Prolog - Maria Jimenes

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20.03.2031

Liebes Tagebuch!

Wir haben uns gestritten. Schon wieder. Immer geht es um das gleiche Thema.
Eigentlich bereue ich schon wieder was ich Garen an den Kopf geworfen habe. Doch er will mich einfach nicht verstehtehen, obwohl er doch hinter mir stehen sollte. Würde er mir nur einmal zuhören, bin ich sicher, würde ich ihm klar machen wie viel es mir bedeutet. Jedes Mal wenn ich ihm versuche zu erklären wieso ich auf dieses Schiff will blockt er sofort ab und wird aggressiv. Ich glaube er hat Angst mich loszulassen, doch kann er mich nicht mehr daran hindern. Ich träume schon seit ich von Mission Centauri erfuhr davon auf dieses Raumschiff zu gehen. Auch wenn ich weiß, dass ich schon lange nicht mehr am Leben sein werde, wenn das Raumschiff landen wird. Ich wünsche meinen Nachkommen einen besseren Planeten als unseren.

Ich werde die Erde mit der ArgoCentauri verlassen - für immer.



05.04.2031

Liebes Tagebuch!

Alle Tests sind bestanden, alle Prüfungen sind abgelegt. Jetzt wird es ernst. In 10 Tagen werde ich nach Brüssel fliegen. Zum Hauptsitz der Nationalen Regierung und damit auch Heimat des Project Centauri. Von dort werden wir, ich und noch 213 andere Bewohner des Generationenschiffs ArgoCentauri, intensiv auf unser Leben im All vorbereitet. Genau genommen werden es noch mehr sein. 80 Experten werden mit Hilfe von Kryonentechnick eingefroren und erst nach der Landung auf Centauri - in 124 Jahren - wiederbelebt. Zu Testzwecken werden wir 99 Tage in einem geschlossenen Nachbau des Schiffes verbringen, bevor uns zwei Raketen in die in 400 Kilometer über der Erde schwebende Raumstation bringen.

Ich werde die Erde mit der ArgoCentauri verlassen - für immer.  

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