,,Lass mich gehen! Lass mich mein Leben führen! schrie ich, auf dem kalten Boden kniend. Tränen flossen über meine Wangen hinunter zum Kinn. Die schwarze Gestalt lachte mich nur aus. Er stand genau vor mir. Trotz der Dunkelheit erkannte ich seine Umrisse. Sein Gesicht lag im Schatten, ich erkannte nur seinen drahtigen Körperbau und die schmalen Lippen.
,,Was willst du unbedingt von mir? Meine Stimme brach, ich versuchte aufzustehen. Doch er stand mir nur lachend gegenüber. Ich wollte flüchten, ihn schlagen, aber meine Arme gehorchten mir nicht weiter. Kurz darauf verschränkte er wütend seine Arme. Mein Herz schlug schnell, unser Atem stieg in kleinen Wölkchen durch die Kälte empor und verschwand im nichts. Meine Hände zitterten, nicht etwa wegen der Kälte – nein – wegen der Gestalt vor mir.
Seine Wut wurde mit jeder Sekunde gebalter. Ich hatte Angst. Er hatte seinen Kopf leicht gesenkt, doch ich wusste, dass er mich zu jeder Sekunde beobachtete, jede meiner Bewegungen wahrnahm. Ich war ihm ausgeliefert – meine Gedanken wurden durch seine geballte Faust unterbrochen, die mich an der rechten Schläfe traf. Ich taumelte zur Seite und war einen Moment zu verblüfft, um überhaupt Schmerzen zu empfinden. Das Zimmer drehte sich vor meinen Augen, doch wieder verschwanden alle Gedanken an meine eigene Sicherheit aus meinem Kopf und ich taumelte zurück ins Schlafzimmer. Er stieß mich hart zur Seite, mein Körper prallte gegen die kalte Wand, doch ich musste mich wehren. Verzweifelt stürzte ich mich auf ihn. Ich zerrte wie wild an seinem Arm und riss ihm ein Loch in seinen teuren Anzug.
Er ergriff mich, warf mich auf das Bett und fiel über mich her. Er zerrte mit seiner linken Hand an meinen Haaren, betrachtete gierig meinen Körper, ehe er meinen Kopf in beide Hände nahm, um kurz darauf zuzuschlagen. Pit drehte sich einen Moment lang um, als er einen ihm fremden Schrei vernahm, und ich nutzte die Gelegenheit, um mich zu wehren. Meine Nägel zerkratzten sein Gesicht, meine Finger rissen an seinen Haaren. Wir rangten eine Zeitlang auf dem Boden, bevor er mit einem tükischen Faustschlag in mein Gesicht die Gewalt über mich zurückgewann.
Er biss in meinen Arm, verlor jeglichen Verstand und sorgte mit seiner Energie dafür, dass mein Arm blutete. Ich schrie und wand mich aus seiner Umklammerung, befreite mich teilweise, ehe er die Gewalt zurückerlangte. Er handelte überlegter, zerrte an meinen Haaren, schlug mich mit der flachen Hand und fluchte die ganze Zeit. Immer wieder schrie er: ,,Ich bringe dich um!
Es gelang mir, ihn in die Seite zu treten. Aber das rief mehr Wut als Schmerz bei ihm hervor. Er ergriff mich mit seinen beiden mächtigen Armen und warf mich auf den harten Boden. Ich landete auf dem Rücken und fühlte, wie die Schmerzen durch meinen ganzen Körper schossen. Jetzt konnte ich mich kaum noch bewegen. Mehrere Minuten lang stand er über mir, fluchte wie wild, trat nach mir und beugte sich vor, um mich zu schlagen und mich anzubrüllen.
,,Ich bringe dich um, langsam und qualvoll!" schrie er immer wieder, während er nervöser wurde, ehe er mich an den Haaren über den Boden zog. Er hielt inne und schnappte nach Luft, während ich wimmernd da lag und mich kaum bewegen konnte. Plötzlich drehte er sich auf dem Fuße um und rannte hinaus. Die schwere Holztür knallte zu, und dann hörte ich, wie sich der Schlüssel drehte, als er die Tür zu besonderen Sicherheit gleich zweimal abschloss. Es dauerte mehrere Minute, bevor ich mich aufsetzte, und noch länger, bis ich aufstehen konnte. Ich stolperte zum Badezimmer und verdrängte meine eigenen Schmerzen, musste wieder lachen.
~
Hallöchen.
Hier der Prolog zu meiner neusten Idee. Ich hoffe sehr, dass ihr weiter lesen werdet, was unsere leidende Protagonisten alles erlebt. Ob ihr jemand helfen kann?
{Warnung: Es könnten sexuelle oder gewaltvolle Abschnitte auftauchen. Schlimm wird es aber nicht}
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Save Me [Whore]
RandomDas Leben, welches ich führte, war sicherlich nicht immer einfach gewesen, nur angesehen hat es mir niemand. Jeden Morgen schlenderte ich in die Schule, immer mit den selben Gedanken: Wann wird das Alles endlich vorbei sein? Er gab ihr Hoffnung. Sch...
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