Teil eins

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1854 Boston
"Guten Morgen Meggie.", Meggie öffnete die Augen. Sie sah wie das Zimmermädchen Ann, den Teewagen mit Frühstück neben ihr Himmelbett schob. "Haben sie gut geschlafen, Miss?" fragte Ann freundlich. "Ja... ja ich denke schon." sie rieb sich die Augen. Als sie sich aufsetzte sah sie sich in ihrem Zimmer um. Alles war wie immer, ihre Stofftiere saßen auf ihrem weißen Schrank der Kronleuchter funkelte weil er von der Sonne angestrahlt wurde und ihre Hündin Abs lag in ihrem Körbchen. Sie wurde durch Ann aus ihren Gedanken gerissen:" Miss wollen sie etwas Tee in ihren Zucker?" Meggie schaute verdutzt. "Meinst du nicht eher etwas 'Zucker in ihren Tee'?". Ann erötete. "Aber natürlich Miss. Entschuldigen sie meine Zersteutheit, aber seit dem Vorfall bin ich etwas durcheinander." Meggie nickte. "Ich kann dich verstehen. Mir geht es genauso, ich kann es immer noch nicht glauben. Patrick war doch ein solch toller Mensch." ihre Mundwinkel begannen zu beben. Sie war kurz davor in Tränen auszubrechen. Ann bemerkte dies natürlich und ging langsam auf sie zu. "Miss, sie tun mir sehr leid. Vor allem das sie das mit ansehen mussten. Sie haben recht Patrick war ein unglaublicher Mensch." den letzten Satz hauchte sie, aber setzte sofort einen neuen Satz an "Darf ich sie in die Arme schließen?" mittlerweile kulerten kleine Tränen, Meggies zartes Gesicht herunter. Sie nickte. Ann nahm sie augenblicklich in die Arme und streichelte ihr sanft über den Rücken. "Denken sie daran das bald ihre neue Gouvernante eintrifft." flüsterte Ann. Dann löste sie die Umarmung, stellte ein Tablett auf Meggies Nachttisch und schob den Wagen zur Tür. "Alles wird wieder gut werden." versicherte Ann, dann machte sie einen Knicks und verließ das Zimmer. Meggie war hungrig also machte sie sich über das Frühstück her. Sie musste immer wieder an den Moment denken als Patrick direkt vor ihren Augen von der Kutsche erfasst wurden war. Allein dieser Gedanke lies ihren Hunger augenblicklich verschwinden. Sie schaute auf des Tablett. Es war fast schon schade das sie keinen Appetit mehr hatte. Ihre Tante hatte ihr , ihre Liebling speisen bringen lassen. Französche Crossaints, mit selbstgemachter Erdbeermarmelade und Rührei von den Hühnern von Jeffrey dem Bauern aus dem Dorf. Nein, sie würde Manuel fragen ob sie ihr Frühstück haben wollte. Er war der Junge von der Köchin und wohnte mit im riesigen Herrenhaus, so wie alle Bediensteten. Sie stieg aus dem Bett und schlüpfte in ihre Schuhe. Dann ging sie quer durchs Zimmer zu ihrem Kleiderschrank. Da es draußen warm war zog sie ihr Lieblingskleid an. Sie liebte dieses Kleid wirklich abgöttisch. Es war weiß und hatte auf dem Rock kleine Blümchen. Die Ärmel waren kurz und vorne am Oberteil war etwas ähnliches wie ein Korsett, nur das dies einem nicht die Luft abschnitt. Sie schaute an sich hinab und war zufrieden. Dann schnappte sie sich das Tablett und trat in den langen Korridor. Der alte Dielenboden knarkste bei jedem Schritt. Sie stand vor Manuels Tür und klopfte. "Manuel bist du wach?"
"Ja komm ruhig rein, aber ich habe Besuch." sie runzelte die Stirn. 'Besuch? Aber wer ist den schon so früh um 09.00 hier um Manuel zu besuchen?' dachte Meggie, doch sie machte die Tür auf und blieb sofort wie angewurzelt stehen. Vor ihr stand Thaddeus Garrett, der junge Mann von dem ihre Eltern ihr erzählt hatten, das sie ihn durch einen Packt mit seinen Eltern heiraten würde. "Hallo, Meggie." begrüßte Thaddeus sie. Sie nickte. Dann stellte sie das Tablett ab und zog Manuel am Arm aus dem Raum. "Was macht den Thaddeus Garrett hier?" flüsterte sie. Doch Manuel grinste nur verschmitzt.

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⏰ Last updated: Mar 06, 2016 ⏰

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Meggie Beth der TodesengelWhere stories live. Discover now