Prolog

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Der Krieg zwischen Wesen und der Menschheit war ein Blutiger und grausamer Krieg, der die Wesen an den Rand der Ausrottung trieb und die Anzahl der Menschen halbierte. Es kam vereinzelt vor, dass Menschen und Wesen friedlich miteinander lebten, bis es einer der vielen Fürsten erfuhr und die Dörfer ausrotten ließ. Nach zwei Jahrhunderten endete der Krieg plötzlich mit einem letzten Massaker.
Eine junge Frau läuft über ein Schlachtfeld. Sie hält sich ein Tuch vor Mund und Nase um sich vor dem Rauch aber auch vor dem Gestank der Toten zu schützen. Sie geht von Verletzten zu Verletzen und versucht das Leiden der mit Verbrennungen übersäten Männer zu lindern. Es ist ein grausiger Anblick, wie hunderte Männer starben oder im Sterben liegen und vor Schmerzen Stöhnen, während sie auf die erhoffte Hilfe durch die Medizi warten und sich am Leben festklammern. Das Wiehern von Zich Pferden dringt durch den Qualm, der das Gemetzel verschleiert. Es ist der verzweifelte ruf von sterbenden Tieren.

Inmitten des Blutes, des Rauches und all dem Elend liegt eine Gestalt, so groß wie ein Haus. Als würde sie etwas beschützen wollen, liegt sie eingekringelt da. Die Junge Frau bleibt so gut sie kann auf Abstand zu diesem Wesen, doch plötzlich hört sie ein Weinen. Es scheint aus der Nähe der Kreatur zu kommen, welche tot da liegt. Von ihrer Neugier gepackt, geht sie um die Kreatur herum und entdeckt von einer Schwinge bedeckt ein kleines Bündel, welches die Kreatur scheinbar schützen wollte, bevor sie starb. Die junge Frau nähert sich dem Bündel mit Misstrauen. Es könnte ja alles sein. Sie hebt es vorsichtig hoch und blickt in die Augen eines kleinen wehrlosen Babys, welches sie mittlerweile aufgehört hat zu weinen. Mit seinen kleinen mit Tränen gefüllten Augen schaut es sie an und die Frau entscheidet sich gegen alle Vorschriften das Kleine mit sich nach hause zu nehmen. Bei genauerer Betrachtung fällt ihr ein Amulett auf, welches in den Stofflagen verborgen liegt und sich leicht abzeichnet. Sie holt es hervor. Sie erblickt ein goldenes Amulett, auf dem eine Kreatur, wie sie vor ihr liegt abgebildet ist.
Ein Drache.
Es war der Grund warum so viele Männer sterben mussten. Angeblich hatte es Menschen angegriffen, jedoch hatte es sich nur gewehrt, was sie von Soldaten, die sie zuvor behandelte erfahren hat. Die junge Frau steckt das Amulett ein und geht mit dem fremden Baby auf dem Arm zum Rande des Schlachtfeld. Sie meldet sich ab und macht sich auf zu ihrem Elternhaus in der Hauptstadt Bandarum, welche von einem ignoranten König regiert wurde. Sie würde das Kleine als das ihre ausgeben müssen, um die Unterstützung ihrer Eltern zu erhalten, welche wohlhander waren als die meisten Bewohner des Landes.

PS.
Sorry, falls ihr die bisherige Geschichte gemocht habt, jedoch möchte ich die ganze nochmals überarbeiten und die Qualität meines Schreibens verbessern.
Kommentare und Kritik würden mir sehr helfen, die Geschichte zu verbessern. 😊

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⏰ Last updated: Sep 19, 2016 ⏰

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