Chapter I

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Kapitel 1. After all we did..

Aus der Suche nach der Liebe begehen wir oft viele Fehler, verlassen uns auf die falschen Menschen und werden am Ende vielleicht sogar verletzt.

Doch die Chance existiert das man seine Liebe findet ohne zu leiden. Das man heraus findet wie es ist wahrhaftig geliebt zu werden ohne vorher von anderen Menschen enttäuscht worden zu sein.

Man kann es im Kindesalter nicht aushalten erwachsen zu werden, doch wie es scheint gibt es viele Menschen die vieles dafür geben würden wenn sie nur wieder jung sein würden. Denn oft war das schmerzhafteste in der Kindheit das Abreißen des Plasters.

Wie sollte man sich heut zu Tage, als normaler Sterblicher noch in einer Welt wie dieser behaupten? Doch wenn man endgültig jemanden gefunden hat der einem beweist das man vielleicht auch nur darum lebt, um jemanden anderen zu vervollständigen, dann ist das genug.

Man braucht so vieles nicht, wenn man mit dem anderen zusammen ist. Nicht das blaue vom Himmel. Nicht den hohen Rang unter vielen. Und schon gar nicht braucht man etwas anderes mehr als diesen Jemand neben sich, da wo man ihn anwesend zu wissen vermag.
So oft dachte ich an Liebe, an das Leben nach dem Tod und den Sinn des Lebens den man zu erfüllen versucht bevor man über das Jenseits nach denkt. Draußen prasselte der Regen munter vom Himmel gegen meine Scheibe. Geschützt, gewärmt und wenn auch ein bisschen unvollständig, saß ich auf meinem Fensterbrett mit der Tasse in der Hand.

Wenn ich einmal nicht über den Sinn des Lebens nach denke, lese ich. Manchmal ist es schwer eine gute Geschichte zu finden, ein gutes Buch. Aber manchmal da ist es so einfach das es schon wieder zu schnell vorbei ist.
Immer auf der Hut was als nächstes Spannendes passieren würde, aber wenn man es wollte konnte man einfach die Seiten schließen und dem Buch, der Geschichte, nicht weiter die Chance geben an dich her zu kommen.
So einfach war es im Leben nicht. Du kannst nicht vor deinen Problemen weglaufen. Du kannst nicht die Seiten schließen und alles ist gut. Du kannst die Augen verschlossen halten, aber nichts wird deswegen besser.

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