Still Schweigend lag ich in meinem Bett und ließ die Zeit vergehen. Ich dachte nach, über den aktuellen Stand, meines Lebens, den meiner Freunde und Mitmenschen. Ich war zu demotiviert, um mich zu bewegen, also blieb ich einfach gedankenversunken liegen. Ich hatte die ganze Nacht nicht einmal ansatzweise geschlafen, wie sollte ich auch, wenn zu viele Gedanken in meinem Kopf hausten, die es zu bewältigen gab. Nach dieser so unendlich zu scheinenden Nacht verlor ich komplett das Gefühl, welches mir half die Zeit einzuordnen. Die Angst, morgen erneut komplett übermüdet den Tag und dessen Hürden bewältigen zu müssen bedrückte mich ein wenig. Was bringt es mir heutzutage überhaupt noch mich zu bemühen, wenn der Tag mir nichts zu bieten hat? Immer läuft das selbe Schema ab und von Zeit zu Zeit, in der es nichts Neues zu erleben gilt, verliert man den Glauben daran, noch etwas zu erreichen. Ich rollte mich noch ein wenig hin und her und versuchte vergebens in eine fiktive Welt einzudringen, in der es mir möglich war ein Leben zu führen, das für andere als selbstverständlich gilt. Nach Stunden des Schweigens, die sich wie Sekunden anfühlten, ertönte ein lautes Geräusch. Der Wecker ertönte. Verwundert würdigte ich ihn für eine kurze Sekunde mit meinem Blick. 6:30 Uhr. "Das kann nicht sein!" Gab ich verwirrt von mir.
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Stand out
Teen FictionWir beschreiben das 21. Jahrhundert. Während alles in tiefster Nacht in ihrer individuellen Traumwelt weilt, liege ich wach im Bett und beschäftige mich mit dem vergangenen Tag. Es scheint, als hätte heute ein Pseudonym meine Entscheidungen getroffe...
