Es war ein herrlicher Tag, die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und ich fühlte mich frisch und ausgeschlafen. Ich drehte den Kopf und blickte auf den Wecker. 10:37. Ich schlug die Decke zurück und setzte mich auf. Dann streckte ich mich im Sitzen und rutschte zur Bettkante vor. Die Hausschuhe suchend lies ich meine Füße über den Boden wandern, er war verdammt kalt. Endlich fand ich sie und stand wenig elegant auf. Ich ging zum Panorama-Fenster neben meinem Bett und zog den Vorhang beiseite. Wenn man vorher das Licht nur erahnen konnte, so strahlte es jetzt mitten in das Zimmer. Geblendet taumelte ich zurück. Ich stieß gegen das Regal und versuchte, das Schubfach mit der Unterwäsche zu finden. 'Zweite oder Dritte?' Ich probierte das Zweite und fand prompt meine Sachen. Triumphierend ging ich ins Bad, wo ich mich erstmal im Spiegel begutachtete. Wie jeden Morgen waren meine Haare verwuschelt und standen in alle Richtungen ab. Wegen der Locken sah ich besonders ulkig aus. Sonst war ich ganz zufrieden. Make-Up hab ich noch nie benutzt. Wieso auch die Mühe machen, es früh aufzutragen nur um es 12 Stunden später wieder mühevoll abzuwischen? Ich wollte gerade in die Dusche gehen, als es klingelte. Ich schaute erneut auf die Uhr. 10:51. Welcher Vollpfosten war um 11 schon wach und belästigte andere Leute? Ich tapste aus dem Bad und zog mir die Sachen an, die ich mir auf das Bett gelegt hatte. Ein nettes, weißes Oberteil, eine enge, blaue Jeans und einen grauen Cardigan, den ich nur zuhause anzog. Es klingelte wieder. Ich schrie genervt: "Komme gleich" und lief in aller Ruhe den Flur entlang. Dann ging ich zur Haustür. Ohne jeglichen Enthusiasmus öffnete ich die Tür und blickte mein Gegenüber an. "Heyy... Wow! Du...", fing er an. Ich unterbrach ihn. "Was willst du?", fragte ich verschlafen, während ich ihn begutachtete. Er war vielleicht 18 Jahre alt und sah zwar ziemlich gut aus, hatte aber diese Aura, bei der alle Glocken, die in meinem verrückten Kopf saßen, schellten. Badboy! Was mich überraschte war, dass er überrascht aussah. "Ich hab dich was gefragt." Verwirrt begutachtete er mich bevor er seinen Satz nochmal begann. "Hey, ich bin Jonathan. Freunde nennen mich Jone", sagte er und schenkte mir ein Zahnarztlächeln wie aus der Werbung. "Hallo Jonathan...", er verkrampfte sich und ich musste grinsen. 'Dachte er wirklich, ich würde so schnell auf ihn reinfallen?'. Ich fuhr fort: "Womit habe ich verdient, dass du um 11 Uhr auf meiner Matte stehst und mich beim Aufstehen störst?". "Also ich bin dein neuer Nachbar und wollte eigentlich nur Hallo sagen."- "Hiermit geschehen, tschüss", sagte ich zuckersüß. Doch er schien nicht so leicht aufgeben zu wollen: "Du hast gesagt, du warst beim Aufstehen? Ich würd dir helfen, beim Duschen oder so..." und grinste mich dreckig an. Ich ging auf ihn zu, lies meine Hand auf seine Schulter gleiten und kam ihm so nahe, wie ich es aushielt. Dann lies ich die andere Hand seine Brust befühlen und wanderte langsam in Richtung seiner Mitte. Auf seinem Gürtel lies ich sie ruhen und flüsterte: "Wieso beim Duschen? Du kannst mich doch auch einfach so haben.". Er grinste freudig und fragte: "Echt?". Ich lies mein Knie in seine Weichteile schnellen und als er sich zusammenkrümmte, drehte ich mich um, ging zurück und sagte: "Nein.". Dann lies ich die Tür vor seiner Nase zu fallen.
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Wie bei anderen Geschichten, darf auch bei mir die Anmerkung des Autors niemals fehlen. Das heißt jetzt:
Funfact: Ich bin schwul und schreib deswegen gern aus der Sicht des Mädchens
Außerdem fände ich es cool, wenn ihr fleißig kommentiert und Rückmeldungen abgebt :)
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Chloé
Teen FictionChloé ist ein 17-jähriges Mädchen. Sie kommt ursprünglich aus Frankreich, wohnt jetzt aber in Deutschland. Sie ist für ihren Umgang mit Männern berüchtigt. Jeder Verehrer scheitert. Als Lieblingsschülerin der gesamten Lehrerschaft und Männermagnet m...
