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Er saß am Schreibtisch.

Der Stift kratzte über das Papier.

Die Luft war stickig.

Das Papier unter seiner Hand war leicht kratzig.

Er griff zu einem der Bücher neben ihm.

Er schlug es auf.

Staub wirbelte durch die Luft und ließ ihn husten.

Schon lange wurde das Buch nicht mehr aufgeschlagen.

Er begann zu Lesen.

Nebenbei machte er sich Notizen auf das Blatt.

Schließlich hob er den Blick.

Sah zum Fenster hinaus.

Sein Blick wanderte zum gegenüberliegenden Fester
am Haus an der anderen Straßenseite.

Dort stand das Mädchen.

Wie jeden Tag.

Wie jede Stunde.

Wie schier jede Minute und Sekunde.

Ihr Blick war starr auf die Straße gerichtet.

Kaum einer der vorbeihastenden Passanten
schien, wenn er zu dem Fester des Mädchens hochsah,
was auch selten geschah, dieses zu bemerken.

Jenen Blicke schienen durch sie hindurch zu gehen,
als ob sie nicht da wäre.

Doch er sah sie immer.

Klar und deutlich am Fenster stehen.

Schon seit zehn Jahren.

Das Mädchen Am FensterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt