It all came back

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Ich kenne dich jetzt schon eine Weile, wir sind Freunde, sehr gute sogar und ich hab dich lieb. Vielleicht mehr als es dir lieb oder bewusst ist wenn du dich wieder mit deinem Selbst verachtendem Blick im Spiegel zerstörst.

Kennst du dein Problem?

Vielleicht ist es die Gesellschaft in der wir leben, die Depressionen, Selbstmord und Selbstzerstörung romantisiert.

Vielleicht sitzt es tiefer.

Der Tag an dem du dich mir gegenüber geöffnet hast, ich saß auf eurem Küchen Boden und du weinend auf einem Stuhl mir gegenüber.. Da habe ich zum ersten Mal realisiert wie schlecht es dir wirklich geht. 

Ich weiß wie Depressionen sind und das weißt du. Ich will dir helfen, ich will das du bleibst, lebst, liebst und frei bist.

Als ich dann das erste mal deine Wunden gesehen habe, habe ich geweint. Du warst doch näher am Reich der Toten als ich dachte. Deine Strichliste hat mir fast den Rest gegeben.

Für mich war die Psychiatrie der einzige weg, dich vor dir selbst zu schützen. Ich war so erleichtert, als du gegangen bist, da ich wusste, auch wenn ich dich für eine Weile nicht sehen konnte, dass du es wo anders nicht mehr lange gemacht hättest.

Danach dachte ich, es ist etwas besser. Ich wollte, dass du eine Therapie anfängst um dir auch langfristig selber helfen zu können. Dich dahin zu bekommen war echt zeitraubend aber als du dann das erste mal da warst, war ich erleichtert. Sehr sogar. Der erste Schritt in die Richtige Richtung.

Und dann kam alles zurück. Ich wollte nur eben etwas besorgen als du mich völlig aufgelöst angerufen hast und mir ist fast das Herz stehengeblieben.

So schnell war ich noch nie beim großen, weil ich nicht wusste wo ES wohnt. Als ich dann vor seiner Wohnung stand und angerufen habe um sicherzugehen, dass dies auch das richtige Haus war vor dem ich stand und ES dann auch noch meinte Scherze zu machen bin ich fast ausgerastet. 

Oben in der Wohnung angekommen habe ich dich sofort gesehen. Wie du da lagst, so aufgelöst und dich übergebend hätte ich wieder losheulen können. Es tat so weh dich so fertig zu sehen. Aber ich wusste dass ich jetzt stark bleiben musste, da du mich brauchtest. 

Ich hockte mich also neben dich, hielt dir das Haar zurück, versuchte dich zu beruhigen und gab dem kleinen Ba#+*!rd Anweisungen, mir Wasser zu holen sowie dein T-Shirt und deine restlichen Sachen.

Währenddessen  in den Pausen hast du ununterbrochen davon geredet, dich selber umbringen zu müssen und ich habe unsere Therapeutin angerufen um zu klären, was jetzt zu tun sei.

Ich packte dich mitsamt einer Kotztüte und deinen Selbstmord Plänen in mein Auto und fuhr in ihre Praxis.  

Ich habe wieder Angst um dich. Kann kaum noch schlafen, da ich immer mit einem Anruf rechne. Wenn ich doch einschlafe checke ich am nächsten Tag sofort mein Handy um sicherzugehen, dass nichts passiert ist.

Ich habe Angst, dass wenn ich es vergessen habe eine Nachricht kommt, dass du dir das leben genommen hast.

Bitte ende nicht wie meine Oma.

Bleib. 

Suizid nimmt keinen Schmerz, er gibt ihn an andere weiter und in diesem Fall wäre ich einer von ihnen. Den Hinterbliebenen. 

Wenn du das hier lesen solltest dann leg deine Hand auf deine Brust. Spürst du das? Deinen Herzschlag? Er verkörpert, dass auch Du einen Sinn in dieser Welt hast.

Nutz dein Leben und ändere sie. Sei ein Superheld.

Meiner bist du schon.

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⏰ Terakhir diperbarui: Jul 13, 2016 ⏰

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