen Collegeblock und einen Kugelschreiber mit in den Unterricht zu nehmen.

Nach langem suchen, konnte ich meine Sachen im Spint verstauen und mich mit meinem Collegeblock in der Hand auf die Suche nach meinem Klassenraum machen.

Es klingelte ein zweites Mal und ich wusste, dass ich zu spät zu meiner ersten Stunde auf der neuen Schule kommen würde.

Nach 5 Minuten fand ich endlich meinen Klassenraum, klopfte 2x und direkt wurde ich herein gebeten.

"Du musst Magret sein. Schön, dass du da bist. Setz dich bitte auf den freien Platz." forderte der Lehrer mich freundlich auf.

Meine Augen wanderten durch den Klassenraum und ich suchte den freien Platz.

Ein blondes, sehr verschlafendes Mädchen, was wohl nicht sehr erfreut war, dass heute der erste Schultag war, zog den Stuhl neben ihr nach hinten um mir zu signalisieren, dass das der freie Platz seie.

"Hi, ich bin Magret.", sagte ich als ich mich neben ihr setzte und ich hätte mit einer netteren Antwort gerechnet.

"Hat der Lehrer doch gerade gesagt." kam es genervt aus ihr raus.

Ich blieb ruhig. Ich wollte schließlich keine ersten Feinde am ersten Schultag und ich habe mir vorgenommen positiv und optimistisch zu sein.

Vielleicht hat sie einfach nur einen schlechten Tag, Magrit.
Du kennst sie und ihr Leben nicht.
Es liegt bestimmt nicht an dir, redete ich mir optimistisch ein.

Aber vielleicht.., der Lehrer fing mit dem Unterricht an und ich konnte meine negativen Gedanken nicht fortsetzen. War vielleicht auch besser, optimistische Magrit.

Nach 4 Stunden Unterricht, hatte ich endlich Pause und ging zur Cafeteria, wo ich mich mit Joyce verabredet hatte.

"Wen haben wir denn da?", hörte ich eine bekannte Stimme hinter mir hören.

Ich drehte mich vorsichtig um und schaute direkt in Sabrina's Gesicht.

"Na, wie geht es deinem Exfreund Kyle?", fragte sie mich gespielt freundlich.

"Ich habe keinen Kontakt mehr zu Kyle, Sabrina.", lächelte ich sie freundlich an.

"Margret!", hörte ich Joyce rufen.

Ich nahm meine Tasche, liess Sabrina stehen und lief auf Joyce los.

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⏰ Last updated: Jul 09, 2017 ⏰

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