1.Kapitel

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Ein paar Sekunden und das Leben ist nicht mehr wie es war. Ein Aufprall, ein Schrei, ein Toter. Das Lächeln verschwindet schlagartig und taucht auch nicht wieder auf.

Der Morgen begann wie jeder andere auch. Okay doch nicht. diesmal wurde ich nicht selbst wach durch irgendeinen Wecker oder die Sonnenstrahlen. Nein diesmal wurde ich zärtlich durch einen Kuss geweckt. Einen Kuss von meinem Freund, mit dem ich schon 10 Jahre mein Leben teile, seit 5 Jahren meine Liebe und seit 2 Jahren unsere Wohnung.

Keiner kennt mich so gut, wie er. Keiner merkt wenn hinter meinen Lächeln Trauer steckt oder hinter meiner Wut Enttäuschung, außer er. Er weiß genau wie es mir geht, nur anhand eines Blickes. Wenn ich ihn verlieren würde, würde es mein Herz zerreißen. In tausend kleine Stücke. Und ich glaube nach sowas wäre ich nicht mehr lebensfähig. Und als ich an diesem Morgen aufstand wusste ich nicht, dass mich dieses Horrorszenario schneller einholen könnte als ich dachte. Hätte ich in die Zukunft blicken können, wäre ich garnicht erst aufgestanden.

Aber zurück zum Geschehen. Ich wachte also durch seine zärtlichen Lippen auf. Erst ließ ich die Augen geschlossen und genoss diesen liebevollen Kuss mit einem  Lächeln. Doch als dann ein „Liebling, ich weiß dass du wach bist. Komm steh auf" ertönte und sich die Lippen lösten, machte ich die Augen auf und sah direkt in die braunen sanften Augen meines Freundes. Ich könnte immer wieder in ihnen versinken, doch das gönnt mir ja mein Freund nicht. „Sofort aufstehen." schrie er (gespielt) wie beim Militär. „Nö" antwortete ich grinsend. „Okay. Du hast es nicht anders gewollt." Und ich spürte seine warmen Hände auf meinen Bauch und er fing an mich zu kitzeln. „Niiiick" kreischte ich und fing augenblicklich an zu lachen. Dann brachte ich nur noch ein „Hör.... auf" raus. Ich glaube es gibt kaum jemand, der so kitzlig ist wie ich. Ich war ihm vollkommen ausgeliefert, erst recht als er sich auch noch auf mich setzte und munter weiter machte. „Nö" erwiderte Nick, mit einem leicht fiesen, schelmischen Grinsen. Okay...wie er will, ich wäre ja nicht seine Freundin, wenn ich nicht wüsste wo er kitzlig ist. So fing ich an, ihn an seinen Hals zu kitzeln und jetzt musste er auch lachen und versuchte meinen Finger zu entkommen. Die Chance nutzte ich und schupste ihn von mir runter und legte mich auf ihn drauf. Er guckte mich nur fragend an. Ich gab ihm einen Kuss. „Ich geb mich nie wortlos geschlagen. So gut müsstest du mich doch kennen" flüsterte ich ihm zu. „Hmmm" murmelte er nur und schlang die arme um mich, während ich meinen Kopf auf seine Brust legte und seinem Herzschlag lauschte. So verharrten wir kuschelnd einige Minuten und mir fielen sogar die Augen wieder zu. Aber lange dösen könnte ich nicht denn Nick stand plötzlich auf, mich immernoch in den Armen und trug mich einfach in die Küche. Und setzte mich auf die Küchentheke. Ich guckte ihn einfach nur überrascht an und er musste leicht lachen. „Du siehst echt süß aus, wenn du müde und verwirrt bist, mein Engel" erwähnte er und bekam gleich einen leichten Schlag gegen seinen Oberarm. „Und wenn du sauer bist, bist du noch unwiderstehlicher" grinste er, nahm meinen Kopf in beide Hände und küsste mich. Mein Herz schlug wieder augenblicklich schneller, so wie bei jedem Kuss und ich bekam leichte Gänsehaut.Dann löste er sich von mir und guckte mir in die Augen. Ich grinste, bis ich einen Geruch von etwas verbrannten wahr nahm und leicht die Nase rümpfte. „Ist was?" fragte Nick. „Sag mal brennt hier was?" Ich schob Nick zur Seite und sprang von der Theke und lief gleich zum Herd. Dort stand eine Pfanne, wo schon leichter Rauch aufstieg. „Oh shit das Spiegelei" rief Nick und rannte zu mir. Schnell entfernten wir das verkohlte Essen, säuberten alles und räumten alles weg. „Du bist echt ein Chaot." Lachte ich ihn an. „Naja wer hat mich denn aufgehalten?" antworte er etwas genervt, wahrscheinlich immernoch sich ärgernd über sich selbst. „Wie? Wer hat dich denn aufgehalten? Ist noch jemand hier oder was?" fragte ich gespielt. „Ich wurde von meiner hinreißenden Freundin aufgehalten" antworte er nur. „Von dir" und er kam mir wieder näher und drängte mich leicht gegen die Küchentheke. Ich guckte zu ihm hoch und musste gleich lächeln. Dann beugte er sich runter und küsste mich. Ich lächelte augenblicklich noch breiter. Omg... wie sehr liebe ich diesen Mann.


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Hey <3

Das war der erste Teil meiner neuen Geschichte. Ich hoffe sie gefällt euch. Lasst doch gerne eure Meinung dazu da. Oder Vorschläge ;D

Es ist für mich mal etwas neues, so eine Geschichte zu schreiben. Ich versuche es trotzdem gut umzusetzen.

Bye :3 Viel Spaß beim Lesen ^^

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⏰ Last updated: Apr 16, 2016 ⏰

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