Prolog

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Wo war ich? Ich hatte Angst, große Angst. Die Wände rückten immer näher und näher. Meine Augenlider wurden immer schwerer. Ich musste große Kraft aufbringen, um sie offen zu halten. Langsam erschienen mir kleine grelle Sterne vor dem Auginneren und die Dunkelheit hieß mich schon seit längerem willkommen. Doch ich durfte und wollte ihr nicht entgegenkommen. Der Schmerz in meinem Inneren verwandelte sich langsam in Taubheit und kroch meine Knochen und Adern zu meinem Gehirn empor. Mein Hirn schickte Stromstöße gegen meine Stirn. Ich keuchte auf. Ich hatte das Gefühl, als stünde ich unter Flammen und wartete nur sehnsüchtig auf ein Tropfen Wasser, der mein heißen Körper abkühlte und heilte. Doch Gott hatte es nicht gut mit mir gemeint. Als ich an mir runter schaute, konnte ich nur pure Schwärze erkennen. Dafür stieg mir ein beißender Geruch entgegen, der mich an Metall erinnerte und mir brennend heiß in die Nase kroch, ohne Rücksicht auf mein geschundenes Gesicht. Der Schweiß rannte mir so von meinem Gesicht über mein Körper bis zu den Füßen. Mir wurde von Mal zu Mal übler, da halfen auch keine positiven Gedanken oder die Augen zu schließen. Ich atmete einmal tief durch und sammelte all meine Energie zusammen. Ich wollte aufstehen, doch alles wankte und drehte sich. Meine Beine fühlten sich an wie Wackelpudding. Ich stütze mich an den Wänden ab, doch der Raum wollte nicht aufhören, sich zu drehen. Er drehte sich immer schneller. Ich hatte nichts an, war splitternackt. Ich fühlte blutige Stellen an meinem Körper. Ein dickes Schamgefühl breitet sich in meinem Kopf aus. Lass alles einen Traum sein. Doch da war kein Lächeln von Mama an meinem Bett, kein schriller Weckerton. Ich stürzte zu Boden und schrie. So laut ich konnte. Ich brüllte und schrie mir die Seele aus dem Leib. Doch es antwortete niemand. Ich war verloren. Der Tod breitet sich im Raum aus.

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Liebe/r Leser/in,

Danke, dass du den Prolog gelesen hast.

Diese Geschichte wird ein Gemeinschaftswerk von @lxllyhope und @Kochiron. Wir beide schreiben unter dem Synonym L&K eine Geschichte über ein vergewaltigtes Mädchen. Uns hat die aktuelle Zahl von Missbräuchen sehr schockiert und wir zwei sind Menschen, die unsere Sorgen und Gedanken in Geschichten verpacken. Nun also hier auf Wattpad.

Das Thema ist aktueller denn je und gerade deswegen freuen wir uns über allerhand Leser und Leserinnen, Votes und Kommentare.

Wir werden uns bemühen, jeden Monat so zwei bis vier Kapitel herauszubringen.

Es grüßen euch ganz lieb

Die Autoren von „Hab keine Angst, Prinzessin." - L&K

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